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25 Euro, 50 Euro, 100 Euro: „Kleine Summen machen beim Investieren eh keinen Unterschied“ – oder doch?

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Es gibt viele Gründe, warum viele Menschen hierzulande nicht investieren. Sei es, weil so mancher bereits schlechte Erfahrungen an der Börse gemacht hat, oder aber weil ihm das Risiko generell zu hoch erscheint. Gründe, weshalb man nicht investiert, scheint es mehr als genug zu geben.

Ein Grund, den ich des Öfteren mal höre, wenn ich in meinem Freundes-, Bekannten- oder Arbeitskreis über Aktien spreche, ist zudem, dass man mithilfe lediglich geringer Sparsummen sowieso keinen wesentlichen Unterschied erreichen könne. Zeit, diese Einschätzung mal zu überprüfen. Und kleiner Spoiler vorab: Ich denke, viele dürften überrascht sein, wie viel man selbst mit geringeren regelmäßigen Sparsummen langfristig erreichen kann.

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Ein Blick auf das Mögliche

Doch bevor wir einen genaueren Blick auf die konkrete Wertetabelle werfen, sollten wir an dieser Stelle noch ein paar Prämissen klären. Die unten angegebenen Zahlen basieren, wie unschwer an den Beschriftungen zu erkennen ist, auf der Annahme, dass man als Sparer lediglich die Summen 25, 50 oder 100 Euro monatlich zur Verfügung hat und diese konsequent investiert.

Wieso ausgerechnet diese Summen? Gute Frage! Die 25 Euro symbolisieren bei vielen Brokern häufig die geringste Ansparsumme, die man monatlich in Sparpläne investieren kann. Die weiteren Summen sind, so glaube ich zumindest, geläufige Beträge, die viele Sparer mit wenig Budget tendenziell monatlich beiseitelegen könnten. Zumindest handelt es sich hierbei um runde Summen, die sich vorzüglich für einen Vergleich eignen.

Doch nun ein Blick auf die Tabelle:

Summe/Jahre 10 Jahre 20 Jahre 30 Jahre
25 € 4.302,10 € (1.302,10 €) 12.764,97 (6764,97 €) 29.412,73 € (20.412,73 €)
50 € 8.604,20 € (2.604,20 €) 25.529,94 € (13.529,94 €) 58.825,46 € (40.825,46 €)
100 € 17.208,40 € (5208,40 €) 51.059,88 € (27.059,88 €) 117.650,92 € (81.650,92 €)

Diese Werte erhält man übrigens, sofern man eine jährliche durchschnittliche Rendite von 7 % annimmt, was in etwa der durchschnittlichen Rendite entspricht, die die breiten Märkte im historischen Durchschnitt erzielt haben, beispielsweise mithilfe eines kostengünstigen ETF. Die Werte in Klammern sind der Betrag, den man als Investor hierbei lediglich als Wertzuwachs dieser durchschnittlichen 7 % p. a. über die Jahre kumuliert erhält. Der Wert ohne Klammern entspricht hingegen dem Wert, den man als Ergebnis sowohl aus den Ersparnissen als auch aus dem kumulierten Wertzuwachs erhält. Aber nun genug mit den inzwischen wohl überschwänglichen Erklärungen, lass uns lieber überlegen, was diese Zahlen konkret bedeuten können.

Es lohnt sich definitiv!

Wie wir insgesamt beim Blick auf die obige Tabelle feststellen dürften, lohnt es sich definitiv, auch kleinere Summen monatlich anzusparen und diese zu investieren. Klar, man kann natürlich darüber diskutieren, ob die Anlagezeit von zehn Jahren bei einer Sparsumme von 25 Euro mit insgesamt rund 4.300 Euro einen effektiven vermögenswirksamen Unterschied bewirkt. Nichtsdestoweniger sollten alle Investoren selbst bei diesem kleineren Betrag bedenken, dass diese wenigen Euro es unterm Strich bereits auf einen alleinigen Wertzuwachs von 1.302 Euro gebracht haben. Möglicherweise gerade für diejenigen Sparer, die über nicht so viel monatliches Einkommen verfügen, durchaus ein nettes Zubrot.

Alle weiteren Zahlen dürften meiner Meinung nach jedoch sehr deutlich unterstreichen, wie sehr auch die vermeintlich kleineren Beträge einen Unterschied machen. Wer beispielsweise lediglich 50 Euro im Monat beiseitelegt, diese investiert und seinen Sparplänen 20 Jahre Zeit gibt, wird es so bereits auf ein Vermögen von 25.500 Euro bringen. Wobei sich der Wertzuwachs bereits auf 13.500 Euro beläuft und somit mehr als die Hälfte des gesamten Ergebnisses ist.

Wer hingegen sogar 30 Jahre investieren und sparen kann und zudem 100 Euro monatlich zur Verfügung hat, wird es sogar auf ein stattliches Vermögen von über 117.000 Euro bringen, wobei letztlich alleine 81.000 Euro an Wertzuwachs hinzugekommen sind. Diese Zahlen sollten, selbst wenn dich die vorherigen nicht aus den Socken gehauen haben, letztlich sehr deutlich zeigen, dass selbst Kleinvieh vor allem langfristig Mist machen kann und es sich durchaus lohnt, diese kleineren Beträge zu investieren.

Generell sollten wir an dieser Stelle einmal betonen, dass egal bei welchem Betrag und bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite in Höhe von 7 % pro Jahr bereits ab einer Halte- und Spardauer von 20 Jahren der Wertzuwachs einen Anteil von in etwa der Hälfte des Gesamtergebnisses ausmacht. Bei einer Haltedauer von 30 Jahren beträgt dieser Anteil sogar bereits rund zwei Drittel. Allein aufgrund des Zinseszinseffekts können daher auch kleinere Beträge langfristig einen bedeutenden Unterschied ausmachen, auch wenn man das womöglich gar nicht glauben mag.

Diese Ausrede zählt nicht!

Die Ausrede, dass geringe monatlich zur Verfügung stehende Geldbeträge daher keinen Unterschied machen würden, gilt daher definitiv nicht. Vor allem für die eigene Altersvorsorge können selbst kleine Beträge wichtige Puzzleteile in der privaten Vorsorge sein, die man nicht unterschätzen sollte. Das sollte man definitiv bedenken.

Sofern auch du künftig argumentieren möchtest, dass Kleinvieh keinen Mist macht, denk lieber erneut nach. Denn die obige Tabelle beweist definitiv das genaue Gegenteil.

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