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Warum hat Ford einen Amazon-Veteranen als nächsten CFO eingestellt?

Die Ford Motor Company (WKN:502391) wird in Kürze einen neuen Finanzvorstand haben.

Ford verkündete am Donnerstag, dass Tim Stone, nach 20-jähriger Tätigkeit in der Industrie bei Amazon.com (WKN:906866), und zuletzt als CFO von Snap (WKN:A2DLMS), seinen Dienst am 1. Juni antreten wird.
Er wird Nachfolger des hoch angesehenen Bob Shanks, der nach 42 Jahren beim Blue Oval in den Ruhestand geht.
Wie dem auch sei, Stone ist eine fähige Führungskraft mit viel Erfahrung. Aber seine Denkweise ist nicht gerade eine konventionelle Einstellung für einen Autohersteller.

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Wer ist Tim Stone?

Stone ist eine erfahrene Führungskraft mit einer guten finanziellen Grundlage, aber seine gesamte Erfahrung liegt im Technologiesektor. Stone, der an der University of Southern California zum Buchhalter ausgebildet wurde, stieg bei Amazon auf und fungierte als CFO mehrerer Unternehmen des Online-Riesen, darunter Kindle und Amazon Web Services.

Er verließ Amazon im vergangenen Mai, um CFO von Snap zu werden. aber das dauerte nicht lange: Stone verließ das Unternehmen im Januar zusammen mit mehreren anderen Führungskräften. Er ließ rund 20 Mio. US-Dollar in nicht investierte Aktienoptionen auf dem Tisch — eine große Summe für einen Manager, dessen Grundgehalt angeblich 500.000 US-Dollar betrug.

Am 15. April wird Stone offiziell als Corporate Officer zu Ford wechseln bevor er am 1. Juni CFO wird.

Warum geht Bob Shanks weg?

Im letzten Jahr gab es Hinweise, dass er bereit war sich zurückzuziehen im Alter von 66 Jahren.

Das Timing stimmt auch aus der Sicht von Ford. CEO Jim Hackett hat eine umfassende Erneuerung von Ford begonnen, um es in ein Unternehmen umzuwandeln, das in einer Ära der selbstfahrenden, gemeinsam genutzten Mobilität erfolgreich ist. Während dieser Transformation ist es hilfreich eine stabile finanzielle Führung zu haben.

Von Anfang an hat Shanks das Unternehmen geschickt auf die bevorstehende Transformation vorbereitet, und er wird Fords Finanzhaushalt in Ordnung hinterlassen. Er wird bis zum 1. Juni mit Stone zusammenarbeiten, um den neuen CFO auf den neuesten Stand zu bringen. Dann wird er bei Ford bleiben und an “Sonderprojekten” arbeiten. Dazu wird wohl gehören, Stone bei der Einarbeitung zu helfen, was bis Ende 2019 dauern soll.

Manchmal, wenn ein Unternehmen uns sagt, dass eine Führungskraft “in den Ruhestand geht”, ist es eine nette Art zu sagen, dass die Führungskraft aus dem Unternehmen gedrängt wird.

Aber manchmal bedeutet “Ruhestand” wirklich Ruhestand, und das scheint hier der Fall zu sein.

Hat Stone die Erfahrung für diese Rolle?

Er wird sicherlich große Fußstapfen zu füllen haben. Shanks war einer der Hauptakteure bei Fords Transformation unter dem ehemaligen CEO Alan Mulally. Er hatte eine große Rolle bei der laufenden Unternehmenserneuerung, die von Jim Hackett angebahnt wurdem nachdem er seine gesamte Karriere im Blue Office verbracht hatte. Er kannte die Autoindustrie wie nur wenige andere.

Ist Stone die richtige Person für diesen Job? Einerseits ist der Posten in einem großen Unternehmen nichts Neues für ihn. Zusätzlich ist er mit seiner Erfahrung und seinem Ruf ein kompetenter Leader. Andererseits ist das nicht Amazon: Ford kann nicht so schnell agieren wie der Tech-Riese (obwohl Hackett versucht, das zu ändern). Die Automobilbranche ist ein Geschäft mit hohen Fixkosten und niedrigen Margen. Wechselkursschwankungen und Rohstoffkosten erfordern ein sorgfältiges Management, die vielleicht nicht der wichtigste Teil von Stone’s kurzer Zeit bei Amazon oder Snap waren.

Ein unerwarteter Schachzug

Man kann sich nur fragen warum jemand wie Stone eingestellt wurde mit der Denkweise eines Tech-Unternehmens. Wail Heckett ein großer Denker, der von schnelllebigen Start-up-Kulturen begeistert ist, nicht weil Stone die Erfahrung hat und die komplizierten Nuancen der Autoindustrie kennt.

Das ist kein Herumhacken auf Stone, der im Allgemeinen sehr fähig ist. Shanks bleibt eine Zeit in Stones Nähe, um ihn zu unterstützen. Wenn Stone die Leitung übernimmt, kann das mit Shank`s exzellentem Finanzteam gut funktionieren.

Das ist ein riesiges Unternehmen mit komplexen Finanzen, so dass ein sorgfältiges Management benötigt, nicht nur wegen der Umstrukturierung, sondern auch in der nächsten Rezession, wann immer sie auch kommt. Wie schnell wird Stone eingearbeitet sein und wie gut wird er seinen Job machen, wenn es ungemütlich wird?

Als Ford-Aktionär werde ich ihn unterstützen. Es werden ein paar interessante Monate werden.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Amazon-Tochtergesellschaft, ist Mitglied im The Motley Fool's Vorstands.

Dieser Artikel wurde von Dieser Artikel wurde von John Rosevear auf Englisch verfasst und am 21.03.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Amazon. The Motley Fool empfiehlt Ford.

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