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Wenn man diese 2 Dinge über seinen Finanzberater nicht weiß, macht man einen großen Fehler

Die Zusammenarbeit mit einem Finanzberater könnte den Unterschied zwischen dem Erreichen seiner Ziele oder dem Scheitern ausmachen. Dennoch zeigen neue Daten, dass die Amerikaner in beunruhigend hohem Maße im Dunkeln tappen, wenn es darum geht, wie diese Fachleute arbeiten. Erschreckende 48 % glauben fälschlicherweise, dass alle Finanzberater gesetzlich verpflichtet sind, im besten Interesse der Kunden zu handeln, so der Financial Trust Report 2019 von Personal Capital. Ganze 20 % haben keine Ahnung, wie ihre Berater vergütet werden. Wenn du mit einem Finanzprofi zusammenarbeiten möchtest, musst du in der Lage sein, diese beiden Schlüsselfragen zu beantworten.

1. Ist mein Finanzberater ein Treuhänder?

Ob dein Finanzberater jederzeit in deinem besten Interesse handeln muss, hängt davon ab, ob er Treuhänder ist. Treuhänder dürfen nur Anlagen empfehlen, bei denen die Bedürfnisse der Kunden im Vordergrund stehen. Das bedeutet, dass ein Treuhänder keine minderwertigen Anlagen verkaufen darf, um einen höheren Gewinn zu erzielen. Wenn dein Berater jedoch kein Treuhänder ist, dann ist er nur an den Eignungsstandard gebunden. Das heißt, dass seine empfohlene Anlage, für dein Portfolio geeignet sein muss.

Jetzt denkst du vielleicht, dass das gut klingt, aber in einigen Fällen ist es eine Unterscheidung, die dich bares Geld kosten könnte. Stell dir vor, dein Berater hat zwei scheinbar gleichwertige Investitionen zu bieten. Eine kostet dich 1.000 US-Dollar an Gebühren und die andere nur 300 US-Dollar. Unter dem Eignungsstandard ist es deinem Berater keineswegs verwehrt, die Wahl mit dem 1.000 US-Dollar Preisschild zu treffen, auch wenn es dich mehr kostet. Aus diesem Grund ist es wichtig, einen treuhänderischen Berater zu finden.

Im oben genannten Bericht vertrauen 97 % der Kunden, die mit einem Finanzberater zusammenarbeiten, auf die von ihnen gewählten Fachleute. 18 % wissen jedoch nicht, ob ihr Berater ein Treuhänder ist oder nicht. Wenn du also einen Finanzberater suchst, mache diese Eigenschaft zu einer Voraussetzung. Wenn du erfährst, dass dein bestehender Berater kein Treuhänder ist, kannst du entsprechend erwägen, woanders hin zu gehen.

2. Wie wird mein Finanzberater vergütet?

Finanzberater müssen bezahlt werden. Dabei ist es wichtig, dass du verstehst, wie diese ihr Geld verdienen. Grundsätzlich gibt es zwei Vergütungsmodelle in der Beraterwelt. Das erste Modell vergütet anhand eines Prozentsatzes des verwalteten Vermögens, beim zweiten gibt es Provisionen für verkaufte Anlagen.

Nun könntest du denken, dass die letztgenannte Option vorzuziehen ist, da sie bedeutet, dass dein Berater proaktiver bei der Suche nach großartigen Investitionen ist. Eigentlich ist es aber die erste Option, die du anstreben solltest. Der Grund? Das Letzte, was du willst, ist ein Finanzprofi, der große Investitionen fördert, um einzelne Provisionen zu erhalten und sein Bankkonto zu füllen. Wenn du jedoch mit jemandem zusammenarbeitest, der z.B. jährlich eine 1 %ige Gebühr einnimmt, wird es in seinem oder ihrem besten Interesse sein, dein Portfolio so effektiv wie möglich zu steigern. Je mehr dein Vermögen wächst, desto höher ist die Bezahlung deines Beraters. Eine Gebühr von 1 % ist in der Anlagewelt ziemlich vernünftig. Wenn du eine große Menge an verwalteten Vermögenswerten hast, solltest du dennoch darauf abzielen, zu verhandeln.

Überraschenderweise fand Personal Capital heraus, dass nur 44% der Kunden, die mit Beratern zusammenarbeiten, wissen, welche Gebühren sie auf ihre Investments zahlen. Wenn du es nicht weißt, frag nach. Sollte dir dein Berater seine Honorarstruktur nicht klar erklären können, betrachte es als Zeichen, deine Suche nach einem Berater fortzusetzen.

Die Zusammenarbeit mit einem Berater kann dich auf deinem Weg weiterbringen. Vorausgesetzt ist dabei, dass du den richtigen wählst. Wenn du nicht sicher bist, wonach du bei einem Berater Ausschau halten solltest, behalte die oben genannten Punkte im Hinterkopf. Zögere nicht, Empfehlungen von Freunden, Nachbarn und Kollegen einzuholen. Wenn du dein Geld in die Hände eines anderen legst, kann es schließlich helfen von dem Wissen anderer zu profitieren und zu verstehen, warum sie diesen Berater für vertrauenswürdig halten.

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Dieser Artikel wurde von Maurie Backman auf Englisch verfasst und am 25.03.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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