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Google ist der größte Faktor hinter dem Umsatzwachstum der Service-Sparte von Apple

Foto: Google

Google, das Tochterunternehmen von Alphabet (WKN:A14Y6F)(WKN:A14Y6H), zahlt eine Menge Geld, um weiterhin die Standardsuchmaschine auf den Geräten von Apple (WKN:865985) zu bleiben. Laut Goldman Sachs-Analyst Rod Hall waren es im Jahr 2018 rund 9,4 Mrd. Diese Zahl wird in diesem Jahr voraussichtlich auf über 12 Mrd. US-Dollar steigen.

Apple verriet im aktuellen Quartalsbericht weitere Details zur Service-Sparte des Unternehmens. Es könnte interessant werden, wie sich das auf die Umsätze und Erträge von Google in diesem Segment auswirkt

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Der Dienstleistungsumsatz im Quartal

Apple erwirtschaftete im Kalenderjahr 2018 39,5 Mrd. US-Dollar an Serviceumsätzen. Davon kommen 9,4 Mrd. US-Dollar Traffic-Akquisekosten von Google, die an Apple gezahlt wurden. In relativen Zahlen ausgedrückt, macht das fast 25% der Serviceumsätze von Apple aus. Laut Apple seien die Lizenzeinnahmen, wie z.B. von Google, der Hauptfaktor für das Wachstum in diesem Sektor. Dieser Trend setzte sich auch Anfang 2019 fort und so scheint es, dass Apple in den nächsten Quartalen ein stetiges Wachstum in diesem Sektor einfahren wird.

Ende 2017 verhandelten Google und Apple ihre Verträge neu. Höhere Kosten für Google führten 2018 zu erhöhtem Wachstum im Servicesektor bei Apple. Das lässt sich darauf zurückführen, dass Google ein höheres Engagement bei iOS Geräten hat. In Zukunft werden die Lizenzeinnahmen seitens Apple in erster Linie davon abhängen, wie viele Nutzer aktive Google-Suchen auf ihren Apple-Geräten durchführen.

Analyst Rod Hall schätzt die zukünftigen Traffic-Zahlungen an Apple auf 12 Mrd. US-Dollar, da die Nutzeranzahl des Unternehmens stark zugenommen hat. So ist die installierte Basis von Apple um ca. 100 Mio. und damit auf insgesamt 1,4 Mrd. gestiegen. Bei den iPhone-Nutzern gab es sogar ein Wachstum von ca. 10 % auf nun insgesamt 900 Mio.

Wird dieses Wachstum anhalten?

Führt man sich vor Augen, dass Google im Jahr 2014 nur ca. 1 Mrd. US-Dollar an Apple gezahlt hat, schlussfolgert Hall, dass das Unternehmen seitdem etwa 2 Mrd. US-Dollar pro Jahr an Einnahmen dazugewonnen hat. Diese Art von Wachstum ist für Google jedoch nicht nachhaltig. Das Unternehmen wird letztendlich nicht in der Lage sein, die steigenden Kosten zu rechtfertigen. Da Google als Suchmaschine höchstwahrscheinlich besser ist als alle Konkurrenten, ist es außerdem sehr unwahrscheinlich, dass ein anderes Unternehmen mehr an Apple zahlen würde.

Nichtsdestotrotz wird 2019 höchstwahrscheinlich noch wie bisher weitergehen. Alphabet-CFO Ruth Porat begründete dies in der Telefonkonferenz des vierten Quartals damit, dass davon ausgegangen wird, dass die Quote der Traffic Acquisition Costs, also den Kosten für den Traffic, im Vergleich zum Vorjahr wieder steigen wird. Das repräsentiere die anhaltende Stärke der mobilen Websuche. Hall erwartet deshalb, dass der Lizenzumsatz von Google in diesem Jahr um 30% und im nächsten Jahr um 28% steigen wird.

Dennoch geht er davon aus, dass sich das Wachstum der gesamten Dienstleistungsumsätze in diesem Jahr auf nur 16 % verlangsamen wird. Das würde bedeuten, dass die anderen Dienstleistungsangebote von Apple, einschließlich App Store und iTunes-Downloads, iCloud- und Apple Music-Abonnements, sowie Apple Care, weniger stark wachsen.

In Anbetracht der Tatsache, dass die meisten dieser Angebote niedrigere Bruttomargen, im Vergleich zu den Einnahmen von Google erzielen, sollte Apple eine kontinuierliche Ausweitung seiner Bruttomarge für Dienstleistungen anstreben. Selbst wenn es das Gesamtumsatzwachstum verlangsamt.

Es läuft darauf hinaus, dass sich das Wachstum der Traffic-Zahlungen von Google verlangsamen wird. Apples Aufgabe ist es nun, neue Dienste zu finden, die es ermöglichen, das Wachstum stabil zu halten.

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Suzanne Frey, eine Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Dieser Artikel wurde von Adam Levy auf Englisch verfasst und am 14.02.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A- und C-Aktien) und Apple. The Motley Fool hat folgende Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple.

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