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Zündstoff für Elektroautoaktien? Der Markt für E-Autos soll sich bis 2030 verzehnfachen!

Elektroautos werden immer beliebter: Dem Branchenportal InsideEVs zufolge wurden im Jahr 2018 etwas über 2 Mio. Stromer verkauft, was einem geschätzten Anteil von 2,1 % am gesamten Autoabsatz entspricht. 2019 soll das Wachstum anhalten, es werden Verkäufe zwischen 3 und 3,5 Mio. Einheiten erwartet.

Doch das ist noch nichts gegenüber dem, was eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte für die nächsten Jahre vorhersagt!

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Welches Wachstum die Deloitte-Experten genau erwarten und ob das wirklich eine gute Nachricht für alle Elektroautoaktien ist, das erfährst du in diesem Artikel.

So soll sich der Markt entwickeln

Die Experten von Deloitte rechnen damit, dass sich die jährlichen Verkäufe von Elektroautos bis 2030 mehr als verzehnfachen: 21 Mio. Stück sollen dann jährlich ausgeliefert werden. Das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 26,4 % bis 2030 – durchaus stattlich!

Dabei sollen batterieelektrische Autos 70 % des Marktvolumens ausmachen, der Rest soll sich auf andere elektrische Antriebstechnologien verteilen. Dieses Verhältnis ist in etwa unverändert zum Status quo: InsideEVs zufolge entfielen 69 % der Elektroautoverkäufe 2018 auf batteriebetriebene Autos, die restlichen 31 % stammten von Plug-in-Hybriden.

Warum der Marktanteil von Elektroautos so rasant steigen soll? Die größten Vorbehalte von Konsumenten gegenüber Stromern – die ausbaufähige Reichweite und der überdurchschnittliche Preis – sollten in den nächsten Jahren durch technologischen Fortschritt, Effizienzsteigerungen und Skaleneffekte verschwinden.

Und weiter?

Wesentlich interessanter finde ich den zweiten Teil des Reports, in dem Deloitte nicht mehr auf die nachfragebedingten Verkaufszahlen, sondern auf die Produktion und das Angebot eingeht.

Ausgehend von Unternehmensankündigungen, Branchenprognosen und eigenen Analysen haben die Experten von Deloitte für 2030 eine mögliche Elektroautoproduktion von 35 Mio. Stück im Jahr errechnet – ganze 67 % über dem tatsächlichen Marktvolumen von 21 Mio.!

Die Autohersteller sind also derzeit ein gutes Stück zu optimistisch. Da die überzogenen Zukunftserwartungen aber schon heute zu erhöhten Investitionen führen, die sich möglicherweise nicht auszahlen, geht Deloitte davon aus, dass es zu einer Konsolidierung in der Branche kommen wird. Oder kurz formuliert: Die heutige Anzahl von Elektroautobauern ist langfristig nicht tragbar, einige Unternehmen werden pleitegehen.

Wer wird es schaffen?

Also Finger weg von allen Autoaktien? Nicht ganz, denn die Kollegen von Deloitte waren so freundlich und haben fünf Einflussfaktoren identifiziert, die den Erfolg der Autohersteller bestimmen dürften:

  1. Markenstärke: Dieser Faktor dürfte vor allem den etablierten Herstellern zugutekommen: Diese haben über Jahrzehnte hinweg Kundenbeziehungen aufgebaut und sich das Vertrauen der Konsumenten erarbeitet. Das schafft eine hohe Markteintrittshürde für junge, unbekannte Hersteller.
  2. Kundenerlebnis: Egal ob beim Verkauf, beim Fahren oder beim Service: Das Kundenerlebnis ist entscheidend dafür, welches Elektroauto von Konsumenten positiv aufgenommen wird und welches nicht. Beim Kundenservice könnten etablierte Hersteller mit ihren bestehenden Strukturen die Nase vorne haben, während es für neue Hersteller möglich ist, ein besseres Fahrerlebnis zu schaffen.
  3. Batteriefertigung: Das wichtigste und teuerste Element beim Elektroauto ist die Batterie. Eine eigene Produktion oder zumindest eine strategische Partnerschaft mit einem Batteriehersteller ist daher Pflicht. Weder die traditionellen Unternehmen noch die neuen Hersteller kommen hier drumherum.
  4. Expertise: Sowohl etablierte als auch neue Hersteller werden einen Haufen Geld in die Hand nehmen müssen, um Talente für Entwicklung und Produktion anzuwerben. Die etablierten Hersteller könnten es da schwerer haben, weil junge Talente sich eher zu schnell wachsenden Start-ups hingezogen fühlen.
  5. Wandel des Geschäftsmodells: Die Kundenbedürfnisse wandeln sich hin zu mehr Flexibilität und Kosteneffizienz. Junge Hersteller sind meist agiler und flexibler und können sich schnell neu ausrichten, während die traditionellen Autobauer mit ihren eher komplexen, verkrusteten Strukturen auch hier Nachteile haben.

Meine Foolishen Gedanken

Es überrascht mich nicht sonderlich, dass die kombinierten Erwartungshaltungen der Unternehmen zu optimistisch sind: Jedes Unternehmen möchte für sich persönlich das Optimum herausholen – und wenn man alle Optima zusammenzählt, dann kommt logischerweise mehr heraus, als der Markt hergibt.

Was uns der Report dennoch lehren kann, ist, dass es nicht reicht, einfach nur irgendwie „in Elektromobilität zu investieren“. Man sollte sich genau mit seinen Unternehmen befassen, insbesondere mit den fünf Schlüsselfaktoren, die Deloitte genannt hat.

Ein Unternehmen, das alle fünf Punkte konzentriert verfolgt, sollte im Elektroautomarkt Erfolg haben und seine Ziele erreichen – und seine Aktie sollte sich langfristig positiv entwickeln.

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