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Dividendenperle Münchener Rück versichert künftig Batterien: Was soll das denn?!

Es gibt spannende und auf den ersten Blick auch ein wenig aberwitzig klingende Neuigkeiten, die derzeit im Kontext der Münchener Rück (WKN: 843002) vermeldet werden.

Wie gängige Börsenmedien momentan nämlich berichten, wird der Rückversicherer künftig mehr oder weniger präzise Batterien versichern. Ja, genau, Batterien.

Lass uns daher auch diese Meldung einem schnellen, Foolishen Faktencheck unterziehen. Denn bei näherer Betrachtung scheint die ganze Sache gar nicht mehr so amüsant, sondern eher ernst zu sein.

Was es mit den Batterien auf sich hat

Ganz konkret wird die Münchener Rück nämlich künftig keine gewöhnlichen, alltäglichen Batterien versichern, sondern viel mehr den Herstellern gängiger Batterien eine Versicherungslösung anbieten, die das Risiko versichert, dass die jeweiligen Batterieprodukte nicht die versprochenen Leistungen bringen.

Mit diesem Schritt möchte die Münchener Rück auch vonseiten der Versicherungen einen Beitrag dazu leisten, dass die Energiewende gelingen kann. Denn, so der Konzern, Versicherungslösungen könnten durchaus die Energiewende beflügeln, da hierdurch ein Einsatz von Batterien besser kalkulierbar wäre.

Die Münchener Rück plant hierbei zunächst, das Leistungsversprechen von Batterieherstellern über einen Zeitraum von zehn Jahren abzudecken. Und mit dem US-amerikanischen Unternehmen ESS scheint der Rückversicherer auch bereits einen ersten Kunden gefunden zu haben.

Es ist definitiv kein Witz

So lustig die Ankündigung, dass die Münchener Rück künftig auch Batterien versichern wird, auch auf den ersten Blick klingen mag, letztlich verbirgt sich hinter diesem Schritt der Einstieg in einen durchaus interessanten Markt.

Batterien könnten nämlich auch in Zukunft, beispielsweise bei Elektroautos, eine außerordentlich große Rolle spielen und entsprechend relevant könnte es auch für die Versicherer sein, sich möglichst frühzeitig in diesem Bereich zu positionieren.

Wie es scheint, beweist die Münchener Rück daher mit diesem Schritt erneut ihre Weitsicht – und das könnte sich langfristig für alle Investoren und Dividendenjäger der Münchener Rück auszahlen.

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Vincent besitzt Aktien der Münchener Rück. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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