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Der Einnahmebericht von Aurora Cannabis gibt einen ersten Blick auf die Absätze im kanadischen Cannabismarkt

Foto: Getty Images

Die Anleger waren in den Stunden vor der Bekanntgabe der Geschäftszahlen für das Q2 von Aurora Cannabis (WKN:A12GS7) deutlich nervös. Die Aurora-Aktie schloss an diesem Tag mit einem Minus von 5,5 %. Es stellte sich jedoch heraus, dass es keinen Grund gibt, nervös zu sein.

Im Januar gab der große kanadische Marihuanazüchter einen kurzen Blick auf die Ergebnisse im zweiten Quartal. Diese Prognosen trafen genau zu.

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Aurora kündigte im zweiten Quartal einen Nettoumsatz von 54,2 Millionen CAD (40,7 Millionen USD) an, was dem oberen Ende seiner vor einigen Wochen gegebenen Prognose von 50 bis 55 Millionen USD entspricht. Dies entspricht einem Anstieg von 83 % gegenüber dem Umsatz des ersten Quartals und einem Anstieg von 363 % gegenüber dem Vorjahr. 

Mehr als 41 % des Umsatzes von Aurora im zweiten Quartal entfielen auf den kanadischen Markt für legal erwerbbares Marihuana. Das Unternehmen sagte, dass 21,6 Millionen CAD dieser Verkäufe in den elf Wochen des zweiten Quartals reinkamen. Das war direkt nach dem Start des kanadischen Marktes für legal erhältliches Cannabis am 17. Oktober 2018. 

Aber der schöne Umsatzanstieg führte nicht zu einer stärkeren Performance im Ergebnis. Aurora verzeichnete einen Nettoverlust von 237,8 Millionen CAD. Dazu muss man aber auch sagen: Rund 190 Millionen CAD stammten aus Anpassungen bei den derivativen Anlagen des Unternehmens.

Terry Booth, der CEO von Aurora Cannabis, sagte, dass das Unternehmen weiterhin davon ausgeht, ab dem vierten Quartal des Geschäftsjahres 2019 ein nachhaltig positives EBITDA zu erzielen, was dem zweiten Quartal des Kalenderjahres entspricht. Das Unternehmen rechnet damit, dass im vierten Quartal des Geschäftsjahres rund 25.000 Kilogramm Cannabis zum Verkauf bereitstehen werden.

Derzeit beansprucht Aurora eine jährliche Produktionsleistung von rund 120.000 Kilogramm. Bis zum 31. März 2019 sollen es 150.000 Kilogramm sein. Angesichts der boomenden Nachfrage auf dem kanadischen Markt für legal erhältliches Cannabis sollte Aurora aufgrund seiner ausreichenden Produktionskapazität einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz haben. Das wird auch der wichtigste Treiber für das Umsatzwachstum des Unternehmens in den nächsten 12 bis 18 Monaten sein.

Insgesamt hat Aurora Cannabis mit seinem Update für das zweite Quartal genau das geliefert, was es sollte: nämlich keine unangenehmen Überraschungen. Nachbörslich stiegen die Aktien daher dann auch leicht an.   

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien. Keith Speights besitzt keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel erschien am 11.2.2019 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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