The Motley Fool

Eine kurze Checkliste, um die besten Dividendenaktien zu identifizieren

In wenigen Wochen ist es wieder so weit und die Dividendensaison in unserem heimischen Leitindex, dem DAX, beginnt. Viele DAX-Aktien schütten bekanntermaßen zwischen April und Mai ihre Dividende für das vergangene Jahr aus. Entsprechend startet in dieser Zeit die heiße Phase für alle Dividendenjäger.

Wer jedoch auf den letzten Drücker noch einige Weichen für die kommende Dividendensaison stellen möchte, sollte an dieser Stelle fein achtgeben. Denn im Folgenden habe ich eine kurze Checkliste zusammengestellt, die dir zumindest aus Sicht der Dividende dabei behilflich sein könnte, die besten Dividendenaktien zu identifizieren.

Passt die Dividendenrendite?

Ein erster, wichtiger Aspekt, den man grundsätzlich überprüfen sollte, ist die aktuelle Dividendenrendite. Auch wenn dieser Faktor gewiss nicht das wichtigste Merkmal einer Dividendenaktie ist, stellt man bei diesem Analysekriterium dennoch die grundsätzlichen Weichen für seine Investition – denn letztlich unterscheidet einzig und allein die Dividendenrendite, wie viel man von seiner Investition gewissermaßen in der kommenden Dividendensaison als Ausschüttung zurückerhält.

Entsprechend sollte man sich hier besser einige Gedanken machen, welche Ausschüttungshöhe man favorisiert beziehungsweise welche Dividendenrendite man mindestens erhalten möchte. Je nachdem, welche Ziele man verfolgt und über welche finanziellen Mittel man verfügt, kann dieser Wert natürlich unterschiedlich sein. Allerdings könnte ein definierter Mindestwert gewissermaßen als erster, grober Filter sehr vorteilhaft sein.

Dennoch sollte man als Investor bei der Dividendenrendite durchaus Vorsicht walten lassen. Viele Aktien besitzen nämlich oftmals – aber gewiss nicht immer! – eine hohe Dividendenrendite, weil die zugrunde liegenden Unternehmen derzeit mit Problemen zu kämpfen haben. Auch die Möglichkeit einer sogenannten Dividendenfalle sollte man daher bedenken.

Wie steht es um die Konstanz und das Wachstum?

Weitere wichtige Indikatoren für eine besonders zuverlässige Dividendenaktie sind zudem die Dividendenkonstanz sowie das Dividendenwachstum. Wer lediglich auf eine hohe Dividendenrendite achtet, könnte aufgrund operativer Probleme möglicherweise bereits im kommenden Jahr in die Röhre schauen, weshalb diese zwei Betrachtungswinkel langfristig vielleicht sogar kriegsentscheidender sind als die bloße Dividendenrendite.

Eine wichtige Messlatte für die Güte dieser beiden Faktoren ist letztlich natürlich die Dividendenhistorie des jeweiligen Unternehmens. Denn viele besonders verlässliche Dividendenaktien, die ihre Ausschüttungen in den vergangenen Jahren bereits öfter mal angehoben haben, neigen grundsätzlich auch weiterhin dazu, einen solchen Ausschüttungslauf am Leben zu halten.

Nichtsdestoweniger empfiehlt es sich hier für alle weitsichtigen, smarten Foolishen Investoren, auch einen Blick auf das jeweilige Unternehmen zu werfen. Denn nur wenn das grundsätzliche Geschäftsmodell nach wie vor intakt ist, kann das Management des Unternehmens auch langfristig die Dividende konstant halten – oder gar weiterhin erhöhen.

Wie nachhaltig ist die Dividende?

Zu guter Letzt sollten alle Investoren zusätzlich noch darauf achten, wie nachhaltig die aktuelle Dividende eines Unternehmens bereits ist. Wichtig ist in diesem Kontext beispielsweise, ob die aktuelle Ausschüttung lediglich konstant gehalten wird, weil „man es muss“, und sie gewissermaßen aus der Substanz des Unternehmens gezahlt wird, oder ob sie noch Teil eines eigentlichen geschäftlichen Erfolges ist.

Eine wichtige Kennzahl ist daher selbstverständlich die aktuelle Ausschüttungsquote der Dividende, oftmals gemessen am Gewinn eines Unternehmens. Für alle smarten Foolishen Investoren könnte es sich letztlich jedoch anbieten, diesen Betrachtungswinkel noch auf den sogenannten freien Cashflow (Free Cashflow) auszuweiten, da eine Dividendenausschüttung letztlich immer aus diesen Mitteln bezahlt wird beziehungsweise bezahlt werden sollte. Zumindest wenn sie wirklich nachhaltig sein soll, sollte der Anteil der Dividende am freien Cashflow nicht (langfristig) größer als 100 % sein.

Eine Dividende zu beurteilen ist nicht besonders schwierig

Wie wir daher unterm Strich sehen können, ist es eigentlich gar nicht besonders kompliziert, eine starke, zuverlässige Dividendenaktie zu identifizieren, die zu einem passt. Zumindest nicht, sofern wir die grundsätzlichen Schritte dieser Liste betrachten und die jeweilige Dividende aus ihrem historischen Kontext heraus beurteilen.

Dennoch sollte man das grundsätzliche Investieren in Dividendenaktien vom Grundsatz her nicht unterschätzen. Wer lediglich auf der Suche nach einem neuen Zins ist, könnte hier definitiv an der falschen Adresse sein.

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