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4 Gründe, warum die SAP-Aktie ein super Investment bleibt

SAP Leonardo Event 2017
Bild: SAP Footage Portal

SAP (WKN: 716460) berichtete kürzlich über seine Ergebnisse zum ersten Quartal 2019, die sehr positiv überraschten. Warum die guten Zahlen aber gar kein Zufall sind und was noch alles für die SAP-Aktie spricht, erfährst du hier.

1) Gewinnprognose wurde weiter erhöht

Wenn es um Quartalsergebnisse geht, vergleichen viele Anleger die Ergebnisprognose sehr genau mit den tatsächlichen Resultaten. Wird sie übertroffen, vollziehen Aktien meist einen Kurssprung. Wird darüber hinaus auch noch die Prognose für die zukünftigen Gewinne angehoben, kennen die Käufer kein Halten mehr.

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Ähnlich lief es nun einmal mehr bei der SAP-Aktie. Zwar wurde in absoluten Zahlen (aufgrund des Personalabbaus) ein Verlust verbucht, aber dieser beruht nur auf Sondereffekten. Operativ stieg das Betriebsergebnis um sehr gute 19 %. Und auch der Umsatz legte mit 16 % weiterhin überzeugend zu. Zudem wurde die Prognose für das Gesamtjahr 2019 weiter erhöht.

2) Gute Aussichten

SAP hat nicht nur aktuell gute Zahlen erreicht, sondern besitzt auch gute Zukunftsaussichten. So verfügt der Softwarekonzern auf dem Markt für Unternehmenssoftware über eine bedeutende Stellung. Das Cloud-Softwareangebot wuchs mit 45 % schneller als bei jedem anderen Konkurrenten.

Darüber hinaus wird SAP zukünftig mehr Kosten sparen und somit seine Gewinnmarge weiter ausbauen. Geplant ist eine Verbesserung um etwa 5 Prozentpunkte bis 2023. Dabei verzeichnete SAP schon im letzten Jahr eine Nettomarge von 16,5 % und eine Gesamtkapitalrendite von 8,7 %. Das Unternehmen wird also zukünftig noch profitabler, als es ohnehin schon ist.

Zu diesem Ziel wird auch eine Optimierung der Geschäftsprozesse beitragen. Ziel ist eine Vereinfachung der Abläufe, eine Reduktion der Produktentwicklungszyklen, aber auch eine Konzentration der Investitionen auf die wichtigsten Felder. Vor allem die Entwicklung von Cloud-Diensten steht im Vordergrund, da diese das Wachstum bei gleichzeitiger Kostenreduktion stark fördern.

Somit besitzt SAP auch in Zukunft weiteres Wachstumspotenzial. Zudem plant das Unternehmen immer wieder passende Übernahmen. Mit 8,6 Mrd. Euro Kassenbestand (zum Jahresende 2018) kann es sich das auch leisten.

3) Ein Zahlenwerk, wie es Warren Buffett liebt

Warren Buffett mag Unternehmen mit einer guten Marktstellung, die sich über eine hohe Nettomarge und Kapitalrendite, ein solides Wachstum und über eine gute Bilanz auszeichnen. Dies alles besitzt SAP und so ist auch nicht verwunderlich, dass die Aktie langfristig den DAX deutlich hinter sich gelassen hat.

Auch in den vergangenen zehn Jahren sind der Umsatz und der Gewinn von 10,7 auf 24,7 Mrd. Euro beziehungsweise von 1,7 auf 4,1 Mrd. Euro gestiegen. Die Dividendenausschüttung wurde stetig erhöht. Die Nettomarge und die Eigenkapitalrendite fielen stets zweistellig aus. Hinzu kommt eine solide Bilanz, die mit 56 % Eigenkapital ausgestattet ist. Somit ist SAP auch von Banken relativ unabhängig.

4) Einstieg von Elliott

Der amerikanische Investor Paul Singer ist nun auf SAP aufmerksam geworden und hat sich zunächst für 1,2 Mrd. Euro über seinen Hedgefonds Elliot eingekauft. Seine langfristige Rendite liegt bei 14,6 % und er verwaltet mehr als 35 Mrd. US-Dollar. Zwar entsprechen 1,2 Mrd. Euro bei einer Marktkapitalisierung von 137,2 Mrd. Euro (25.04.2019) gerade einmal 0,87 % des Börsenwertes, aber die Beteiligung könnte ein Hinweis darauf sein, dass SAP kein schlechtes Investment darstellt.

So ist Elliot beispielsweise auch an eBay (WKN: 916529) und Cognizant (WKN: 915272) beteiligt, die ebenfalls über eine gute Investmentqualität verfügen. Große Eingriffe wird der Fonds wahrscheinlich nicht vornehmen, da er mit der aktuellen Managementstrategie übereinstimmt.

 

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Christof Welzel besitzt Aktien von eBay. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Cognizant Technology Solutions. The Motley Fool empfiehlt eBay.

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