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Die größten Businesserfolge für Frauen im Jahr 2018

Foto: Getty Images

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf InHerSight.com, einer Website, auf der Frauen die Frauenfreundlichkeit der Arbeitgeber bewerten und mit Unternehmen abgestimmt werden, die ihren Bedürfnissen entsprechen.

Im Jahr 2018 gingen Frauen bei Fortune-500-Unternehmen durch die Decke, und verzeichneten Rekordergebnisse. Sie machten großartige Fortschritte bei der bundesweiten Vertretung in den USA, und Missbrauch am Arbeitsplatz wurde geahndet. Es gibt viel zu feiern.

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Doch im hektischen Alltag und dem ständigen Informationsfluss können diese guten Nachrichten leicht verloren gehen oder zu schnell durch andere Schlagzeilen ersetzt werden.

Im Jahr 2018 war der Kandidat des U.S. Supreme Court, Richter Brett M. Kavanaugh, öffentlichen Anschuldigungen wegen sexueller Gewalt ausgesetzt, wurde aber trotzdem in den Obersten Gerichtshof berufen.

Es war das Jahr, in dem einige Männer an der Wall Street Frauen um jeden Preis aus dem Weg gingen, aus Angst vor einer #MeToo-Anschuldigung, und machten es gleichzeitig Frauen im Finanzbereich noch schwieriger, ihre Arbeit zu verrichten und die Karriereleiter nach oben zu steigen.

2018 enthüllte auch McKinseys Jahresbericht über Frauen am Arbeitsplatz, dass Unternehmen wohl nur Lippenbekenntnisse zu ihren Verpflichtungen zur Förderung der Geschlechterdiversität ablegen, da sich der Frauenanteil in den Unternehmen kaum verändert hat.

Jetzt fragst du dich vielleicht: „Und was genau gibt es da zu feiern?“

Vieles, wie sich herausstellt.

Rückblickend betrachtet steigen immer mehr Frauen in die obersten Führungsebenen in Wirtschaft und Politik auf, es gibt mehr Rechenschaftspflicht für Männer, große Unternehmen und Institutionen, die Frauen seit langem zum Schweigen brachten, die am Arbeitsplatz gelitten haben.

Konzentrieren wir uns also auf die guten Nachrichten.

Siege in Sitzungsräumen und an der Wahlurne

In der Wirtschaftswelt haben Frauen 2018 viele Spitzenjobs erhalten. Sieh dir das an.

  • Heineken ernannte Maggie Timoney zum CEO und schaffte damit einen Durchbruch in der US-amerikanischen Bierindustrie.
  • Betty Liu trat als Executive Vice Chairman an die New York Stock Exchange ein. Ihre Ernennung erfolgte nur wenige Wochen nachdem Stacey Cunningham zur ersten weiblichen Leiterin der NYSE ernannt wurde.
  • Dhivya Suryadevara wurde der erste weibliche CFO von General Motors. Mit CEO Mary Barra hat das multinationale Unternehmen nun zwei weibliche Führungskräfte.
  • Katie Haun wurde die erste weibliche Partnerin des Venture-Capital-Unternehmens Andreessen Horowitz — in einer Branche, in der Frauen Probleme haben, an die Spitze zu kommen, ist das definitiv ein Schritt in die richtige Richtung.
  • Land O’Lakes ernannte Beth Ford zur Präsidentin und CEO, und machte sie damit zu einer von 25 Frauen, die ein Fortune-500-Unternehmen leiten. Ford ist auch einer von drei offen homosexuellen Fortune-500-CEOs und der einzige offen lesbische CEO.
  • J.C. Penney, die Kaufhauskette, die bereits bessere Zeiten gesehen hat, hat Jill Soltau, CEO des Stoff- und Handwerksunternehmens Jo-Ann Stores, zum neuen CEO ernannt, um dem stagnierenden Umsatz wieder Leben einzuhauchen.

Unterdessen sagten laut CNN fast 80 Prozent der Wähler, dass es sehr oder ziemlich wichtig sei, mehr Frauen in der Politik zu sehen. Diese Stimmung spiegelte sich in rekordverdächtigen Wahlergebnissen wider.

Die Zahl der Frauen, die für ein Amt kandidierten — 428 Demokratinnen und 162 Republikanerinnen — war bahnbrechend. Es wurden 103 Frauen in den Kongress gewählt. Gemeinsam mit den 10 weiblichen US-Senatoren, die nicht zur Wiederwahl standen, wird es nun 113 Frauen im Kongress geben. Das ist mehr als je zuvor.

Veränderungen in der Führungsspitze und den Gepflogenheiten dank #MeToo

Im Jahr 2018 wirkte sich die Bewegung #MeToo weiterhin positiv auf Frauen am Arbeitsplatz aus. Missbrauchstäter wurden zur Rechenschaft gezogen, und die Opfer erzwangen einen institutionellen Wandel.

Bis Juni waren in hochkarätigen Unternehmen laut einer New Yorker Krisenzentrum-Studie 417 Täter — alle bis auf sieben davon Männer — überführt worden. Von diesen wurden 193 entweder entlassen oder haben ihren Arbeitsplatz verlassen, 122 wurden beurlaubt, suspendiert oder mussten sich Ermittlungen stellen. Jetzt sind sie nicht mehr in den Positionen, die ihnen die Macht zu tätlichen Angriffen und Nötigung verlieh.

In der Zwischenzeit verschafften sich die Betroffenen Gehör. Im September organisierten McDonald’s-Mitarbeiter in mehreren Städten der USA einen eintägigen Streik, um das Management zu veranlassen, strengere Maßnahmen gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz zu ergreifen. Es war der erste staatsübergreifende Streik in den USA, der sich auf dieses Thema richtete.

Im November veranstalteten Tausende von Google-Mitarbeitern einen Ausstand, nachdem sie von den 90 Mio. US-Dollar Abfindung für den Entwickler der Android-Software Andy Rubin erfahren hatten, die er trotz eines glaubwürdigen Belästigungsvorwurfs gegen ihn bekommen hatte. Die Liste der Forderungen der Demonstranten umfasste die Beendigung des Zwangsschlichtungsverfahrens wegen Belästigung und Diskriminierung, die Verpflichtung zur Beendigung von Lohn- und Gehaltsunterschieden und Chancengleichheit sowie eine umfassende Regelung, die es den Mitarbeitern ermöglicht, sexuelles Fehlverhalten gefahrlos und anonym zu melden.

Als Reaktion darauf hat Googles Mutterkonzern Alphabet das Zwangsschlichtungsverfahren für Übergriffsfälle eingestellt. Darüber hinaus haben Facebook, eBay und Airbnb beschlossen, dem Beispiel zu folgen und Zwangsschlichtung in ihren Unternehmen abzuschaffen.

Gut gemacht, Protestierende.

Während wir uns also noch in einer turbulenten Zeit des Gewahrwerdens, der Enthüllungen und der Emotionen befinden, bedeutet das nicht, dass wir die Erfolge nicht feiern können. Denn mit jedem dieser Erfolge geht es vorwärts, und im Laufe der Zeit und gemeinsam werden sie einen Unterschied machen.

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Suzanne Frey, eine Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. The Motley Fool hat eine Beteiligung an InHerSight. Ollen Douglass, CFO von The Motley Fool, ist Vorstandsmitglied von InHerSight.

InHerSight hat keine Position in einer der genannten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A- und C-Aktien) und Facebook. The Motley Fool empfiehlt eBay.

Dieser Artikel wurde von InHerSight auf Englisch verfasst und am 08.02.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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