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Cannabisanleger: Unbedingt diese drei Konzerne im Auge behalten!

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Die Anleger sind mit Begeisterung beim Mega-Trend Cannabis dabei, und Aktien, die mit dem Canna-Biz in Verbindung stehen, haben sich seit Jahresanfang sehr gut entwickelt. Das hat dazu beigetragen, dass Cannabiszüchter und verwandte Unternehmen immer mehr in den Vordergrund rücken. Mehr und mehr Aktionäre sind vom langfristigen Wachstumspotenzial des Cannabisweltmarktes überzeugt.

Die Wachstumschancen der Branche sind dann natürlich auch für viele Verbraucherunternehmen attraktiv, die ihre bereits ausgereiften Geschäfte etwas beleben wollten. Bereits jetzt haben Konzerne wie Constellation Brands und Altria Group große Investitionen in Cannabisaktien getätigt. Aber das werden nicht die letzten sein. Insbesondere die folgenden drei Aktien könnten von einem Einstieg in die Branche profitieren.

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1. Heineken

Von diesen drei Unternehmen hat Heineken (WKN:A0CA0G) bereits die größten Schritte in Richtung Cannabiszukauf  unternommen. Im vergangenen Juli brachte Heineken ein aus Cannabis gewonnenes Getränk in Kalifornien in die Läden. Das Getränk heißt Hi-Fi Hops und erscheint unter dem Craft-Label Lagunitas. Es ist ohne Alkohol, wird aber aus Mineralwasser, Hopfen und Chemikalien aus Cannabis hergestellt.

Lagunitas’ Braumeister Jeremy Marshall beschrieb die Idee recht anschaulich:

Wir haben oft davon geträumt, dass Hopfen und Cannabis eine Art Familientreffen begehen können. Wir wollten diese Party in einem Getränk zum Leben erwecken. Es ist höchste Zeit, dass Hopfen eine provokante, aber erfrischende, alkoholfreie Alternative bekam – mit einem Hauch von kalifornischem, sonnengetränktem Cannabis in jedem Schluck.

Zwei Formen des Getränks waren verfügbar: eine, die nur die psychoaktive Verbindung Tetrahydrocannabinol (THC) enthält, und eine, die eine Mischung aus THC und Cannabidiol enthält. Die Verkäufe des erstgenannten Getränks liefen sehr stark.

Es ist nicht ganz klar, was Heineken daraus macht und demnächst vorhat. Wie Finanzvorstand Laurence Debroux im November erklärte:

Es gibt noch sehr wenige Märkte, in denen der Freizeitkonsum von Cannabis flächendeckend legal ist, darum ist es noch zu früh, um zu sehen, welche Auswirkungen das alles haben und wie groß die Chance sein wird. … Lagunitas war schon immer sehr innovativ und machte nicht das Naheliegende, und darin ist die Marke sehr gut. Wir beobachten und lassen sie mal das machen, was sie sehr gut können, nämlich innovativ sein und neue Bereiche erschließen.

Angesichts der begrenzten Reichweite des kalifornischen Marktes zieht Heineken keine allgemeinen Schlussfolgerungen aus den ersten Verkäufen. Viele Investoren hoffen jedoch, dass der Bierriese das Thema Cannabis aggressiver angeht und in naher Zukunft weitere Schritte unternimmt.

2. Diageo

Diageo (WKN:851247) steht auf der Shortlist der Unternehmen, von denen viele annehmen, dass sie eine Partnerschaft mit einem Cannabisunternehmen eingehen sollten. Seit Constellation Brands massiv in Cannabis investiert hat, haben viele Investoren nach anderen Bier- und Spirituosenunternehmen Ausschau gehalten, die dem Beispiel folgen. Vor allem um Diageo kursierten letztes Jahr Gerüchte, dass der Konzern sich drei verschiedene Cannabisunternehmen ansehe. Herausgekommen ist bislang jedoch nichts.

CEO Ivan Menezes erläuterte die Einstellung seines Unternehmens zu Cannabis im vergangenen Sommer:

Wir beobachten das sehr genau. Wie Sie wissen, ist es in den USA im Moment nicht auf Bundesebene legal, und die bisherigen Trends, würde ich sagen, deuten da auf keine große Veränderung hin. Es ist jedoch eine Entwicklung, auf die wir uns sehr genau konzentrieren und die Trends beobachten werden. Und unser Ansatz ist auch, dass wir glauben, dass es im Falle der USA ähnlich wie Alkohol reguliert werden muss…. aber wir sehen keine unmittelbaren disruptiven Bedrohungen für das Geschäft mit Bier und Spirituosen.

Das soll aber nicht heißen, dass Diageo in Zukunft nicht in Cannabis machen würde. Besonders wenn die Erfahrung von Constellation weiterhin positiv ist. Aber nach und nach könnte es für Diageo schwerer werden, in der Cannabisbranche Fuß zu fassen – am Ende wird man vielleicht der Konkurrenz hier hinterherhinken.

3. PepsiCo

Schließlich gilt PepsiCo (WKN:851995) als Kandidat für eine stärkere Beteiligung an der Cannabisindustrie. Da PepsiCo stark in Getränke wie auch Speisen investiert ist, bedeutet das eine besondere Chance: Cannabisgetränke und cannabishaltige Lebensmittel. Bereits jetzt haben Nischenunternehmen großes Interesse an verzehrbarem Cannabis gezeigt, und mit den Produktions- und Vertriebsanlagen von PepsiCo könnte hier schnell etwas Großes aufgebaut werden.

Derzeit scheint Marihuana keine große Rolle für PepsiCo zu spielen. Letzten Oktober antwortete die damalige CEO Indra Nooyi auf eine Frage zum Thema Cannabis mit dem einfachen Satz: „Dazu habe ich nichts zu sagen.“ CFO Hugh Johnston führte es dann doch noch etwas genauer aus:

Ich sollte sagen, dass wir uns alles ansehen. Aber ich denke, dass hier die Schwierigkeiten – insbesondere in den USA, wo Cannabis nach wie vor auf Bundesebene nicht legal ist – eine ziemlich große Herausforderung darstellen. Also schauen wir uns alles an, haben aber noch keine Pläne.

Diese Unternehmen lieber mal im Auge behalten

Für Cannabisinvestoren ist eine wichtige Überlegung bei der Auswahl von Cannabisaktien, welche Unternehmen für große Verbrauchermarken sinnvolle Partner darstellen. Kann sein, dass PepsiCo, Diageo und Heineken nicht weiter tätig werden. Aber wenn die Konkurrenten mit ihren Bemühungen erfolgreich sind, dann könnte der Druck zu handeln gegen Ende des Jahres zunehmen. Darum sollte man ein Auge auf diese drei Unternehmen werfen, um zu sehen, ob hier in Sachen Cannabis demnächst nicht doch noch mehr passiert.

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The Motley Fool empfiehlt Aktien von Diageo. Dan Caplinger besitzt keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel erschien am 3.3.2019 auf Fool.com und wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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