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Nein, Geld unterm Kopfkissen gehört definitiv nicht zu den sicheren Anlageformen!

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Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie man als eifriger Sparer sein Geld anlegen kann. Ob Bausparen, Festgeld, Lebensversicherungen, Fonds, ETFs, Anleihen oder Aktien, die Palette der verschiedenen Anlageklassen ist wirklich gewaltig.

Wie nun allerdings der Bund der Versicherten verkündete, könnte es sich manchmal eher anbieten, Geld unterm Kopfkissen zu parken, als auf ein bestimmtes Produkt zu setzen. Lass uns diese Forderungen im Folgenden ein kleines bisschen näher betrachten, ehe wir überlegen, weshalb es womöglich nicht sonderlich schlau sein dürfte, diesem Rat zu folgen.

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Riestern im Visier des Bundes der Versicherten

Um dem Bund der Versicherten an dieser Stelle allerdings kein Unrecht anzutun, betraf das Beispiel dieser Vereinigung im Grunde genommen lediglich eine Möglichkeit der Altersvorsorge: das Riestern.

Da beim Riestern für gewöhnlich hohe Gebühren anfallen und die Produkte oftmals wenig renditeträchtig sind, kam der BdV, wie die Kurzform dieser Vereinigung lautet, nun zu der durchaus streitbaren Ansicht, dass das Geld unterm Kopfkissen (sprich, beim de facto Nicht-Anlegen) womöglich besser aufgehoben sein könnte als bei derartigen unvorteilhaften Produkten.

Auch ich beäuge das Riestern prinzipiell sehr kritisch, da die jeweiligen Produkte und Verträge in der Regel wirklich eher die jeweiligen Herausgeber bereichern als die Anleger selbst. Dennoch könnte die Kritik an dieser Stelle möglicherweise etwas zu weit gehen und bei eifrigen Sparern potenziell falsche Anreize setzen.

Geld gehört nicht unter das sprichwörtliche Kopfkissen

Denn Geld gehört definitiv nicht unter das sprichwörtliche Kopfkissen, womit in der Regel alle flexiblen, aber renditearmen Möglichkeiten wie Tagesgeld, Girokonten und dergleichen gemeint sind. Vor allem ist hier das eigene Vermögen und das mühsam Ersparte einem großen Risiko ausgesetzt, das seit jeher der Feind der Privatanleger ist: der Inflation.

Der stets vorhandene, moderate jährliche Kaufkraftverlust führt so langfristig dazu, dass das Geld vieler Privatpersonen stetig an Wert verliert, weshalb auch diese Produkte sich definitiv nicht für eine langfristige Geldanlage sowie einen systematischen Vermögensaufbau eignen.

Auch wenn man bei Tagesgeld und Girokonten prinzipiell kaum einen bis keinen absoluten Wertverlust hat, wird man sich in einigen Jahren und Jahrzehnten deutlich weniger von den finanziellen Mitteln leisten können. Was wiederum zu einer realen Negativrendite führen wird, die so einige Sparer vor allem hierzulande nicht auf dem Schirm haben.

Selbst wenn der Bund der Versicherten daher prinzipiell mit seiner Kritik an gängigen Riester-Modellen recht haben dürfte, bietet sich vor allem im aktienscheuen Deutschland ein solcher Vergleich definitiv nicht an, wenn du mich fragst.

Was alle Sparer stattdessen besser tun sollten

Bleibt natürlich zum Abschluss noch die spannende Frage, wie man als eifriger Sparer denn stattdessen sein Geld möglichst vorteilhaft anlegen kann, damit man weder Wertverlust erhält, noch irgendwelchen ominösen Herausgebern von teuren Produkten sein hart erarbeitetes und mühevoll zusammengespartes Vermögen in den Rachen wirft.

Wie du dir sicher denken kannst, plädiere ich an dieser Stelle natürlich für Aktien. Denn bereits mit einem relativ geringen Mitteleinsatz können alle künftigen Investoren langfristig hier zumindest den Inflationsausgleich erhalten, sofern sie beispielsweise zu marktüblichen Renditen via eines einfachen, kostengünstigen und transparenten ETF investieren. Wobei natürlich auch deutlich mehr langfristig möglich sein kann, sofern man mehr seiner Mittel einsetzen möchte.

Auch wenn Riestern daher unterm Strich kein guter Weg sein dürfte, um langfristig ein Vermögen aufzubauen oder für das Alter vorzusorgen, führt ein Unterm-Kopfkissen-Ansatz ebenfalls nicht zum Erfolg. Lass dich daher am besten auch nicht von solchen zwar vermutlich gut gemeinten, aber letztlich irreführenden Ratschlägen irritieren.

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