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Warum die Aktie von Baker Hughes, a GE Company, im Februar um 11,9 % stieg

Foto: Getty Images

Was passiert ist

Die Aktien von Baker Hughes a GE Company (WKN:A2DUAY), stiegen laut Angaben von S&P Global Market Intelligence im Februar um knapp 12 %. Der Anstieg verlief relativ gleichmäßig über den gesamten Monat hinweg und schloss sich an den bereits positiven Verlauf im Januar an, so dass die Aktie im laufenden Jahr insgesamt um rund 26 % zulegen konnte. Die solide Entwicklung im Februar wurde durch die Ergebnisse des Gesamtjahres 2018 unterstützt, die Ende Januar 2019 veröffentlicht wurden.

Was daran besonders ist

Baker Hughes hatte seit einigen Jahren mit Problemen zu kämpfen, scheint jedoch einen Wendepunkt im Jahr 2018 erreicht zu haben. Der Umsatz erhöhte sich um 5 % hauptsächlich wegen der Stärke im Kernbereich des Unternehmens bei Ölfelddienstleistungen (der fast die Hälfte des Umsatzwachstums des Unternehmens ausmacht). In dieser Sparte wurde ein Umsatzplus von 12 % erzielt. Das bereinigte Betriebsergebnis des Unternehmens stieg 2018 im Jahresvergleich um erstaunliche 62 %.

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Bei solchen Ergebnissen kann man nachvollziehen, warum die Anleger von Baker Hughes im Februar optimistisch gestimmt waren. Diese Stimmung wurde zudem am 7. Februar nochmals gestärkt, als das Unternehmen sowohl eine Erhöhung der Anzahl der weltweit operierenden Bohrtürme im Vergleich zum Vorjahr erklärte, als auch zudem eine jeweils monatliche Steigerung bestätigen konnte. Dies war ein deutlicher Hinweis darauf, dass das Betriebsumfeld, in dem das Energiedienstleistungsunternehmen tätig ist, weiterhin recht gesund ist.

Aber die Geschichte hat noch mehr zu bieten. Ende 2018 besaß das Unternehmen General Electric (WKN: 851144) nur noch rund 50,4 % von Baker Hughes. Das angeschlagene Industriekonglomerat besaß in der Vergangenheit jedoch eine wesentlich stärkere Quote. Diese wurde erst im letzten Quartal des Jahres im November 2018 von zuvor 62,5 % erheblich reduziert. Die Entscheidung von General Electric, Aktien zu verkaufen, stellte eigentlich einen Gegenwind für die Aktie von Baker Hughes dar, da die Befürchtung bestand, dass General Electric den Verkauf aus einer geschwächten Position heraus initiierte.

Die jüngsten Entscheidungen zur Kapitalbeschaffung von General Electric haben die Gleichung jedoch etwas verschoben. Der Verkauf von Baker Hughes-Aktien ist zwar ein Teil davon, aber der größere Deal war die Ankündigung, dass General Electric einen Teil seines Gesundheitsgeschäfts an Danaher (WKN: 866197) abgeben wird. Dieser Deal in Höhe von 21 Milliarden US-Dollar wird die Finanzlage von General Electric erheblich stärken. Infolgedessen wird es womöglich nicht mehr erforderlich sein, Vermögenswerte wie zum Beispiel die verbleibenden Anteile an Baker Hughes zu Dumpingpreisen zu verkaufen. Da sich das Risiko verringert hat, dass General Electric die Aktien von Baker Hughes „um jeden Preis“ verkaufen wird, hat sich ein zusätzlicher Grund für die Anleger von Baker Hughes ergeben, positiv gestimmt zu sein.

Was nun zu beachten ist

General Electric und Baker Hughes sind immer noch aneinander gebunden. Es ist zwar schön zu sehen, wie sich das Geschäft von Baker Hughes nach einer langen Schwächephase allmählich verbessert hat, konservative Anleger sollten jedoch dennoch vorsichtig sein. Der verzweifelte Versuch von General Electric, Kapital zur Rückzahlung von Schulden aufzutreiben, ist für die Anleger von Baker Hughes immer noch ein wenig besorgniserregend. Ja, der Deal von General Electric mit Danaher sollte die Dringlichkeit für weitere Notverkäufe anderer Beteiligungen reduzieren. Der Turnaround von General Electric ist jedoch immer noch nicht abgeschlossen. Wenn du also Baker Hughes beobachtest, dann solltest du auch auf General Electric achten.

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Reuben Gregg Brewer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel erschien am 4.3.2019 auf Fool.com, er wurde übersetzt, damit unsere Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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