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Top-Aktien für März 2019

Ralf Anders: Brenntag

Seit vielen Jahren legt Brenntag (WKN: A1DAHH) solides Wachstum hin. Mit regelmäßigen kleineren Zukäufen gelingt es dem führenden Chemielogistiker, kontinuierlich sowohl seine geografische Präsenz als auch sein Leistungsspektrum auszubauen. Bis 2015 spiegelte sich die gute operative Entwicklung auch im Aktienkurs wider.

Seither ist seitwärts angesagt, doch trotz etwas schwächerer Gewinnmargen schreibt das Unternehmen weiterhin Nettogewinne im Bereich von 500 Mio. Euro und die weiteren Wachstumschancen sind vielfältig. Als Marktkonsolidierer kann es besonders stark von Digitalisierungsinitiativen profitieren. Brenntag hat sich dort einiges vorgenommen und positive Überraschungen sind durchaus möglich.

Deshalb denke ich, dass es eine Überlegung wert ist, diese Qualitätsaktie günstig einzusammeln. Am 6. März wird der Geschäftsbericht vorgetragen, sodass sich auch für die Aktie neue Impulse ergeben könnten.

Ralf Anders besitzt keine Aktien von Brenntag.


Stefan Naerger: MongoDB

Im März werde ich mit Spannung verfolgen, wie sich die Aktie des Datenbankherstellers MongoDB (WKN:A2DYB1) entwickelt.

Datenbanken? War das nicht eines der Hauptbetätigungsfelder der IT-Giganten Microsoft (WKN:870747) und Oracle (WKN:871460)? Das ist wahr. Allerdings gibt es einige gute Gründe, weshalb die Datenbank MongoDB zukunftssicherer sein könnte als die Produkte der etablierten Konkurrenz. Scheinbar standen bei der Entwicklung der MongoDB Themen wie „Big Data“ und „Skalierbarkeit“ ganz oben auf der Prioritätenliste. Da überrascht es nicht, dass sich die MongoDB bei einer Befragung unter 100.000 Entwicklern auf der beliebten Plattform Stack Overflow kürzlich als absoluter Favorit der Szene entpuppte.

Stefan Naerger besitzt keine Aktien von MongoDB, Microsoft oder Oracle.


Thomas Brantl: Henkel

Meine Top-Aktie im März ist die Henkel (WKN:604840)-Aktie. Sie wird derzeit 27,4 % unterhalb ihres Allzeithochs gehandelt, das KGV der Stammaktie beträgt gerade mal 14,0 – so günstig gab es die Henkel-Aktie in den letzten Jahren nur äußerst selten!

Mitverantwortlich für diesen Kurseinbruch waren unter anderem die enttäuschenden vorläufigen Zahlen für 2018. Der Umsatz ging leicht zurück, der Gewinn vor Steuern und Zinsen legte um gerade mal 1 % zu – da hat der Markt mehr erwartet.

Als langfristig orientierter Anleger messe ich einem einzigen etwas schwächeren Jahr allerdings keine allzu große Bedeutung bei. Lieber konzentriere ich mich auf die Stärken von Henkel – an denen hat sich nämlich nichts geändert: Familienunternehmen, bekannte Marken und eine grundsolide Bilanz machen die Henkel-Aktie zu meiner Top-Aktie im März.

Thomas Brantl besitzt Aktien von Henkel (Stammaktien).


Jakub Piwowarski: Apple

Apple (WKN: 865985) leidet an vielen Fronten. Der iPhone-Absatz sinkt, innovative Produkte scheinen Mangelware und Analysten überschlagen sich mit negativen Nachrichten aus China. Hinzu kommt, dass die Schmerzgrenze bei Preissteigerungen für neue iPhone-Modelle erreicht zu sein scheint.

Das alles ist allerdings Jammern auf hohem Niveau, und Grund zur Sorge gibt es meiner Meinung nach trotzdem nicht. Das Unternehmen schwimmt in Geld, ist historisch niedrig bewertet und könnte beim nächsten Quartalsbericht durchaus für Überraschungen sorgen.

Apple hat seit fünf Jahren kontinuierlich seine Dividende erhöht und ich für meinen Teil rechne auch für dieses Jahr mit einer Dividendenerhöhung. Sollten dann noch die Profitmargen stabil bleiben oder gar steigen und das eine oder andere neue Produkt oder die eine oder andere Dienstleistung hinzukommen, dann dürfte auch Apples Aktie wieder anschlagen.

Jakub Piwowarski besitzt Aktien von Apple.


Peter Roegner: AbbVie Inc.

Nachdem der Pharmaproduzent AbbVie (WKN: A1J84E) im Januar seine Quartalsergebnisse bekanntgegeben hat, hat die Aktie deutlich verloren. Umsatz und Gewinn entsprachen nicht den Markterwartungen und viele Anleger sorgen sich um die Zukunft des Blockbusters Humira (ein Mittel gegen Autoimmunerkrankungen mit 20 Mrd. US-Dollar Umsatz).

Allerdings besteht für das meistverkaufte Medikament der Welt noch Patentschutz in den USA bis 2023. Zudem hat AbbVie mit Imbruvica und Venclexta zwei vielversprechende Krebsmittel in der Pipeline. Imbruvica ist die erste chemofreie Behandlung für Leukämie und erreichte 2018 Verkäufe von 3,6 Mrd. US-Dollar.

Die AbbVie-Aktie wird derzeit mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von unter 10 gehandelt, was für einen erfolgreichen Pharma-Wert sehr attraktiv ist. Zusätzlich ist AbbVie ein Dividendenaristokrat, da die Dividende seit über 25 aufeinanderfolgenden Jahren jährlich erhöht wurde. Derzeit bietet das Papier eine Dividendenrendite von 5,3 %.

Peter besitzt keine der im Text genannten Aktien.


Vincent Uhr: Kraft Heinz

Auf der Suche nach defensiver Klasse, einer günstigen Aktie und einer Chance, auf die auch Warren Buffett setzt? Dann könnte Kraft Heinz (WKN: A14TU4) im Monat März ein spannender Kandidat für dich sein.

Nachdem der Lebensmittelkonzern erst vor wenigen Tagen milliardenschwere Abschreibungen auf seine Marken verkraften musste und die Aktie infolgedessen um rund ein Drittel eingebrochen ist, könnte nun ein hervorragender Zeitpunkt sein, sich mit dem Papier etwas genauer auseinanderzusetzen.

Das Markenportfolio ist mit Heinz Ketchup, Miracoli und die für mich nach wie vor gewöhnungsbedürftige Capri-Sun schließlich auch nach den Abschreibungen nicht weniger interessant. Zudem winkt hier auch weiterhin eine attraktive Dividendenrendite von rund 4,5 % ‒ und, wer weiß, vielleicht auch insgesamt eine durchaus reizvolle Contrarian-Chance.

Vincent besitzt keine Aktien von Kraft Heinz.


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