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Royal Dutch Shell-Aktie: Das würde ein „fairer Ölpreis“ für die Dividendenperle bedeuten

Foto: Getty Images.

Das neue Jahr ist für die Aktie von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) eigentlich recht gut gestartet. Notierte die B-Aktie beispielsweise zum zweiten Januar noch auf einem Kursniveau von 26,07 Euro, finden wir das Papier gegenwärtig bereits bei 28,45 Euro wieder. Das entspricht immerhin einem Kursplus von rund 9 %.

Vor allem die recht ordentlichen Quartalszahlen für das vierte Quartal dürften inzwischen wieder für reichlich Zuversicht – vor allem bezogen auf die Ölpreise und die Dividendenstory – geführt haben.

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Doch was würde nun eigentlich ein „fairer Ölpreis“ für Royal Dutch Shell bedeuten, den nun ein Ölminister aus den Reihen der OPEC ins Spiel gebracht hat? Und wie könnte ein möglicher fairer Ölpreis denn eigentlich aussehen? Durchaus spannende Fragen, wenn du mich fragst, die nun förmlich nach einer Antwort schreien.

So könnte ein „fairer Ölpreis“ aussehen

Doch zunächst soll uns natürlich erst einmal die Frage beschäftigen, wie ein solcher womöglich fairer Ölpreis denn im Sinne des besagten ägyptischen Ministers aussehen könnte:

Gegenüber dem britischen Nachrichtensender CNBC erklärte Tarek El-Molla (eben jener Minister), dass er glaube, ein Ölpreis in einer Spanne zwischen 60 und 70 US-Dollar sei ein fairer Wert, der für alle Beteiligten grundsätzlich eine gesunde Mitte sein könne.

Niedrigere Ölpreise würden lediglich zu sinkenden Investitionen innerhalb der Ölbranche führen, die sich langfristig natürlich wiederum in einer Knappheit äußern könnten. Höhere Ölpreise würden hingegen die Inflation in vielen Staaten antreiben, was womöglich zu Problemen bei der Preisniveaustabilität führen könne.

Auch wenn solche Aussagen natürlich keine offiziellen OPEC-Ansichten widerspiegeln, offenbaren sie unterm Strich natürlich sehr deutlich, was der eine oder andere Vertreter aus den Reihen des Kartells für erstrebenswert hält. Und entsprechend können wir nun überlegen, was das beispielsweise für Royal Dutch Shell bedeuten würde.

Kein rekordverdächtiges, aber komfortables Niveau

Sofern daher auch andere OPEC-Vertreter ein ähnliches Niveau für erstrebenswert hielten und sich ein solches nun mittel- bis langfristig einpendeln würde, würde das für die Dividendenperle Royal Dutch Shell ein durchaus komfortables Ölpreisniveau bedeuten.

So erzielte der britisch-niederländische Öl- und Erdgasmulti nämlich allein im vierten Quartal bei einem durchschnittlichen Preis je Barrel Brent in Höhe von 67,38 US-Dollar einen Gewinn in Höhe von 0,68 US-Dollar je Anteilsschein. Die derzeitige Dividende von 0,47 US-Dollar könnte daher prinzipiell bei einem Ölpreis, der zwischen 60 und 70 US-Dollar je Barrel Brent schwankt, daher auch weiterhin sehr sicher sein, auch wenn man sich an dieser Stelle natürlich nicht auf die Höhe der Ergebnisse des vierten Quartals versteifen sollte.

Für alle Einkommensinvestoren könnte ein solches stabiles Preisszenario daher insgesamt ein sehr erstrebenswertes Szenario sein, in dem Sorgen um die momentane Dividende weitgehend ausgeblendet werden könnten.

Es gibt zwar keine Garantie, aber …

Letztlich sollten wir an dieser Stelle natürlich ruhig noch einmal betonen, dass es sich bei dieser Preisspanne nicht um eine offizielle Ansicht der OPEC oder weiterer Vertreter aus dem Ölsegment handelt. Sondern lediglich um eine vereinzelte Meinung eines Politikers, der sich lediglich im Kontext der OPEC befindet. Sprich, ein solches Szenario muss in naher oder ferner Zukunft alles andere als zwingend zu einer Konsequenz werden.

Nichtsdestoweniger ist es insgesamt überaus spannend, ein solches möglicherweise anvisiertes Szenario einmal durchzuspielen und zu überlegen, was das denn im Endeffekt für den britisch-niederländischen Öl- und Erdgasmulti bedeuten könnte. Zumal wir gegenwärtig ein durchaus ähnliches Ölpreisniveau bereits erreicht haben.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell (B-Aktien). The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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