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Wer diese 3 Fragen nicht beantworten kann, hat Probleme im Ruhestand

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Heutzutage sind die Chancen, eine ausreichende Rente von seinem Arbeitgeber zu erhalten, ziemlich gering. Obwohl Senioren erwarten können, Sozialversicherungsleistungen zu erhalten, sind diese Beträge nicht annähernd hoch genug, um gut zu leben, wenn man sie nicht um persönliche Einnahmen ergänzt.

Es liegt ganz bei dir, genug für einen finanziell sicheren Ruhestand zu sparen. Der Aufbau eines vernünftigen Notgroschens muss ein lebenslanges Ziel sein und du musst jetzt wissen, ob du auf dem richtigen Weg bist, dein Sparziel zu erreichen. Schau dir die folgenden drei Fragen an und wenn du sie nicht beantworten kannst, könntest du in ernsthafte Schwierigkeiten geraten, wenn du aufhörst du arbeiten.

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1. Wie viel solltest du für den Ruhestand sparen?

Wenn du nicht weißt, was dein Ziel für die Altersvorsorge ist, ist es unmöglich, sicherzustellen, dass du auf dem richtigen Weg bist, um es zu erreichen. Du musst also entscheiden, was dein Zielbetrag für die Altersvorsorge ist. Es gibt ein paar Möglichkeiten, das zu tun, unter anderem Folgende:

  • Ziel ist es, das Zehnfache deines letzten Gehalts zu sparen. Das ist der einfachste Ansatz, da es nur darum geht, dein Endgehalt vor der Pensionierung zu schätzen und mit 10 zu multiplizieren. Aber das kann zu einer ungenauen Antwort führen, da diese Methode nicht berücksichtigt, von welchen Ausgaben im Ruhestand du tatsächlich ausgehst.
  • Finde heraus, wie viel Einkommen du brauchst, und rechne rückwärts. Du könntest dein prognostiziertes Alterseinkommen schätzen, indem du dir vorstellst, dass du etwa 80 bis 90 % deines Endgehalts ausgibst, wenn du in Pension bist. Oder du könntest tatsächlich versuchen, herauszufinden, wie viel du womöglich im Ruhestand ausgeben wirst (das ist einfacher, wenn du näher am Ruhestand bist). Sobald du weißt, welche Einnahmen du brauchst, finde heraus, wie groß der Betrag sein muss, um diese Einnahmen zu produzieren. Experten empfehlen, im ersten Jahr 4 % deines Altersguthabens abzuheben und diesen Betrag jährlich an die Inflation anzupassen. Finde heraus, wie viel du investieren musst, damit 4 % davon dir dein gewünschtes Jahreseinkommen einbringen. Wenn du denkst, dass du 40.000 US-Dollar brauchst, multipliziere 40.000 US-Dollar mit 25 und dir wird klar, dass 1 Mio. US-Dollar für deine Altersvorsorge nötig sind.
  • Verwende einen Alterseinkünfte-Rechner: Vanguard und andere Websites haben Onlinerechner, um zu schätzen, wie viel Einnahmen du für den Ruhestand sparen musst und wie groß dein Ersparnisse sein sollten, um dein gewünschtes Jahreseinkommen im Ruhestand zu erzielen.

Sobald du weißt, was dein Sparziel ist, benutze einen Onlinerechner, um herauszufinden, wie viel du jedes Jahr sparen solltest, um dein Ziel zu erreichen. Der Betrag, den du sparen musst, um dein Ziel zu erreichen, hängt davon ab, wie jung du bist, wenn du anfängst. Denkt daran: Je jünger du bist, wenn du anfängst zu sparen, desto weniger Geld musst du jedes Jahr sparen, um dein Ziel zu erreichen.

2. Wo wird dein Vorsorgegeld angelegt?

Die Investition des richtigen Geldbetrages in deine Alterskonten ist wichtig, aber du musst auch sicherstellen, dass du in die richtigen Anlageklassen investierst, und das in den richtigen Anteilen.

Zunächst ist es wichtig, die richtige Art von steuerbegünstigtem Investmentkonto zu wählen.

Du solltest auch auf den richtigen Mix an Anlagearten in deinem Alterskonto achten. Wenn du zu konservativ investierst, ist es fast unmöglich, deine Altersziele zu erreichen; wenn du zu aggressiv investierst, gehst du ein zu großes Risiko ein, Geld zu verlieren. Wenn du 10.000 US-Dollar jährlich über 35 Jahre investierst und 7 % verdienst, würdest du am Ende rund 1,38 Mio. US-Dollar bekommen – ein ziemlich großzügiges Vermögen. Aber wenn du zu konservativ bist und nur 4 % an jährlichen Renditen verdienst, hättest du nur etwa 736.000 US-Dollar, was wahrscheinlich nicht genug Geld bringen wird, um gut in Rente zu gehen.

Die richtige Mischung der Anlagen hängt von deinem Alter und dem Risiko ab, das du eingehen kannst. Aber im Allgemeinen ist eine gute Faustregel, dein Alter von 110 Jahren abzuziehen und diese Zahl als den Prozentsatz deines Portfolios zu wählen, der in Aktien investiert wird, und dann den Rest in stabilere Anlagen wie Anleihen zu investieren. Wenn du also 30 bist, hast du 80 % deines Portfolios in Aktien; wenn du 60 bist, hast du nur die Hälfte deines Portfolios an der Börse.

3. Wie viel zahlst du an Gebühren?

Gebühren können die Rendite, die du verdienst, erheblich reduzieren, besonders wenn du über einen längeren Zeitraum hinweg hohe Gebühren zahlst.

Angenommen, du hast deine 10.000 US-Dollar Jahresbeiträge über 35 Arbeitsjahre geleistet und eine Rendite von 7 % vor Gebühren erzielt. Wenn du eine Gebühr von 1 % zahlen würdest, würdest du am Ende mit ungefähr 1,11 Mio. US-Dollar dastehen – nicht ganz so gut, als wenn du keine Gebühren bezahlt hättest, aber doch noch genug, um damit leben zu können. Aber wenn du 2 % Gebühren zahlen würdest, hättest du nur 903.000 US-Dollar, und wenn deine Gebühren auf 3 % steigen würden, blieben dir nur noch 736.000 US-Dollar.

Du willst nicht Hunderttausende von Dollar an Gebühren verlieren, also achte auf die Gebühren. Das beinhaltet Verwaltungsgebühren, die auf dein Alterskonto erhoben werden, sowie Gebühren, die von Investmentfonds oder ETFs erhoben werden. Wenn du die Gebühren so niedrig wie möglich hältst, wird dein hart verdientes Geld tatsächlich zu einem großzügigen Vermögen werden, anstatt dass du mit gerade genug Geld dastehst, um davon leidlich leben zu können.

Stelle sicher, dass du auf dem richtigen Weg bist, um bequem in den Ruhestand zu gehen

Jetzt kennst du die drei wichtigsten Fragen, die du beantworten musst, um dich mit Stil zur Ruhe setzen zu können. Beantworte sie noch heute und passe deine Strategie gegebenenfalls an, indem du dein Altersguthaben erhöhst, deinen Anlagemix neu zuweist oder nach Anlagen mit niedrigeren Gebühren suchst.

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Dieser Artikel wurde von Christy Bieber auf Englisch verfasst und am 18.02.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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