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BASF vs. Covestro: Auf der Suche nach der besseren Dividendenaktie

Showdown! Es ist erneut Zeit für ein spannendes Dividendenduell. Heute, noch vor der nahenden Dividendensaison auf dem Prüfstand: die beiden DAX-Aktien von BASF (WKN: BASF11) und Covestro (WKN: 606214).

Beide Konzerne sind im weiten Feld der Chemie vertreten, beide zahlen zudem attraktive Dividenden aus. Aber welcher Chemiekonzern hat die bessere, zuverlässigere und wachstumsstärkere Dividende? Und wer von beiden besitzt die aktionärsfreundlichere Ausschüttungsquote?

Fragen über Fragen, versuchen wir mithilfe unseres kleinen Checks ein paar spannende Foolishe Antworten zu finden.

Die aktuelle Dividendenrendite

Zuallererst blicken wir auch heute wieder auf die aktuelle Dividendenrendite, die beide Aktien gegenwärtig zu bieten haben. BASF plant, für das vergangene Geschäftsjahr 2018 eine Dividende in Höhe von 3,20 Euro je Anteilsschein auszuschütten. Das entspricht bei einem momentanen Kursniveau von 69,50 Euro einer Dividendenrendite von 4,60 %.

Eine Dividendenrendite, mit der Covestro leider nicht ganz mithalten kann. Der Leverkusener Werkstoffhersteller wird nämlich eine Dividende in Höhe von 2,40 Euro an die Anteilseigner ausschütten, was bei einem momentanen Kursniveau von 53,04 Euro einer minimal geringeren Dividendenrendite von 4,52 % entspricht.

Mit einem hauchdünnen Vorsprung geht dieser Punkt daher an die Aktie von BASF. Aber wir sind ja bei Weitem noch nicht am Ende unseres kleinen Foolishen Vergleichs.

Dividendenkonstanz und Dividendenwachstum

Bereits bei unserem zweiten Analysepunkt könnte Covestro nämlich möglicherweise schon aufholen. Allerdings wird es hier gegenwärtig durchaus schwierig, einen passenden Vergleichswert zwischen Covestro und BASF zu finden. Denn Covestro ist erst seit Ende 2015 an der Börse notiert. Und entsprechend können wir hier nicht sonderlich viel vergleichen.

Was man allerdings zur bisherigen Dividende von Covestro wissen sollte, ist, dass der Chemiekonzern innerhalb dieser Jahre die Dividende von 0,70 Euro über 1,35 Euro und 2,20 Euro auf das aktuelle Niveau steigern konnte. Durchaus eine spannende, beständige Entwicklung für ein so junges Unternehmen, die es definitiv wert ist, weiter beobachtet zu werden.

Zudem plant Covestro, gemäß der hauseigenen Dividendenpolitik zumindest eine konstante sowie im Regelfall sogar moderat höhere Dividende als im jeweiligen Vorjahr zu zahlen. Auch das ist prinzipiell interessant.

Interessant insbesondere deshalb, weil diese Dividendenpolitik mehr oder minder genauso klingt wie die des Ludwigshafener Chemieriesen BASF. Auch BASF plant nämlich mit einer stets zumindest konstanten Dividende, die sofern möglich Jahr für Jahr moderat angehoben werden soll, woran sich der Konzern in den vergangenen Jahren übrigens eindrucksvoll gehalten hat.

Da der Vergleich hier an so einigen Stellen hinkt und wir Covestro ja schließlich nicht für seine kurze Lebenszeit bestrafen wollen, würde ich an dieser Stelle dazu übergehen, eine Punkteteilung vorzunehmen. Es bleibt daher insgesamt bei einem leichten Vorteil für BASF.

Die aktuelle Ausschüttungsquote

Zu guter Letzt werfen wir noch einen Blick auf die aktuelle Ausschüttungsquote der beiden Chemiekonzerne. Möglicherweise kann Covestro ja an dieser Stelle mit der Chemiekonkurrenz von BASF gleichziehen.

Die Leverkusener kamen im vergangenen Jahr jedenfalls auf einen Gewinn je Aktie in Höhe von 9,46 Euro. Das entspricht bei der aktuellen Dividende einer Ausschüttungsquote von eher niedrigen 25 %, was durchaus noch reichlich Raum für weitere Erhöhungen bei hypothetisch gleichbleibendem operativen Erfolg bedeuten würde.

BASF kam im vergangenen Geschäftsjahr 2018 hingegen auf einen Gewinn je Aktie in Höhe von 5,12 Euro, was bei der aktuellen Dividende einem Ausschüttungsverhältnis von 62,5 % entspricht. Dieser Punkt geht somit wohlverdient an die Aktie von Covestro, wo gegenwärtig prinzipiell mehr Raum für Erhöhungen vorhanden sein könnte.

Und der Sieger ist …

… heute leider niemand. Oder beide, wenn wir es positiv sehen wollen. Denn beide Unternehmen können mit einer gleichermaßen attraktiven (und im Endeffekt sogar inhaltsgleichen) Dividendenpolitik aufwarten. Differenzen bestehen lediglich bei der aktuellen Dividendenrendite, wo BASF leicht im Vorteil ist, sowie beim Ausschüttungsverhältnis, wo Covestro eher glänzen konnte.

Zumindest aus Sicht der Dividenden dürftest du die beiden DAX-Konzerne nun etwas besser einschätzen können. Den Rest der unternehmensorientierten Analyse würde ich jedoch fürs Erste bei dir belassen.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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