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Da steppt der Bär! Softbank steigt bei Wirecard ein – was Investoren jetzt wissen sollten

Die Woche hat zwar noch nicht mal ansatzweise ihren eigentlichen, heiß erwarteten Höhepunkt mit den Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr 2018 erreicht – dennoch scheint dieser kurze Vier-Tages-Zeitraum einer der spannendsten zu werden, den der innovative Zahlungsdienstleister Wirecard (WKN: 747206) innerhalb der vergangenen Monate oder gar Jahre erlebt hat.

Denn diese Woche steht neben der Präsentation der aktuellen Zahlen nicht nur das Ende des Short-Verbotes durch die BaFin an. Nein, Wirecard konnte zudem mit der SoftBank (WKN: 891624) auch einen neuen, spannenden Anker-Investor präsentieren.

Lass uns daher im Folgenden einmal schauen, was alle Investoren diesbezüglich wissen sollten und was das für die weitere Entwicklung der Wirecard-Aktie möglicherweise bedeuten könnte.

So sehen die Konditionen aus

Wie wir derzeit wissen, haben Wirecard sowie ein Tochterunternehmen der japanischen Beteiligungsgesellschaft SoftBank nun eine verbindliche Grundsatzvereinbarung unterzeichnet, wonach das japanische Unternehmen künftig ein wesentlicher Investor des innovativen Zahlungsdienstleisters wird.

Demnach soll das besagte Tochterunternehmen der SoftBank mithilfe einer sogenannten Wandelschuldverschreibung 900 Mio. Euro in Wirecard investieren. Diese Wandelschuldverschreibung könnte nach Ablauf von fünf Jahren zu einem fixen Umwandlungskurs von 130 Euro je Aktie in Wirecard-Papiere umgetauscht werden, was definitiv ein erheblich Schritt wäre.

Die SoftBank könnte demnach innerhalb der kommenden fünf Jahre in den Besitz von 6.923.076 Aktien des innovativen Zahlungsdienstleister kommen. Dies entspräche in etwa einem Anteil von 5,6 % des gesamten Grundkapitals von Wirecard. Durchaus ein spannendes Vorhaben, das SoftBank und Wirecard hier nun verkünden konnten.

Was das nun für alle Investoren bedeutet

Und vielleicht sogar weitreichend. Denn obwohl die Umwandlung dieser Wandelschuldverschreibung innerhalb der kommenden Jahre durchaus zu einer nicht unerheblichen Verwässerung führen könnte, scheinen die Investoren diesen Schritt grundsätzlich positiv zu sehen. Zumindest deutet der signifikante Kursanstieg zu Beginn des Mittwochs mit einem Kursplus von rund 10 % in der Spitze definitiv darauf hin.

Denn wie es scheint, sehen viele diesen Aspekt als weiteren Schritt in Richtung Normalität – bei der der Einstieg eines Großinvestors inzwischen wieder mehr wiegt als die vergangenen Turbulenzen rund um die Causa Wirecard. Das ist wirklich beeindruckend angesichts der turbulenten jüngsten Vergangenheit, die die Wirecard-Aktie nun hinter sich hat.

Zudem dürfte der Einstieg der SoftBank mit einem Gesamtvolumen von 900 Mio. Euro möglicherweise auch eine gewisse Signalwirkung haben. Denn wie es scheint, sehen die Japaner in dem innovativen Zahlungsdienstleister innerhalb der kommenden fünf Jahre eine interessante Investmentchance, die inzwischen – vielleicht sogar dank der Causa Wirecard – wieder zu deutlich günstigeren Konditionen ergattert werden konnte.

Eine Sichtweise, auf die möglicherweise nun ebenfalls langfristig orientierte Wachstumsinvestoren vermehrt aufzuspringen scheinen, was für’s Erste wohl das Kursplus zur Wochenmitte erklären dürfte.

Ein interessanter Schritt – in Richtung weitere Normalität

Wie wir daher letztlich sehen können, nimmt diese hochspannende, brisante und wegweisende Woche nun so langsam an Fahrt auf. Und konnte sogar noch eine weitere Wendung bieten, die wohl nur die wenigsten Investoren im Vorfeld auch nur im Leisesten erahnt haben.

Dass die SoftBank nun jedoch so prominent in Wirecard investiert, scheint ein weiterer bedeutender Schritt in Richtung Normalität zu werden, der am Donnerstag dieser Woche durch starke Zahlen gekrönt werden könnte.

Für alle Investoren bleibt es daher auch weiterhin spannend. Und viele Investoren dürften nun gespannt sein, wie es mit diesem brisanten Papier in den kommenden Tagen weitergeht. Wir bleiben dran!

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool empfiehlt SoftBank.