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Novo-Nordisk-Konkurrent erhält brisante Generika-Erlaubnis: Doch die Aktie lässt das kalt

Foto: Getty Images

Es sind spannende, turbulente und eigentlich auch recht bedeutende Nachrichten, die derzeit die Aktie von Novo Nordisk (WKN: A1XA8R) bewegen müssten. Wie nun bekannt geworden ist, hat ein Konkurrent die Erlaubnis erhalten, in nicht allzu ferner Zukunft ein nicht unbedeutendes Mittelchen aus dem Hause Novo Nordisk per Generika quasi zu klonen.

Die Aktie scheint das im frühen Handel dieser Woche allerdings relativ kaltzulassen. Werfen wir daher im Folgenden mal einen Foolishen Blick darauf, was passiert ist, was das bedeuten könnte und womit zumindest gegenwärtig die spärliche Reaktion der Marktteilnehmer zusammenhängen dürfte.

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Victoza im Mittelpunkt

Wie gängige Börsenmedien derzeit berichten, hat das isrealische Pharmaunternehmen Teva Pharmaceuticals (WKN: 883035) nun ein brisantes Urteil gegen den dänischen Insulinriesen erwirken können. Hiernach wird es dem Unternehmen frühestens ab dem 22. März des Jahres 2023 möglich sein, ein eigenes Generika-Präparat zu Novo Nordisks wichtigem Mittelchen Victoza auf dem Markt zu bringen. Eine Meldung, die es eigentlich in sich hat.

Wie ein Blick auf die vergangenen Zahlen des gerade frisch abgelaufenen Börsenjahrs 2018 nämlich offenbart, ist Victoza für den dänischen Insulinriesen nicht gerade unerheblich. Im vergangenen Geschäftsjahr entfielen Umsätze in Höhe von 24,3 Mrd. Dänische Kronen auf ebenjenes Diabetespräparat. Bei einem Gesamtumsatz in Höhe von 111,8 Mrd. Dänische Kronen ist das alles andere als ein kleiner Anteil, der nun womöglich bedroht sein könnte. Oder zumindest aus preislicher Sicht mittelfristig etwas Konkurrenz bekommen könnte.

Dennoch scheint sich der Markt nicht auf diese aktuelle Entwicklung zu versteifen, sondern lediglich Augen für ein mögliches Wundermittel zu haben. Eines, das zugegebenermaßen die Geschicke des dänischen Insulingiganten in den kommenden Jahren maßgeblich beeinflussen könnte.

Semaglutide nach wie vor im Fokus

Unterm Strich scheint es nach wie vor so, als würde sämtlicher gegenwärtiger Fokus noch immer auf dem oralen Diabetespräparat Semaglutide liegen. Nachdem das Mittelchen bereits in den vergangenen Quartalen immer mal wieder mit hervorragenden Studienergebnissen auf sich aufmerksam machte, könnte hier noch in diesem Jahr die Markteinführung verkündet werden. Zumindest, sofern die US-amerikanische FDA hier mitspielt und das Präparat wirklich in einem kürzeren Zulassungsverfahren geprüft werden kann.

Aufgrund der bisherigen Ergebnisse sowie der innovativen oralen Verabreichungsform wird das vermeintliche Wundermittel tatsächlich hoch gehandelt. So ordnete beispielsweise ein Analyst von Goldman Sachs das Mittelchen als das führende orale Diabetesmittel ein. Die relativ einseitige Fokussierung des Marktes auf das Semaglutid aus dem Hause Novo Nordisk könnte daher unterm Strich durchaus seine Berechtigung haben.

Wichtige Meldung, aber der Hoffnungsträger bleibt das spannende Thema

Wie wir daher unterm Strich sehen, handelt es sich bei den derzeitigen Generika-News definitiv um große und bedeutende Neuigkeiten bezogen auf den dänischen Insulinspezialisten. Bislang war Victoza eines der wichtigsten Medikamente aus dem Hause Novo Nordisk – und die nun kolportierte Generika-Erlaubnis für den israelischen Pharma-Akteur Teva Pharmaceuticals könnte entsprechend weitreichende Folgen für die Dänen haben – eigentlich.

Wäre da nicht der Hoffnungsträger Semaglutide. Wie es scheint (und wie die Erwartungshaltung von Analysten sogar unterstreicht), wird diesem Mittelchen derzeit eine kompensierende Wirkung zugeschrieben, die sogar derart große Neuigkeiten aufzufangen vermag.

Investoren sollten daher darauf hoffen, dass der aktuelle Hype um den zukünftigen potenziellen Blockbuster Semaglutide in naher oder ferner Zukunft aufgeht. Denn ansonsten dürfte sich die Ausgangslage bei Novo Nordisk signifikant verschlechtert haben – ohne dass es in irgendeiner Weise bei der breiten Investorschaft angekommen zu sein scheint.

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Vincent besitzt Aktien von Novo Nordisk. The Motley Fool empfiehlt Novo Nordisk.

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