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Vergiss Bitcoin! Ich denke, das könnte ein einfacherer Weg sein, um sich vorzeitig zur Ruhe zu setzen

Foto: Getty Images

Obwohl Bitcoin mittlerweile bei nur rund 20% des einstigen Rekordhochs vom Dezember 2017 liegt, machten einige Investoren dennoch Gewinn. Die virtuelle Währung startete im Jahr 2017 bei 1.000 US-Dollar und wurde damit, im Vergleich zu den Vorjahren, zu deutlich niedrigeren Preisen gehandelt. Daher haben nur die Investoren Verlust gemacht, welche die Kryptowährung in den letzten 18 Monaten gekauft haben.

Dabei werden jedoch einige Risiken, die mit der Investition in Bitcoin verbundenen sind, nicht berücksichtigt. Es handelt sich dabei nämlich um ein relativ neues Konzept und es bestehen Zweifel, ob Bitcoin sein Potenzial in Bezug auf die reale Nutzung ausschöpfen kann. In Sachen Risiko und Ertragsmöglichkeit, könnte eine Investition in Aktien daher ein deutlich besseres Mittel sein, um sich vorzeitig zur Ruhe setzen zu können.

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Risiken

Eines der Hauptrisiken ist der mangelnde Realwert. Es bestehen Zweifel, ob Bitcoin die traditionellen Währungen jemals ersetzen kann, da der Währung scheinbar die erforderliche Größe und der erforderliche Umfang fehlt. Ebenso scheint die Infrastruktur unzureichend zu sein, um die Popularität bei den Nutzern zu steigern. Darüber hinaus waren die Regulierungsbehörden bisher in vielen Fällen negativ gegenüber der möglichen Verwendung, eingestellt, was ein erhebliches Risiko für die langfristige Rendite darstellt.

Unterdessen scheint der Status als Vermögenswert mit Diversifikationspotenzial nun zu schwinden. Sie scheint stärker von der Stimmung der die Anleger abhängig zu sein, als viele andere Vermögenswerte. Da sich diese Stimmung möglicherweise schnell und deutlich ändern kann, ist eine hohe Volatilität des Bitcoin-Preises wahrscheinlich.

Rendite

Angesichts der oben genannten Risiken können selbst atemberaubende Erträge aus der Beteiligung an Bitcoin nicht ausreichen, um es langfristig zu einer lohnenden Investition zu machen. Mit anderen Worten, das Verlustpotenzial scheint ebenfalls außergewöhnlich hoch zu sein. Anleger müssten, für das eingegangene Risiko, angemessen entschädigt werden.

Im Vergleich dazu steht die Möglichkeit, ein Portfolio von Aktien aufzubauen, das der Risikobereitschaft des Anlegers entspricht. Das bietet ein hohes Maß an Flexibilität, wenn es darum geht, ein gewünschtes Risiko-Ertrags-Verhältnis zu erreichen. Außerdem könnte es dazu beitragen, das Portfolio eines Investors leichter anhand seiner finanziellen Ziele auszurichten.

Das ist besonders relevant, wenn es um die Altersvorsorge geht. Ein Anleger kann dann ein größeres Risiko eingehen, wenn er eine längere Anlagezeit anstrebt. Wenn du dich dem Ruhestand näherst, könntest du das Risiko zum Beispiel schrittweise reduzieren und dich stattdessen auf Aktien zu konzentrieren, die defensiver sind. Im Ruhestand kann die Erzielung von Einnahmen wichtiger werden als das Kapitalwachstum.

Flexibilität

Die Investition an der Börse bietet dir die Möglichkeit, attraktive Renditen zu erwirtschaften, aber auch je nach persönlicher Situation das gewünschte Risiko zu wählen. Obwohl Bitcoin in den letzten Jahren in die Schlagzeilen geraten ist und einige Anleger ordentlich Gewinn gemacht haben, scheinen Aktien in Bezug auf das Chancen-Risiko-Verhältnis aus viel attraktiver zu sein.

Da sich die Aktienmärkte von ihren Allzeithöchstständen im Jahr 2018 zurückgezogen haben, könnte es jetzt der perfekte Zeitpunkt sein, um mit einem vielfältigen Portfolio von Unternehmen mit attraktiven Rendite-/Risiko-Verhältnissen zu starten.

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Dieser Artikel wurde von Peter Stephens auf Englisch verfasst und am 22.02.2019 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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