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Oh Schreck! Ruiniert die Boeing-Katastrophe der Münchener Rück das Geschäftsjahr?

Foto: Getty Images

Eigentlich lief es in den vergangenen Wochen und Monaten relativ gut bei der Münchener Rück (WKN: 843002). So konnte das Unternehmen beispielsweise für das vergangene Geschäftsjahr einen Gewinn in Höhe von 2,3 Mrd. Euro verkünden, was viele Einkommensjäger definitiv zufriedengestellt haben dürfte.

Wie derzeit allerdings berichtet wird, scheint nun ein Großschadensereignis diese gegenwärtige operative Idylle ein wenig zu stören. Lass uns daher im Folgenden einmal schauen, was hier genau berichtet wird und ob sich die Investoren der Münchener Rück deswegen sorgen sollten.

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Die Boeing-Katastrophe könnte einiges kosten

Wie du dir mit Blick auf die aktuellen Meldungen in den Tageszeitungen möglicherweise bereits denken kannst, handelt es sich bei dem besagten Großschadensereignis um den Absturz der Boeing-Maschine von Ethiopian Airlines mit 157 Toten sowie das daraufhin inzwischen verhängte weltweite Flugverbot der Maschine mit der Seriennummer 737 MAX 8.

Und auch wenn an dieser Stelle natürlich die humane Katastrophe definitiv im Vordergrund steht, die mit keinem Geld der Welt für die Angehörigen der Opfer ausgeglichen werden kann (!), wird dieser Vorfall dennoch für die Rückversicherungsbranche zu einer teuren Angelegenheit werden.

Wie teuer, darüber kann derzeit natürlich nur spekuliert werden. Allerdings rechnen Branchenkenner gegenwärtig damit, dass sich die Schadenszahlungen für die Branche im Raum von 1 Mrd. US-Dollar bewegen könnten. Definitiv kein kleiner Geldbetrag.

Zudem sollten wir an dieser Stelle bedenken, dass der Markt für die Luftfahrtrückversicherung tendenziell sehr klein und spezialisiert ist. Entsprechend dürfte ein größeres Schadensereignis wie dieser Flugzeugabsturz die Rückversicherungsbranche in diesem Bereich aus finanzieller Sicht durchaus etwas durcheinanderwirbeln. Das sollten Investoren hier grundsätzlich auf dem Schirm haben.

Kein Grund zur Panik

Nichtsdestoweniger besteht für die Münchener Rück natürlich weiterhin kein Grund zur Panik. Denn, zur Erinnerung, der Rückversicherer ist im Grunde genommen ja einzig und allein dazu da, um solche Schadensereignisse zu versichern – und verdient über kurz oder lang auch weiterhin an diesem Geschäft. Daran wird eine einzelne Katastrophe definitiv nichts ändern.

Zudem rechnet der Rückversicherer gegenwärtig damit, dass sich die zu erwartende Schadenshöhe auf in etwa 100 bis 120 Mio. Euro beziffern wird. Auch wenn das natürlich eine Menge Geld ist, wird das den Rückversicherungsgiganten aus München garantiert nicht ins Wanken bringen.

Zu guter Letzt sollten wir ebenfalls noch bedenken, dass selbst wenn das Segment der Luftfahrtrückversicherung nun durch dieses Großschadensereignis massiv belastet wird, dies auf Sicht des Konzerns eher kleinere Auswirkungen haben wird. Im vergangenen Geschäftsjahr 2018 hat die Münchener Rück so beispielsweise Prämien in einer Gesamtgrößenordnung von 49,1 Mrd. Euro eingenommen – auch gemessen an diesem Wert dürften sich die finanziellen Auswirkungen dieses Großschadensereignisses wohl eher in Grenzen halten.

Dividendenjäger müssen sich daher nicht großartig sorgen

Alle Dividendenjäger können daher entsprechend weiterhin ruhig schlafen. Denn auch wenn dieser Flugzeugabsturz ein paar kleinere Spuren im Zahlenwerk der Münchener Rück zeigen wird, dürfte dieser Vorfall aus der Sicht des gesamten Jahres kaum eine spürbare Fußnote hinterlassen. Die zuverlässige Dividende der Münchener Rück scheint daher auch weiterhin sicher zu sein.

Entsprechend können alle Investoren den Boeing-Vorfall aus finanzieller Sicht getrost beiseite schieben und dieses Großschadensereignis bei dem belassen, was es vorrangig ist: eine traurige humane Katastrophe, die nicht bloß 157 Menschenleben gekostet, sondern auch viele Angehörige vor die Trümmer ihrer familiären Existenz gestellt hat – was wohl auch kein Geld der Welt wieder geradebiegen können wird.

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Vincent besitzt Aktien der Münchener Rück. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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