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1 Aktie, die noch 3,53 % Dividendenrendite zahlt und den DAX hinter sich lässt

Investoren mögen hohe Dividendenrenditen, aber häufig verstecken sich hinter den guten Renditen schlechte Geschäftsmodelle, die nur noch stagnieren oder sogar schrumpfen. Während sich die Anleger über die Dividende freuen, sind sie von der Kursentwicklung und Gesamtperformance dieser Aktien am Ende eher enttäuscht.

Wäre es deshalb nicht ideal, neben einer hohen Dividendenrendite auch ein Unternehmen mit einem gut laufenden Geschäft zu kaufen? Eine Aktie, die diese Kriterien derzeit erfüllt, ist die Anhui Expressway (WKN: A0M4WX)-Aktie. Du wirst den Namen wahrscheinlich zum ersten Mal hören. Deshalb erfährst du hier alles Wissenswerte.

Anhui Expressway betreibt dieses Geschäft

Anhui Expressway entwickelt, baut, betreibt und verwaltet Mautstraßen und zugehörige Serviceabschnitte in der Provinz Anhui der Volksrepublik China. So besitzt das Unternehmen Anteile an Hening Expressway, der New Tianchang Sektion des nationalen Fernstraßennetzes 205, an Gaojie Expressway, an Xuanguang Expressway, der Lianhuo Expressway Sektion Anhui, an Guangci Expressway, der Ninghuai Expressway Sektion Tianchang und an Ningxuanhang Expressway. Das Unternehmen wurde 1996 gegründet und sitzt in Hefei, China.

Wenn du dir vorstellst, du würdest eine Autobahn besitzen, für die es keine Alternative gibt, kannst du dir vorstellen, dass dies ein ziemlich lukratives Geschäft ist. Es gleicht fast einem Monopol. Deshalb halten die regionale Verwaltung und der Staat zusammen etwa 79,7 % der in Shanghai gelisteten und 18,1 % der in Hongkong gelisteten Aktien, in die auch wir investieren können.

So verliefen die Geschäfte bisher

Im Zeitraum 2008 bis 2017 konnte Anhui seinen Umsatz und seinen Gewinn sehr stetig von 1.690 auf 2.861 Mio. Chinesische Yuan beziehungsweise von 692 auf 1.091 Mio. Chinesische Yuan steigern. Dabei kletterte auch die Dividende je Aktie von 0,20 auf 0,23 Chinesische Yuan je Aktie. Aber auch in den letzten 12 Monaten (27.02.2019) sind der Umsatz und der Gewinn weiter auf 2.963 Mio. Chinesische Yuan beziehungsweise auf 1.117 Mio. Chinesische Yuan gestiegen.

Und weil Anhui eine gute Marktstellung besitzt, lag die Nettomarge (Gewinn durch Umsatz) immer zwischen 37,1 und 41 %. Von jeden 100 Yuan Umsatz blieben also abzüglich aller Kosten und Steuern in jedem Jahr etwa 40 Yuan übrig. Es gibt sicherlich schlechtere Geschäfte. Und auch die Gesamtkapitalrendite (Gewinn durch Bilanzsumme) lag immer zwischen 7,1 und 8,78 %. Warren Buffett mag Unternehmen mit hohen Kapitalrenditen, weil er weiß, dass sich diese über die Zeit in einer hohen Aktienperformance niederschlagen.

Zudem ist die Bilanz mit 70 % Eigenkapital sehr solide aufgestellt. Unternehmen, die wenig Kredite benötigen, sind gleichzeitig auch relativ unabhängig von Banken, was sie weniger anfällig macht.

Langfristig deutlich besser als der DAX

Das Unternehmen notiert schon seit dem Jahr 2000 an der Hongkonger Börse. Seit dieser Zeit ist der Kurs (in Euro gerechnet) etwa 455 % gestiegen, während der DAX in Summe circa 55 % zulegte (27.02.2019). Warren Buffett scheint also richtig zu liegen, wenn er sagt: „Hohe kontinuierliche Kapitalrenditen führen zu einer überdurchschnittlichen Performance.“

Die Aktie ist günstiger geworden

Vom Hoch im Jahr 2015 ist die Anhui-Expressway-Aktie knapp 49 % gefallen (27.02.2019). Und da die Ergebnisse weiter gestiegen sind, kann dies nur eines bedeuten: Die Aktien sind günstiger geworden. Oft werden Kursbewegungen mit Veränderungen im zugrunde liegenden Geschäft erklärt.

Es kann aber auch noch einen anderen Grund geben: die Bewertung. So ist Anhui Expressways Kurs-Gewinn-Verhältnis seit 2015 von 24,8 auf heute 9,8 und das Kurs-Cashflow-Verhältnis von 14 auf nun 5,9 zurückgekommen (27.02.2019). Zwar gibt es an der Börse keine Garantien, aber wenn sich die Geschäfte halbwegs weiterentwickeln, sollte dies eine günstige Bewertung darstellen.

Ein Manko der Aktie ist allerdings die hohe Spanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs von etwa 7 %. Deshalb lohnt sich nur eine langfristige Beteiligung und eventuell der Handel über die Börse Hongkong.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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