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Der unterschätzte Familienclan: Warum die Sixt-Aktie schon bald auf die Überholspur wechseln könnte

Das Unternehmen Sixt (WKN:723132) ist für seine oftmals reißerische, leicht provokante Werbung bekannt. Diese sorgte schon regelmäßig für Aufmerksamkeit und schmunzelnde Kunden. Den Aktionären hingegen ist derzeit nicht zum Lachen zumute.

Der Kurs hat in den letzten Wochen einen Gang zurückgeschaltet. Dabei entsprachen die letzten Quartalszahlen den Erwartungen. Und auch die zukünftigen Aussichten sind trotz der korrigierten Prognose vielversprechend. Was könnten nun die Gründe dafür sein, dass die Sixt-Aktie bald wieder aufblüht?

Zunächst einmal muss man wissen, dass Sixt ein waschechtes Familienunternehmen ist. Das Besondere an Familienunternehmen ist, dass alle an einem Strang ziehen. Die beiden Söhne von Erich Sixt sind in das Unternehmertum hineingewachsen und bereits im Vorstand, und sie sind für Vertrieb, Organisation und Strategie zuständig.

Konstantin und Alexander Sixt, beide Akademiker, dienen dem mittlerweile 74-jährigen Erich Sixt nicht nur als Berater, sondern vielmehr als Schnittstelle zu der jüngeren, technikaffinen Zielgruppe.

Die Strategen aus Pullach

Bei einem Blick in die Zukunft macht sich dies auch im Strategiekonzept von Sixt namens DRIVE>2021 bemerkbar. Das Strategieprogramm soll in folgenden Punkten Besserung bewirken:

• Digitalisierung: Ausbau der Plattform und Optimierung der analogen und digitalen Schnittstelle

• Risikostreuung: Bezug auf Dieselfahrzeuge und eine bessere Vermarktung der hauseigenen Verkaufsplattform

• Internationalisierung: Expansion im Retail-Segment sowie im Flottenmanagement

Das Ergebnis dieser Maßnahmen soll dann im Jahr 2021 sichtbar werden:

• Vertrags- und Ergebniswachstum: Erhöhung des Konzernvertragsbestands um mindestens 60 % zum Ende des Geschäftsjahres 2021 im Vergleich zu 2017. Erhöhung des EBITDA auf 400 Mio. Euro und eine Erhöhung des EBT auf 50 Mio. Euro bis zum Jahr 2021!

Wieder in der Gegenwart angekommen, kann man mit dem Strategieprogramm im Hinterkopf die jüngsten Auswirkungen verfolgen. So hat Sixt etwa im Dezember des letzten Jahres die gewinnbringende USA-Expansion fortgeführt und den ersten Standort auf Hawaii eröffnet. Zielgruppe dürfte hier überwiegend der florierende Tourismus sein.

Als weiteres Beispiel sei hierfür die erst kürzlich veröffentlichte, verstärkte Zusammenarbeit von Sixt mit Siemens (WKN:723610) genannt. Um den Mitarbeitern von Siemens die Mobilität zu ermöglichen, hat Sixt eigens für die hausinterne SAP-Software von Siemens eine Anbindung geschaffen. Nun können die Mitarbeiter von Siemens direkt über die SAP-Oberfläche Mietwagen buchen und Kosten übersichtlicher erfassen. Mit solch einem Hofknicks setzt sich der Autovermieter deutlich von seiner Konkurrenz ab.

Vorreiter für Trends

Die Sixt-Familie erkannte schon sehr früh das Potenzial von Carsharing. So investierte sie 2011 zusammen mit BMW in die App DriveNow. Die 50-%-Beteiligung verkaufte sie letztes Jahr für 196,1 Mio. Euro an BMW (WKN: 519000).

Doch statt das Thema mit einem Haken zu beenden, startet Sixt nun mit einem eigenen Carsharing-Portal durch. Die bisher gesammelten Erfahrungen dürften für einen leichteren Einstieg sorgen.

Das Unternehmen will kein einfacher Autovermieter sein. Das macht sich an den unzähligen Geschäftsbereichen bemerkbar. Neben dem bekannten Hauptgeschäft der Vermietung an Privat- und Geschäftskunden wird ein Transfer- und Chauffeurservice oder ein mobiler Ladeservice (über die Beteiligung Chargery) angeboten. Ferner steckt Sixt durch die stetige Weiterentwicklung der eigenen Plattformen und Apps auch in der Softwareentwicklung.

Goldene Zeiten könnten bevorstehen

Der Familienclan hat sich bisher als ein Schweizer Uhrwerk bewiesen. Das Zusammenspiel der einzelnen Zahnräder könnte derzeit nicht exakter sein. Die Unternehmensstrategie wird konsequent und mit Biss verfolgt. Die Unternehmensnachfolge ist im Gegensatz zu unzähligen anderen börsennotierten Unternehmen bereits heute gesichert.

So empfinde ich den derzeitigen Kurseinbruch mehr als Chance. Denn um wieder bei der Mobilität anzuknüpfen, ist nicht jeder Straßenabschnitt eine eben geteerte Straße.

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Sven Rothermel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt BMW.

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