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Warum diese Goldaktien im Januar bis zu 30 % gestiegen sind

Foto: Kinross

Die Goldminenaktien Goldcorp (WKN:890493), Eldorado Gold (WKN:892560) und Yamana Gold (WKN:357818) stiegen im Januar um 14 %, 20 % bzw. 30 %, nach Daten von S&P Global Market Intelligence.

Da der Goldpreis im Januar um 3,46 % gestiegen ist, ist es wenig überraschend, dass alle drei Minenaktien im vergangenen Monat ebenfalls gestiegen sind. In allen drei Fällen wurden die Anleger jedoch aus anderen Gründen dazu bewegt, die Aktien zu kaufen. Lass uns hier ein wenig tiefer einsteigen und sehen, welche anderen Kräfte dabei im Spiel waren.

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Eine goldene Übernahme für Goldcorp

In einer der bemerkenswertesten Nachrichtenstories der Goldindustrie im vergangenen Monat gab Goldcorp bekannt, dass das Unternehmen eine endgültige Vereinbarung mit Newmont Mining (WKN:853823) getroffen hat, durch die Newmont alle ausstehenden Stammaktien von Goldcorp in einem Deal im Wert von 10 Mrd. US-Dollar erwerben wird. Newmont wird jede Goldcorp-Aktie für 0,3280 Newmont-Aktien erwerben, was einer Prämie von 17 % entspricht, basierend auf den gewichteten durchschnittlichen 20-Tage-Aktienkursen der Unternehmen. Die Transaktion wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2019 abgeschlossen und wurde bereits von den Vorständen beider Unternehmen genehmigt.

In den nächsten zwei Jahren plant die neu gegründete Sparte Newmont Goldcorp Veräußerungen in Höhe von 1 bis 1,5 Mrd. US-Dollar, um die Goldproduktion zu optimieren und ein konstantes Jahresniveau von 6 bis 7 Mio. Unzen zu erreichen. In der Vergangenheit meldeten Newmont und Goldcorp 2017 zum Vergleich eine Goldproduktion von 5,3 Mio. bzw. 2,6 Mio. Unzen. Laut der Pressemitteilung wird erwartet, dass die Transaktion jährlich bis zu 100 Mio. US-Dollar an Synergien vor Steuern generieren wird.

Die Anleger reagierten auch positiv auf die Bekanntgabe der vorläufigen Ergebnisse zum vierten Quartal 2018 und den Ausblick für 2019 durch Goldcorp. Goldcorp hat seine Prognose übertroffen und erreichte im vierten Quartal eine Goldproduktion von 630.000 Unzen. Es wird erwartet, dass das Unternehmen 2018 nachhaltige Gesamtkosten in Höhe von 850 US-Dollar pro Unze Gold melden wird, was im Einklang mit der Prognose steht. Im kommenden Jahr erwartet Goldcorp eine Goldäquivalenzproduktion von 3,3 Mio. bis 3,7 Mio. Unzen – ein Anstieg gegenüber den 3 Mio. Unzen, die das Unternehmen für 2018 erwartet; außerdem prognostiziert es 2019 nachhaltige Gesamtkosten pro Unze zwischen 750 und 850 US-Dollar.

Eldorado spricht über die Türkei und 2019

Die Investoren reagierten kaum auf den Bericht der Goldmine Kisladag in der Türkei sowie auf die Goldproduktion und die Finanzprognose für 2019, nachdem Eldorado Mitte Januar seine Goldproduktion und die vorläufigen Barkosten für 2018 bekannt gegeben hatte. Im ersten Quartal 2018 entschied sich das Management von Eldorado, den Betrieb bei Kisladag einzustellen, um die Möglichkeiten zu prüfen. Nach mehrmonatiger Evaluierung entschied sich das Management, ein Mühlenprojekt bei Kisladag voranzutreiben, und laut der Pressemitteilung übertraf seit dem Voranschreiten des Projekts „die Goldgewinnung zunehmend die Erwartungen“. Darüber hinaus ist das Management der Ansicht, dass die Wiederaufnahme der Minenarbeiten in Kisladag dem Unternehmen die Flexibilität geben wird, seine Bilanz im Jahr 2019 zu stützen.

In Bezug auf die dreijährige Prognose ging das Management davon aus, dass die Goldproduktion in jedem der nächsten drei Jahre höher sein sollte als die 349.147 Unzen, die es 2018 erreicht hatte, und die nachhaltigen Gesamtkosten niedriger als die 990 US-Dollar pro Unze Gold, die für 2018 verbucht wurden. Von 2019 bis 2021 prognostiziert Eldorado eine durchschnittliche jährliche Goldproduktion zwischen 420.000 und 450.000 Unzen und durchschnittliche jährliche nachhaltige Gesamtkosten pro Unze zwischen 867 und 967 US-Dollar.

Das Jahr 2018 von Yamanas war mit Gold gepflastert – und die Zukunft könnte genauso aussehen

In der zweiten Monatshälfte feierten die Anleger die Präsentation von Yamana Gold, die die vorläufigen Unternehmenszahlen für 2018 und einen glänzenden Blick ins Jahr 2019 lieferte.

Nach Angaben des Managements wird die Produktion  die Erwartungen übertreffen. Während das Management ursprünglich eine Produktion von 1.013 Mio. Unzen angesetzt hatte, erwartet es nun eine Produktion von 1.041 Mio. Unzen – eine Steigerung von 16,7 % gegenüber den 892.000 Unzen, die es 2017 gemeldet hatte. Dank verbesserter Effizienz bei Chapada in Brasilien und an anderen Minenstandorten erwartet das Management eine höhere Marge. Während das Unternehmen 2017 nachhaltige Gesamtkosten von 827 US-Dollar pro GEO meldete, prognostizierte das Management nun nachhaltige Gesamtkosten von 725 bis 745 US-Dollar für 2018.

Mit seinem Ausblick bot Yamana zusätzlichen Anlass zur Freude für die Anleger. Das Management prognostizierte eine Produktion von 1,08 Mio. Unzen bzw. 1,15 Mio. Unzen für 2019 und 2020. Cerro Moro in Argentinien, die neueste Mine, läuft effizienter als erwartet. Laut Präsentation des Managements erreichte Cerro Moro im dritten Quartal 2018 „Produktionslaufzeiten, die bereits auf dem Niveau lagen, das zur Erreichung der Ziele für 2018 und 2019 erforderlich war, sowie mit Kosten, die unter dem für beide Jahre prognostizierten Niveau lagen“.

Unterm Strich

Es ist keine Überraschung, dass viele Goldminenaktien im Januar mit dem steigenden Preis des Metalls ebenso sprunghaft gestiegen sind. Für Goldcorp ist der Anstieg der Aktie jedoch eng mit der Nachricht von der bevorstehenden Fusion mit Newmont verbunden – ein Geschäft, von dem das Unternehmen glaubt, dass es zur Gründung des „weltweit führenden Goldunternehmens“ führen wird.

Im Hinblick auf Eldorado sollten die Anleger die Entwicklung der Aktie kaum als Hinweis auf ihre Attraktivität interpretieren, denn die Unklarheit rund um das Bergwerk Skouries in Griechenland bleibt ein berechtigtes Anliegen.

Und drittens gelingt es Yamana mit der Entwicklung von Cerro Moro anscheinend, seinen Plan zur Maximierung des Shareholder Value in die Tat umzusetzen.

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Dieser Artikel wurde von Scott Levine auf Englisch verfasst und am 11.02.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

 The Motley Fool hat keine Position in einer der erwähnten Aktien.

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