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Trump greift in Ölmarkt ein – Rallye bei Royal Dutch Shell und BP?!

Foto: Getty Images

Für alle Investoren der Dividendenperlen Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) und BP (WKN: 850517) gibt es derzeit kaum einen Grund zum Meckern. Einerseits waren die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr 2018 durchaus solide. Andererseits sorgen die derzeit sich stetig erholenden Ölpreise auch in diesem Jahr für höhere Gewinne.

Da der Ölpreis zu Beginn der neuen Woche sogar wieder jenseits der Marke von 74 US-Dollar po Barrel Brent notierte, sind die Meckergründe sogar noch weniger geworden. Allerdings könnte das auch erst der Anfang einer weiteren Ölpreiserholung gewesen sein, denn US-Präsident Donald Trump scheint nun vermehrt in den Ölmarkt eingreifen zu wollen, was die Aktien von Royal Dutch Shell und BP durchaus beflügeln könnte.

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Aber lass uns diese aktuellen Vorgänge im Folgenden lieber mal etwas detaillierter anschauen.

Trump geht gegen den Iran vor

Wie mehrere Medien derzeit übereinstimmend berichten, scheint US-Präsident Donald Trump zu planen, die Sanktionen gegen den Iran auszuweiten. Vor allem die bisherige Übergangsregelung, wonach es einigen Staaten auch weiterhin erlaubt gewesen ist, aus dem nahöstlichen Staat Öl zu beziehen, könnte nun auf der Kippe stehen – beziehungsweise bereits ab Mai keine Gültigkeit mehr besitzen, was den Ölexporteur Iran weiter isolieren würde.

Ziel dieser Maßnahme der US-Regierung sei es, den iranischen Anteil am Ölgeschäft auf null zu reduzieren. Die USA würden bei diesem Vorgehen mit Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten zusammenarbeiten – vor allem, um sicherzustellen, dass die globale Ölnachfrage befriedigt werden könne, selbst wenn das iranische Öl komplett aus dem globalen Handel genommen würde.

Dennoch dürfte es sich bei diesem Vorhaben um einen Schritt handeln, der grundsätzlich den gesamten Ölmarkt durchrütteln könnte – und nicht nur den Iran zum Wanken bringen dürfte.

Angebot und Nachfrage regulieren weiterhin den Preis

Doch auch abseits dieser politischen Dimension, die uns im Folgenden nicht weiter beschäftigen soll, dürfte ein solcher Schritt weitere Folgen haben. Allen voran für die beiden Dividendenperlen Royal Dutch Shell und BP.

Denn gemäß der nach wie vor gültigen Marktregeln von Angebot und Nachfrage könnten solche Einbußen auf der Angebotsseite natürlich an der Preisschraube beim Schwarzen Gold drehen und die Notierungen von Brent und WTI weiter in die Höhe treiben. Eine Entwicklung wohlgemerkt, die wir bereits zu Beginn der neuen Woche in Ansätzen beobachten konnten. Allerdings könnte das erst ein Vorgeschmack dessen sein, was noch kommt.

Die beiden Dividendenperlen Royal Dutch Shell und BP dürften jedoch in einem solchen Szenario wieder höhere Gewinne einfahren. Die sich zudem weiter erhöhen, je höher der Ölpreis steigen wird. Und wer weiß, vielleicht hat der Markteingriff von US-Präsident Trump den beiden Ölkonzernen unterm Strich sogar einen Gefallen getan.

Derzeit kaum Sorgenfelder vorhanden

Letztlich scheint es daher insgesamt sowohl bei Royal Dutch Shell und BP – und vielen weiteren Ölkonzerne, natürlich – zu laufen. Die Zahlenwerke der vergangenen Monate waren gut, die Ölpreise sind derzeit wieder konstant und sogar weiterhin im Begriff zu steigen. Prinzipiell ein Umfeld, das allen Dividendenjägern grundsätzlich gefallen dürfte.

Für’s Erste heißt es daher auch weiterhin: zurücklehnen und Dividende kassieren. Sowie zu hoffen, dass die eine oder andere Öl verknappende Maßnahme – wie nun eben die Ankündigung seitens der US-Regierung – in diesem Segment noch ein wenig weiter anhält und die Ölpreise weiter stützt. Und es den Ölkonzernen wie Royal Dutch Shell und BP damit ermöglicht, weiterhin milliardenschwere Gewinne einzufahren.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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