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Dividendenperle Münchener Rück: Neues zu den Aktienrückkäufen

Foto: Getty Images

Die Aktie der Münchener Rück (WKN: 843002) ist bei einigen sicherheitsbedürftigen Dividendenjägern sehr begehrt. Vor allem die seit 1969 nicht mehr gekürzte Dividende hat es vielen Einkommensinvestoren angetan. Und zugegebenermaßen kann diese wirklich beeindruckende Historie durchaus zuverlässiger wesentlicher Eckpfeiler eines diversifizierten Dividendenportfolios sein.

Nichtsdestoweniger sind die üppigen Dividenden der Münchener Rück nicht die einzige Form der Kapitalrückführungen des Rückversicherers. Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf ein paar spannende und aktuelle Zahlen rund um die Aktienrückkäufe, die Investoren ebenfalls auf dem Schirm haben sollten.

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So viele Aktien kauft der Rückversicherer derzeit zurück

Wie die Münchener Rück nun bekannt gegeben hat, wurden alleine im Zeitraum zwischen dem 6. März sowie einschließlich dem 14. März Aktien mit einer Stückzahl von insgesamt 267.344 eingezogen. Bei einem durchschnittlichen Kurswert der Münchener-Rück-Aktie von knapp über 200 Euro in besagtem Zeitraum entspricht dieses eingezogene Aktienvolumen in etwa einem Gegenwert von rund 60 Mio. Euro. Innerhalb von lediglich sieben Handelstagen, wohlgemerkt, das ist wirklich beeindruckend.

Insgesamt hat der Rückversicherer somit im Rahmen seines noch aktuellen Aktienrückkaufprogramms Anteile mit einer absoluten Anzahl von 4.777.524 Einheiten eingezogen, was bei einem angenommenen Durchschnittskurs von ca. 190 Euro für das vergangene Jahr einem Volumen in Höhe von ca. 900 Mio. Euro entsprechen dürfte.

Da sich das Aktienrückkaufprogramm des vergangenen Jahres allerdings auf insgesamt bis zu einer Milliarde Euro beläuft, könnten bis zur selbst gesteckten Deadline der nächsten Hauptversammlung am 30. April möglicherweise noch weitere Rückkäufe der eigenen Aktien folgen.

Starke Rückkäufe, vor allem gemessen an der Marktkapitalisierung

Wie auch diese Zahlen daher unterstreichen dürften, ist die Dividende nicht das einzige Mittel, mit dem die Münchener Rück reichlich Kapital an die Aktionäre zurückführt. Da die Münchener Rück mit ihren Aktienrückkäufen zudem die Menge der ausstehenden Aktien konsequent und inzwischen bereits über viele Jahre hinweg reduziert, wird der jeweilige Anteil, den man als Investor hält, konsequent größer. Das könnte aus Sicht der einzelnen Aktie durchaus ein weiterer Gewinnwachstumstreiber sein, der zumindest dann sinnvoll sein dürfte, wenn die Münchener Rück die Aktie vergleichsweise günstig kauft und für sich selbst keine besseren Investitionsmöglichkeiten sieht.

Sofern es dir übrigens schwerfällt, dieses Aktienrückkaufvolumen in den Gesamtkontext der Münchener Rück einzuordnen, bedenke an dieser Stelle das Folgende: Derzeit wird der Rückversicherer mit einer Marktkapitalisierung von rund 33 Mrd. Euro bewertet. Sprich, im vergangenen Jahr hat die Münchener Rück somit eigene Aktien in einer Größenordnung von ca. 3 % der bisherigen Marktkapitalisierung eingezogen, sofern sie ihr aktuelles Aktienrückkaufprogramm im Gesamtvolumen von einer Milliarde Euro in den kommenden Wochen bis zur Hauptversammlung noch abschließt.

Ich denke, zusammen mit der derzeitigen Dividendenrendite in Höhe von ca. 4,4 % sind auch die Zahlen rund um die Aktienrückkäufe daher wirklich beeindruckend. Zudem dürften sie insgesamt unterstreichen, dass die Münchener Rück stets einen sehr hohen Anteil ihrer Gewinne an die Anteilseigner zurückführt, was für Investoren, die auf diese Form der Kapitalrückführungen setzen möchten, natürlich durchaus interessant sein kann.

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Vincent besitzt Aktien der Münchener Rück. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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