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Lufthansa schreibt Quartalsverlust – warum das Börsenjahr trotzdem noch nicht gelaufen ist

Quelle: Thomas Brantl

Manchmal besitzen auch wir Fools durchaus ein schlechtes Timing. Vor wenigen Tagen habe ich so beispielsweise einen Artikel darüber geschrieben, warum die Aktie der Lufthansa (WKN: 823212) bislang so gut ins neue Börsenjahr gestartet ist, und die operative Stärke gelobt – da wird man prompt eines Besseren belehrt.

In einem frischen Ausblick auf das erste Quartal kündigte die Lufthansa nämlich einen Verlust an, der einige Investoren durchaus verunsichert haben könnte.

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Lass uns daher im Folgenden einen Foolishen Blick auf das erste Quartal werfen und überlegen, was das nun bedeutet. Und schauen, warum das aktuelle Geschäftsjahr für die Kranich-Airline trotz der Aussicht auf Verluste noch immer nicht gelaufen sein muss.

Der Blick auf die vorläufigen Zahlen

Wie das Management der Kranich-Airline verkündete, rechne man für das erste Quartal unterm Strich mit einem Quartalsverlust, der durchaus nicht unerheblich sei. So belaufe sich das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern auf voraussichtlich minus 336 Mio. Euro. Im Vorjahr hat die Lufthansa mit plus 52 Mio. Euro noch deutlich mehr verdient.

Der Grund, weshalb die Lufthansa nun in die roten Zahlen gerutscht ist, wird vornehmlich mit höheren Kosten begründet. So hätten allein die inzwischen wieder deutlich gestiegenen Kerosinkosten mit Mehrkosten in Höhe von rund 202 Mio. Euro an der Ergebnisschraube gedreht. Eine Entwicklung, die bei derzeitigen Ölpreisen von über 70 US-Dollar je Barrel Brent noch nicht beendet sein muss.

Zudem sei auch der Umsatz innerhalb des ersten Quartals leicht rückläufig gewesen. So seien die Erlöse auf Sicht des gesamten Konzerns um 5,2 % gesunken, die Lufthansa-Tochter Eurowings habe mit einem Einbruch um 8,5 % sogar noch stärker zu kämpfen gehabt. Als Grund für diese schwächere operative Entwicklung wird vor allem der hart umkämpfte Kurzstreckenflug innerhalb Europas kolportiert, der vor allem die sogenannten Billig-Airlines in Mitleidenschaft gezogen habe.

Noch ist nix gelaufen

So weit also ein erster Einblick in das operative Geschäft des Kranich-Konzerns. Dennoch sollten alle Investoren für das aktuelle Geschäftsjahr 2019 noch nicht die Flinte ins Korn werfen. Denn im Grunde genommen läuft sich die Lufthansa ja gerade erst warm.

Vor allem im zweiten und dritten Quartal könnte das Tempo nämlich bereits wieder erheblich anziehen, wenn die Urlaubs-Hauptsaison allmählich an Fahrt aufnimmt – und die Passagierzahlen erheblich steigen dürften.

Zudem sollten alle Investoren an dieser Stelle bedenken, dass die Lufthsansa in der Hauptsaison des vergangenen Jahres aufgrund eines durchaus turbulenten Sommers, bedingt durch Flugaufälle und Verspätungen, ebenfalls einige Einbußen hinnehmen musste. Sollte die Lufthansa sich im aktuellen Börsenjahr ein solch unrühmliches Kapitel ersparen, könnte die Hauptsaison in diesem Jahr operativ definitiv erfolgreicher werden – und möglicherweise die anfänglichen Startschwierigkeiten aufwiegen.

Das Jahr hat gerade erst begonnen

Auch wenn wir mit Blick auf den Kalender schon wieder im vierten Monat des aktuellen Börsenjahres sind, hat das Geschäftsjahr für die Lufthansa im Grunde erst begonnen.

Der Jahresauftakt ist für die Luftfahrtbranche immer ein schwieriger Zeitpunkt, da vor allem das Urlaubsgeschäft hier eher noch stillsteht. Daher sollte man auch diesen aktuellen Quartalsverlust nicht überbewerten, der möglicherweise kaum Aussagekraft für die weitere Entwicklung des aktuellen Geschäftsjahres besitzt.

Sollte die Lufthansa sich jedoch in diesem Jahr einen turbulenten Sommer sparen, könnte einem operativ erfolgreichen Geschäftsjahr 2019 wenig im Wege stehen. Investoren, die gegenwärtig verunsichert sind, sollten daher nicht schon frühzeitig die Flinte ins Korn werfen.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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