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3 Günde, warum die Frosta-Aktie 2019 interessant werden könnte

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Deutschland ist weltweit für seine starke Industrie bekannt und angesehen. Millionen von Menschen arbeiten den Automobilherstellern wie BMW (WKN: 519000), Volkswagen (WKN: 766400) oder Daimler (WKN: 710000) zu. Doch gerade in einer Rezession leidet die Automobilindustrie. Dabei gibt es noch weitere Branchen, die bisher jedoch weniger im Fokus der Anleger sind.

Um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein, ist es sinnvoll, über den Tellerrand zu blicken. So ist die Lebensmittelindustrie eine Branche, die weniger Schwankungen unterliegt. Ganz nach dem Motto „gegessen wird immer“ habe ich dafür den Hersteller für tiefgekühlte Fertiggerichte Frosta (WKN: 606900) analysiert und drei Gründe gefunden, warum gerade 2019 ein gutes Jahr für Frosta werden könnte.

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1. Gute Ausgangslage für Frosta

Laut einer Studie, die das Marktforschungsunternehmen POSpulse zusammen mit dem Deutschen Tiefkühlinstitut durchführte, sind es gerade die jungen Singles, die bevorzugt auf Tiefkühlprodukte zurückgreifen. Die Gründe dafür sind neben der langen Haltbarkeit die Praktikabilität sowie die einfache Zubereitung.

In Deutschland nimmt die Anzahl der Single-Haushalte seit 2011 kontinuierlich zu. Laut Statistischem Bundesamt lebte im Jahr 2016 in rund 40 % aller deutschen Haushalte nur noch eine Person. In ganz Europa waren es im 5-Jahres-Schnitt rund 32 %. Hierdurch ergibt sich ein enormer Markt für Tiefkühlprodukte, wie Frosta sie anbietet.

Da im tiefgekühlten Obst und Gemüse  im Gegensatz zu mehrtägig im Kühlschrank gelagertem Obst oder Gemüse  mehr Vitamine enthalten sind, hat Tiefkühlware durchaus auch Vorteile.

2. Frosta mischt den Markt auf

Die Produktvielfalt des Familienunternehmens ist sehr breit und lässt für seine Kunden kaum Wünsche offen. Neben Standardgerichten wie Fisch und Fleisch mit Beilage oder Gemüse und Obst gibt es auch spezielle Produkte für Vegetarier und Veganer.

All dies genügte den Marketingspezialisten von Frosta anscheinend noch nicht, um sich von der Konkurrenz abzusetzen. So hat sich das Unternehmen selbst ein Reinheitsgebot auferlegt. Durch die Fokussierung auf Qualität ergibt sich eine zahlungsbereite Kundschaft. Das Reinheitsgebot steht im Einzelnen für:

  • keine Farbstoffe und Aromazusätze
  • kein Zusatz von Geschmacksverstärkern
  • keine Emulgatoren- und Stabilisatorenzusätze
  • keine chemisch modifizierten Stärken und gehärteten Fette

3. Die Frosta-Aktie ist derzeit attraktiv

Um auch in Zukunft Bestand zu haben, hat Frosta im Jahr 2017 drei italienische Tiefkühlmarken von Nestlé (WKN: A0Q4DC) übernommen. Im selben Jahr hat die Aktie des Tiefkühlspezialisten stark eingebüßt, vom Allzeithoch von rund 88 Euro je Aktie auf derzeit 60 Euro (Stand: 26.02.2019).

Hierdurch liegt die Dividendenrendite nun ausgehend von der Dividende aus dem Geschäftsjahr 2017 von 1,60 Euro je Aktie aktuell bei circa 2,6 %. Im Geschäftsjahr 2017 wurde ein Konzernjahresüberschuss von rund 34,4 Mio. Euro erwirtschaftet. Davon wurden 23,3 % (8 Mio. Euro) für die Dividende verwendet und 40,7 % (14 Mio. Euro) als Unternehmenssteuern abgeführt. Die restlichen 36 % (12,4 Mio. Euro) verblieben im Unternehmen.

Ausblick

Für mich ist die Aktie von Frosta durch das Geschäftsmodell mit den Tiefkühlwaren und seiner Beständigkeit sowie die aktuelle Dividendenrendite sehr interessant. Diese Beständigkeit zeigt sich auch am seit Jahren wachsenden Bilanzgewinn.

2014 2015 2016 2017
11,80 Mio. Euro 13,35 Mio. Euro 15,45 Mio. Euro 18,95 Mio. Euro

Alle Zahlen gerundet.

Nach meiner Einschätzung gibt es auch kaum eine Gefahr seitens der Konkurrenz. Selbst nicht vom stark wachsenden E-Commerce Bereich. Denn dieser hat derzeit noch so seine Probleme mit der Lieferung von tiefgekühlten Produkten an den Endkunden.

Neben den hohen Anschaffungskosten für die Anlagen zum Schockgefrieren sind belastbare Lieferanten und eine durchdachte Logistik aller Zutaten notwendig. Als letzte Hürde besteht noch für alle Newcomer am Markt die Schwierigkeit, einen Platz in den Kühltruhen der Supermärkte zu ergattern. Die Markteintrittsbarrieren sind also recht hoch.

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Sven Rothermel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt BMW, Daimler und Nestle.

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