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Sprint vs. T-Mobile US: Welche ist die bessere Aktie?

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Der amerikanische Mobilfunkmarkt steckt mitten in einer Phase gewaltiger Veränderungen. Sprint (WKN:A1W1XE) fusioniert mit T Mobile US (WKN:A1T7LU), und damit werden die dritt- und viertgrößten Netze zu einem einzigen Unternehmen zusammengeführt. Bis zum Ende des Jahres spielt es dann vielleicht keine Rolle mehr, ob man heute Aktien von T-Mobile oder Sprint gekauft hat.

Das bedeutet aber nicht, dass man bei dieser Entscheidung einfach eine Münze wirft. Denn T-Mobile ist im Moment eindeutig der bessere Kauf.

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Aber warum?

Nicht ohne Risiko

Wie heißt es so schön? Nichts ist sicher – außer der Tod und Steuern. Die Fusion von Sprint und T-Mobile könnte am Ende doch noch platzen, vor allem aus politischen Gründen. Die Trump-Regierung hat mehrere geplante Fusionen platzen lassen oder anderweitig verhindert, während sie andere sogar öffentlich gefordert und unterstützt hat. Diese beiden Unternehmen tun alles, was sie können, um die Genehmigungen der Behörden zu erhalten, man geht sogar so weit, für die Manager Zimmer in Hotels zu buchen, die zur Trump-Gruppe gehören.

Es bleibt aber abzuwarten, ob der US-Präsident die Fusion am Ende zunichtemacht. Unterdessen hat der Shutdown der Regierung die regulatorische Prüfung für mehr als einen Monat ausgesetzt. Ein weiterer Shutdown könnte diese Zeitspanne dann bis Mitte Februar verlängern.

Da sich die regulatorische Überprüfung verzögert, erhöht der verzögerte Zeitplan die Unsicherheit über den Deal. Sowohl die Federal Trade Commission als auch das Justizministerium müssen diesem Deal noch ihre endgültige Zustimmung erteilen, so dass die Fusion durch mehr als einen Überprüfungsprozess laufen muss. Der nächste Schritt wird eine Kongressanhörung am 13. Februar sein, die es dem Justizausschuss und dem Energie- und Handelsausschuss des Parlaments ermöglicht, die Auswirkungen des Zusammenschlusses auf Verbraucher und Konkurrenten der Branche zu überprüfen. Die CEOs von Sprint und T-Mobile werden dort vorsprechen.

Sprint ist reif für den Fall

Ich sehe keinen besonderen Grund zu der Annahme, dass die Fusion von T-Mobile mit Sprint scheitern wird, aber der Genehmigungsprozess ist eben auch keine sichere Sache. Die Anleger sollten auch darauf vorbereitet sein, dass Sprint und T-Mobile als zwei getrennte Unternehmen weitermachen könnten – und das würde den Sprint-Aktionären viel mehr schaden als den Aktionären von T-Mobile US.

T-Mobile US hat in den vergangenen Jahren jede Menge Neukunden hinzugewonnen, während Sprint Schwierigkeiten hatte, die bestehenden Kunden zu halten. Sprint braucht diesen Deal, schon allein als Quelle für zusätzliche Kunden und Funkfrequenzen. T-Mobile hingegen würde sich im Falle einer geplatzten Fusion kurz schütteln und dann weiter steigen.

Die Anleger sind sich dieses Ungleichgewichts zwischen den beiden fusionierenden Parteien durchaus bewusst. Sollte der Deal nicht zustande kommen, erwarte ich, dass die Aktienkurse von Sprint hart einbrechen und sich dann nie davon erholen werden. Die T-Mobile US-Aktie hingegen mag zunächst kurz abrutschen, aber sie wird danach wieder auf die Beine kommen.

Wenn die endgültigen regulatorischen Prüfungen erfolgreich verlaufen und der Deal wie geplant abgeschlossen ist, spielt es also keine Rolle, welche dieser Aktien man heute kauft. Der Kauf von T-Mobile US anstelle von Sprint ist nur ein einfacher Weg, um das Risiko eines geplatzten Deals in Schach zu halten.

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The Motley Fool empfiehlt Aktien von T-Mobile US. Anders Bylund besitzt Aktien von T-Mobile US.

Dieser Artikel erschien am 29.1.2019 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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