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Bevor man für den Ruhestand spart, sollte man folgendes tun

Foto: Getty Images

Was ist das Allererste, das du tun solltest, um für den Ruhestand zu sparen? Dein erster Schritt sollte die Erstellung eines realistischen Haushaltsbuchs sein, das deine aktuellen Einnahmen und Ausgaben widerspiegelt.

Ein Haushaltsbuch ist ein wesentlicher Baustein für ein gesundes Finanzleben. Es bedeutet nicht, dass du jedes bisschen Spaß aus deinem Leben streichen musst. Vielmehr ist es ein Werkzeug, mit dem du deine Ausgaben und deine Einnahmen in Einklang bringen kannst, um Entscheidungen zu treffen, die deine Prioritäten und Ziele widerspiegeln. Wenn du in einer Situation bist, in der du entweder deine Einnahmen erhöhen oder deine Ausgaben reduzieren musst, lässt dich ein Haushaltsbuch das wissen. Letztendlich gibt es dir einen Plan für dein finanzielles Leben, einschließlich Sparen und Ruhestand.

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Das Führen eines Haushaltsbuchs kann dir auch helfen, einen wesentlichen Fallstrick bei der Altersvorsorge zu umgehen: Gelder von einem Rentenkonto abzuheben oder aber ein Darlehen aufzunehmen, wie das etwa 30 % der Amerikaner laut Transamerica Center for Retirement Studies getan haben. Eine solide Altersvorsorge erfordert stetiges Sparen und Kapitalwachstum im Laufe der Zeit; die Kreditaufnahme oder ein frühes Abheben des Geldes kann Letzteres stark beeinträchtigen.

Ein Haushaltsbuch bietet dir eine Grundlage für die Berechnung deiner Bedürfnisse bei der Altersvorsorge und deine darin aufgeführten Ausgaben sind auch nicht statisch; du kannst dein Budget anpassen, wenn du näher an den Ruhestand kommst. Bist du bereit, ein Haushaltsbuch einzurichten? Es ist hilfreich, wenn du dafür deine Kontoauszüge zur Hand hast, also lass dir diese auf deinem Computer anzeigen oder ausdrucken und lass uns mit der Erstellung deines Haushaltsbuches beginnen.

1. Eine Liste der festen Ausgaben erstellen

Schritt eins: Mach eine Liste der festen Ausgaben, also von allem, was eine feste monatliche Zahlung erfordert. Schau dir an, was du in den letzten Monaten bezahlt hast, und stell sicher, dass du Wohnen (Hypothek oder Miete), Autozahlungen, Studentenkredite, Versicherungen (Auto, Gesundheit, Haftpflicht, Hausrat), Versorgungskosten (Wasser, Internet, Kabel) und monatliche Abonnementkosten für Dinge wie das Fitnessstudio einbeziehst.

2. Eine Liste der variablen Ausgaben erstellen

Variable Ausgaben können jeden Monat vorkommen, aber der Betrag ist nicht immer gleich. Strom- und Gasrechnungen sind variable Kosten, da sich ihre Nutzung je nach Temperatur und Klima saisonal ändert. Die Kosten für die Wartung deines Autos können in manchen Monaten in die Tausende gehen und in anderen null sein. Andere variable Ausgaben umfassen Lebensmittel (sowohl Einkäufe als auch Essengehen), Kleidung, Fahrtkosten, Kreditkartenrechnungen und andere Schuldenzahlungen, Friseurbesuche, Handyrechnungen, Kosmetik, Geschenke und Medikamentenrezepte.

Schau dir auch die Kontoauszüge mehrerer Monate an, um eine vollständige Liste aller variablen Ausgaben zu erstellen.

3. Erstelle eine Liste mit einmaligen oder seltenen Ausgaben

Du brauchst auch eine Kategorie für einmalige oder seltene Ausgaben. Ferien zum Beispiel finden nur ein- bis zweimal im Jahr statt, ebenso wie der Kauf von Wohnungseinrichtung oder Ausgaben für Hausreparaturen. Mögliche Ausgaben in dieser Kategorie: Steuern, gemeinnützige Beiträge, Zahnbehandlungen – was auch immer in einem Kontoauszug über das Jahr hinweg auftaucht.

4. Vergleiche deine Ausgaben mit deinen Einnahmen

Jetzt ist es an der Zeit, deine Ausgaben zu summieren. Teile die einmaligen oder seltenen Ausgaben durch 12, um einen Eindruck davon zu bekommen, was du jeden Monat brauchst.

Schau dir als Nächstes deine üblichen Ausgaben jeden Monat im Verhältnis zu deinen Einnahmen an.

Es gibt drei mögliche Szenarien. Im ersten Fall übersteigen deine Einnahmen bei Weitem deine Ausgaben. Hurra! Du kannst 10 % für das Sparen einplanen und dann einen Vorsorgeplan erstellen.

Im zweiten Fall gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Ausgaben und Einnahmen. Das ist nicht ideal, denn ein gesundes finanzielles Leben sollte sowohl eine Sparquote von 10 % als auch die Altersvorsorge umfassen. Im dritten Fall bist du in den roten Zahlen – deine Ausgaben übersteigen deine Einnahmen.

Wenn du dich in Szenario zwei oder drei befindest, mach dir keine Sorgen, mach einfach weiter mit Schritt 5 unten.

5. Senke die Ausgaben und steigere bei Bedarf die Einnahmen

Wenn du die Lücke zwischen deinen Einnahmen und deinen Ausgaben schließen musst, gibt es zwei Möglichkeiten, das zu tun, und du kannst beide Methoden einzeln oder in Kombination anwenden.

Die erste besteht darin, die Kosten zu senken. Beginne mit den einfachen Kategorien.

Kannst du deine Wohnungskosten reduzieren, indem du einen Mitbewohner aufnimmst, gelegentlich ein Zimmer auf Airbnb anbietest oder deine Wohnung verkleinerst? Überlege dir, ob eine Senkung deiner Hypothekenzahlungen durch Refinanzierung möglich ist. Erwäge, in eine preiswertere Gegend mit niedrigeren Lebenshaltungskosten zu ziehen. Kannst du dein Auto verkaufen und dich mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen? Könntest du jeden Monat 10 % weniger für Lebensmittel und Essengehen ausgeben? Je mehr du darüber nachdenkst, desto mehr Möglichkeiten wirst du entdecken. In dieser Liste findest du weitere Ideen zum Thema Sparen.

Die zweite Methode ist die Erhöhung deiner Einnahmen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, das zu tun. Eine Möglichkeit ist, um eine Gehaltserhöhung zu bitten. Eine weitere Möglichkeit ist die Suche nach einem Job, der besser bezahlt ist, vielleicht in einem lukrativeren Sektor. Du könntest auch versuchen, eine Beförderung zu erreichen, oder eine Nebenbeschäftigung starten. Nebenjobs haben vielen Menschen geholfen, sich einen bequemeren Ruhestand zu leisten, als sie es aufgrund ihrer sonstigen Sparmöglichkeiten geschafft hätten.

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Dieser Artikel wurde von Riuta Williams auf Englisch verfasst und am 08.03.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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