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1 Aktie, die noch mindestens 4,2 % Dividendenrendite verspricht

Anleger lieben die regelmäßigen Ausschüttungen ihrer Aktien, noch dazu, wenn sie von Jahr zu Jahr steigen. Sie erinnern an Zinszahlungen und deshalb sind Dividendenaktien so beliebt. Dennoch gibt es zwei Unterschiede zu einem Tagesgeldkonto: Aktuell sind die Renditen bei Dividendenaktien meist immer noch besser als auf dem Konto und eine schlechte Kursentwicklung kann diese Rendite auch wieder verringern. Deshalb sollte man Unternehmen, die bei der Ausschüttung nachlassen oder sie sogar aussetzen, aussortieren. Dies ist ein einfacher Weg, immer die besten Dividendenzahler im Depot zu halten.

Ein Unternehmen, dass derzeit noch bei mindestens 4,2 % Dividendenrendite notiert (sie könnte bei einer Ausschüttungserhöhung für 2018 auch noch höher ausfallen), ist die Talanx (WKN: TLX100)-Aktie (13.03.2019).

Dabei ist der Name Talanx weniger geläufig als beispielsweise Allianz (WKN: 840400) oder Münchener Rück (WKN: 843002), aber dennoch sprechen die folgenden Punkte für das Wertpapier.

1. Dividendenrendite und -historie

Zwar hat das Unternehmen auch schon vor seinem Börsengang im Jahr 2012 Dividenden ausgezahlt, aber erst seit diesem Zeitpunkt kann die Dividende je Aktie nachvollzogen werden. Seitdem ist sie stetig von 1,05 auf 1,40 Euro für 2017 gestiegen. Für 2018 wird eine mindestens genauso hohe Ausschüttung durch das Management versprochen.

Aber auch für den Zeitraum vor 2012 ist davon auszugehen, dass bei einer Börsennotierung die Ausschüttung stetig gestiegen wäre, denn auch von 2008 bis 2012 ist der Gewinn von 183 auf 630 Mio. Euro gestiegen.

2. Viele bekannte Marken und einer der größten Anbieter

Die Talanx AG betreibt selber kein Versicherungs- und Anlagegeschäft, sondern fungiert als Holding für die vielen untergeordneten Geschäftsbereiche. Dazu gehören die HDI, die Hannover Rück, neue leben, PB- und TARGO-Versicherungen sowie Ampega (Fondsanbieter). Darüber hinaus existieren auch noch internationale Marken, die aber weniger bekannt sind.

Nach der Allianz und der Münchener Rück ist Talanx der drittgrößte Versicherungsanbieter in Deutschland, der aber auch im Ausland in insgesamt 150 Ländern vertreten ist. Dabei werden die Geschäftsbereiche Industrie-, Privat-, Firmenkunden- und Rückversicherung sowie Vermögensverwaltung abgedeckt.

Trotz der SDAX-Notierung und einer Marktkapitalisierung von 8,46 Mrd. Euro ist Talanx also kein kleiner Anbieter mehr (13.03.2019).

3. Gute Geschäftsentwicklung

Die Geschichte der Talanx-Tochter HDI geht bis in das Jahr 1903 zurück. So weit können wir nicht zurückschauen, aber auch seit 2006 sind die Prämieneinnahmen von 19,4 auf 34,9 Mrd. Euro (für 2018) gestiegen. An ihr ist am besten die operative Entwicklung nachvollziehbar, denn die Gewinne fallen in den einzelnen Jahren (aufgrund der Schadensfälle) sehr unterschiedlich aus. Seit 2009 hat er sich von 526 auf 703 Mio. Euro (2018) verbessert.

Jetzt kannst du wahrscheinlich auch nachvollziehen, warum Warren Buffett Versicherungen so mag. Wenn die Prämien regelmäßig den Risiken und der Preisentwicklung angepasst werden, stehen sie am Ende immer auf der Gewinnerseite.

Auch 2018 sind die Prämieneinnahmen und der Gewinn der Talanx um 5,5 beziehungsweise 4,9 % gestiegen. Dabei gab es Großschadensbelastungen und viele Auszahlungen aufgrund von Feuerschäden. Unterdessen wird bis 2020 an einer weiteren Reduzierung der Schaden-Kosten-Quote durch Prämienerhöhungen gearbeitet.

4. Weiterhin relativ günstig bewertet

Verglichen mit der Allianz-Aktie ist die Talanx-Aktie noch günstiger bewertet, obwohl sie fast ähnliche Geschäfte betreibt und zudem noch deutlich stärker wächst. So liegt das aktuelle Kurs-Buchwert-Verhältnis gerade einmal bei 1,0 (13.03.2019), was für ein Unternehmen, das nachhaltig Gewinne erzielt, nicht zu teuer ist.

Fools Fazit

Talanx ist weniger bekannt als ihre großen Konkurrenten, aber wie du sehen kannst, ist auch sie gut aufgestellt, weist steigende Ausschüttungen aus, notiert zu einer hohen Dividendenrendite und ist zudem noch relativ günstig bewertet.

Allerdings könnte es hin und wieder, wie bei der Allianz, auch zu Kurseinbrüchen kommen, wenn in einzelnen Jahren größere Schäden eintreten oder die Konjunktur schwächer verläuft.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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