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ETF-Investoren aufgepasst! Erfolgreich investieren mit dem Cost-Average-Effekt

Für viele eher aufwandsscheue Investoren oder Anleger mit einem chronischem Zeitmangel sind ETFs nach wie vor sehr häufig die erste Wahl. Durch das Investieren in diese Passivfonds können viele Investoren breit gestreut und relativ kostengünstig marktübliche Renditen einfahren. Prinzipiell handelt es sich bei vielen ETFs daher um spannende Mittel, die den diversifizierten Vermögensaufbau mithilfe von Aktien sehr einfach gestalten können.

Dennoch kann auch diese Einfachheit natürlich noch weiter gesteigert werden. Vor allem, sofern man die Frage ausblendet, wann möglicherweise ein richtiger Zeitpunkt sein dürfte, um in die Passivfonds zu investieren. Die einfachste Antwort auf diese Frage könnte nämlich im Endeffekt immer sein, zumindest, wenn man es auch als passiver Investor so einfach wie möglich halten möchte und letztlich die Zielsetzung verfolgt, zu durchschnittlichen, fairen Kosten seinen Vermögensaufbau in die Wege zu leiten.

Investiere einfach immer und immer wieder

Entsprechend könnte es sich für viele ETF-Anleger anbieten, einfach immer und immer wieder zu investieren. Beispielsweise, indem man Sparpläne auf gewisse ETFs anlegt, die so monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder auch jährlich einen gewissen Geldbetrag in diese Passivfonds investieren. Quasi vollkommen automatisch, ohne dass es ein weiteres Hinzutun erfordert.

Sofern man mithilfe solcher regelmäßiger Sparpläne investiert, stellt das zudem sicher, dass man mal zu hohen und mal zu tiefen Kursen einsteigt, sowie langfristig vom sogenannten Cost-Average-Effekt (oder auch zu Deutsch: Durchschnittskosteneffekt) profitiert. Ein Begriff, der möglicherweise nach einer weiteren Erklärung schreit.

Durch das stetige Kaufen mal zu günstigeren und mal zu ungünstigeren Zeiten wird man bei einem solchen Vorgehen letztlich einen fairen, durchschnittlichen Kaufpreis erhalten, von dem aus dann wiederum die langfristige Reise des Vermögensaufbau starten kann. Man erhält quasi über kurz oder lang einen Durchschnittspreis, der viele verschiedene Marktperioden abgedeckt hat.

Zudem stellt das stetige Investieren sicher, dass man auch in der Anfangsphase kleinere Kursrückgänge aus psychologischer Sicht einfacher meistern kann. Denn letztlich wird man so durch weitere Investitionen zu niedrigeren Preisen sowohl die durchschnittlichen Kosten senken als auch mehrere Anteile des jeweiligen ETFs erwerben. Vor allem Letzteres stellt nicht nur sicher, dass man seine gesamten Ersparnisse nicht zu einer vergleichsweise ungünstigen Zeit investiert, sondern auch, dass man überproportional in niedrigeren Börsenzeiten profitiert, wenn im Nachgang wieder die Erholung einsetzt.

Noch weniger Aufwand mit durchschnittlichen Einstiegskursen

Wie wir daher unterm Strich sehen können, könnte es sich beim sogenannten Durchschnittskosteneffekt, oder auch Cost-Average-Effekt, letztlich um einen interessanten Weg für alle Investoren handeln, die auf der Suche nach einer einfachen und zeitsparenden Möglichkeit sind, um zu fairen Einstiegskursen zu investieren. Mithilfe einfacher Sparpläne dürfte das vor allem für viele ETF-Investoren ein spannender und automatisierter Weg sein, um jeden Monat etwas beiseite zu legen und so im Laufe der Zeit zu durchschnittlichen Kursen einzusteigen. Die Frage, ob jetzt ein günstiger Zeitpunkt zum Investieren ist, stellt sich bei einem solchen Vorgehen daher gar nicht.

Zudem dürften auch marktbreite Korrekturen für passive ETF-Investoren etwas erträglicher werden, sofern man sich einmal vergegenwärtigt hat, dass man derartige Chancen auch als passiver Investor nutzt, indem weitere und sogar mehr Anteile zu günstigeren Kursen gekauft werden und so die jeweiligen durchschnittlichen Einstandskurse reduziert werden. Das kann langfristig den Vermögensaufbau sogar regelrecht beflügeln.

Der Durchschnittskosteneffekt könnte sich daher definitiv langfristig auszahlen. Daher sollte man als passiver ETF-Anleger durchaus mal über die in diesem Effekt schlummernden Potenziale nachdenken.

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