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3 Gründe, warum man diesen Dividendenzahler im Depot haben sollte

TransCanada (WKN:675305) kann auf eine lange Geschichte der Steigerung des Aktionärswerts zurückblicken. Insgesamt hat der kanadische Pipeline-Riese seine Dividende in jedem der letzten 19 Jahre erhöht – einschließlich einer Erhöhung um 8,7 % für 2019. Und das hat dazu beigetragen, dass man über diesen Zeitraum eine jährliche Gesamtrendite von 12 % erzielen konnte. Als Ergebnis dieser kontinuierlichen Dividendenerhöhung bietet TransCanada derzeit eine attraktive Rendite von 4,7 %.

Das Unternehmen ist fest davon überzeugt, dass es gut positioniert ist, um weiter Wert für seine Investoren zu schaffen. Das war eine Kernbotschaft von CEO Russ Girling bei der Telefonkonferenz zum Q4, in der er drei wesentliche Aspekte des Leistungsversprechens des Unternehmens darlegte.

1. Auf Langlebigkeit ausgelegt

Girling erklärte: „In den letzten 20 Jahren haben wir uns zu einem der führenden nordamerikanischen Energieinfrastrukturunternehmen mit einer sehr guten Erfolgsbilanz bei der Schaffung eines langfristigen Aktionärswerts entwickelt. Unsere Vermögenswerte sind entscheidend für das Funktionieren der nordamerikanischen Wirtschaft, und die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen steigt weiter.“

TransCanada hat in den letzten zwei Jahrzehnten Milliarden Dollar investiert, um das Portfolio zu diversifizieren und zu erweitern. Girling stellte fest: „Heute erwirtschaftet unser Vermögensportfolio, das einen Wert von rund 100 Milliarden CAD hat, rund 8,6 Milliarden CAD Jahres-EBITDA, wovon rund 95 % auf regulierte Geschäftsmodelle oder langfristig vertraglich gebundene Vermögenswerte entfallen. Mit Blick auf die Zukunft verfügen wir über fünf wichtige Wachstumsplattformen: Erdgas-, Flüssiggas- und Energiepipelines in den USA, in Kanada und in Mexiko.“

Das Portfolio von TransCanada besteht aus zwei wesentlichen Merkmalen. Erstens ist es sehr stabil, da etwa 95 % der Einnahmen des Unternehmens aus stabilen Verträgen stammen. Das ist gut, da das Unternehmen in den letzten Jahren konzertierte Anstrengungen unternommen hat, um volatilere Geschäfte zu veräußern und sie durch Vermögenswerte zu ersetzen, die für ein stabiles Einkommen sorgen. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über ein großflächiges, diversifiziertes Portfolio, das ihm mehrere Expansionsmöglichkeiten bietet.

2. TransCanada wird weiter wachsen

Girling fuhr fort:

Wir erwarten kontinuierliches Wachstum bei Gewinn, Cashflow und Dividende pro Aktie, so wie bereits seit 2000. Darüber hinaus verfügen wir über Projekte im Wert von mehr als 20 Milliarden CAD, die sich in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien befinden, und wir erwarten zahlreiche weitere Wachstumschancen, die sich aus unserer umfangreichen Präsenz bei wichtigen Assets ergeben werden.

TransCanada hat im Laufe der Jahre so viel Wert für seine Investoren schaffen können, weil seine Expansionsinitiativen den Cashflow in einem gesunden Tempo gesteigert haben. Das hat es dem Unternehmen ermöglicht, seine Dividende mit einer sinnvollen Rate zu erhöhen. Das sollte sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen, da das Unternehmen über einen großen Rückstand an renditestarken Erweiterungen im Bau und mehr in der Entwicklung verfügt. Diese Projekte bringen TransCanada derzeit in die Lage, seine Erträge gegenüber der Basis von 2015 bis 2021 um 9 % pro Jahr zu steigern. Damit sollte TransCanada seine Dividende in diesem Zeitraum um 8 % bis 10 % pro Jahr erhöhen können.

3. Eine Geschichte der Aufrechterhaltung eines soliden Finanzprofils

Am Ende wies Girling noch darauf hin, dass „wir in der Vergangenheit unsere Kapitalprogramme umsichtig finanziert haben und wir auf dem richtigen Weg sind, unsere Bilanz auch nach der Übernahme von Columbia im Jahr 2016 zu entlasten und unsere angestrebten Kreditkennzahlen zu erreichen.“ Das Unternehmen hat ein konservatives Finanzprofil beibehalten. Während beispielsweise viele Wettbewerber mehr als 90 % ihres Cashflows an Investoren ausbezahlt haben, hat TransCanada in der Vergangenheit etwa 40 % ihres intern erwirtschafteten Cashflows ausgezahlt, so dass man mehr überschüssige Liquidität zur Finanzierung von Expansionen behalten kann. Der Konzern musste daher nicht übermäßig viel Geld leihen oder Aktien veräußern, um das Wachstum zu finanzieren. Der konservativere Ansatz des Unternehmens gab dann auch die Flexibilität, sich auf die richtige Gelegenheit einzustellen, was beim Kauf von Columbia der Fall war. Während sich diese Transaktion zwar negativ auf die Leverage ausgewirkt hat, arbeitet TransCanada hart daran, durch Investitionen in renditestarke Expansionen und den Verkauf von Anlagen zurück in die angestrebte Zone zu kommen.

Ein risikoarmer Einkommensbestand für langfristig denkende Anleger

TransCanada ist zu einem erstklassigen Energieinfrastrukturunternehmen aufgestiegen, indem es in die Diversifizierung investiert hat. Und das nicht nur über mehrere Plattformen, sondern auch über Vermögenswerte, die vorhersehbare Erträge generieren und gleichzeitig ein solides Finanzprofil beibehalten. Dadurch konnte das Unternehmen in den vergangenen zwei Jahrzehnten seinen Cashflow und seine Dividende schön steigern, was für die Aktionäre einen erheblichen Mehrwert geschaffen hat. TransCanada geht davon aus, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Für die Pipelines steht Wachstum bevor, und damit ist diese Aktie ideal für Dividendenanleger, die kaufen und halten können.

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien. Matthew DiLallo besitzt keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel erschien am 2.3.2019 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.