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Die USA werden Marihuana im Jahr 2019 nicht legalisieren. Hier ist der Grund

Die legale Cannabis-Industrie hatte 2018 ein unvergessliches Jahr. Obwohl Marihuana-Aktien eine Wundertüte waren, gewann die Cannabis-Industrie an Legitimität wie nie zuvor nach der Legalisierung von Freizeit-Marihuana in Kanada. Das Ausrollen des roten Teppichs für Cannabis wird Milliarden von US-Dollar an zusätzlichen jährlichen Einnahmen bedeuten. Dies zeigt, dass die Cannabis-Industrie nicht Gefahr läuft, zu verschwinden.

Auch in den Vereinigten Staaten gab es viele Gründe zum Jubeln. Präsident Trump unterzeichnete im Dezember das Landwirtschaftsgesetz Farm Bill und gab grünes Licht für Hanf und Hanf-basiertes Cannabidiol, während die Food and Drug Administration ihr allererstes aus Cannabis gewonnenes Medikament zugelassen hat. Eine Reihe von US-Bundesstaaten legalisierten Cannabis. Heute haben etwa zwei Drittel der US-Bundesstaaten medizinisches Marihuana legalisiert, 10 davon haben auch dem Freizeitgebrauch für Erwachsene zugestimmt.

Forderungen nach der Cannabis-Reform in den USA nehmen Fahrt auf

Trotz all dieser Fortschritte bleibt Marihuana eine Substanz der Liste I auf der Bundesebene. Das bedeutet, dass es völlig illegal ist, als anfällig für Missbrauch gilt und nicht als medizinisch wirksam anerkannt ist. Die große Frage ist, wann sich diese Klassifizierung ändert.

Auf den ersten Blick scheint es eine Menge Dynamik hinter den Reformen auf Bundesebene zu geben. Eine Umfrage von Gallup vom Oktober 2018 ergab, dass zwei von drei Erwachsenen die Legalisierung von Pot auf nationaler Ebene befürworten, gegenüber nur 33 % im Jahr 2005. Ein halbes Dutzend wichtige Umfragen, die seit Januar 2018 durchgeführt wurden, haben eine überwältigende Unterstützung für die Reform der derzeitigen Cannabis-Politik festgestellt.

Die Legalisierungen in den US-Bundesstaaten haben auch die Infrastruktur in zahlreichen Staaten geschaffen, die rechtlich gesehen einen nahtlosen Übergang ermöglichen würde. Einige Staaten handeln seit mehreren Jahren mit Cannabis für Erwachsene (z. B. Washington und Colorado), wobei mehr als die Hälfte aller Staaten medizinisches Marihuana seit mindestens zwei Jahren legalisiert hat. Eine Reform auf der Bundesebene würde von den meisten Staaten keine besonderen Maßnahmen zur Änderung der Infrastruktur erfordern.

Zusätzlich berichtete die Online-Plattform Marijuana Moment am vergangenen Dienstag, dass der Vorsitzende des House Judiciary Committee, Rep. Jerry Nadler, eine Reform erwartet, die eher früher als später erfolgen wird. Nadley sagte: „Es könnte schon bald soweit sein, dass wir das besprechen.“

Die Legalisierung von Marihuana ist in diesem Jahr höchst unwahrscheinlich

Ist dies also das Jahr, in dem die Legalisierung kommt? Die ehrliche Antwort ist, dass es unwahrscheinlich ist.

1. Der Kongress ist derzeit nicht reformfreundlich

Sieh dir zunächst die aktuelle Zusammensetzung der amerikanischen Regierung an. Obwohl die Demokraten zum ersten Mal in acht Jahren die Mehrheit im Kongress zurück gewannen, stellen die Republikaner immer noch den Präsidenten und haben die Mehrheit im Senat. Das ist aus einem Grund bedeutsam: Republikaner haben historisch gesehen eine negativere Einstellung zu Cannabis als Demokraten oder Unabhängige.

In einer Umfrage von Gallup im Oktober wurde festgestellt, dass 53 % der Menschen, die sich als Republikaner identifizieren, die Legalisierung befürworteten. Das liegt immer noch deutlich unter dem Prozentsatz der  Demokraten (75 %) oder Unabhängige (71 %). Das bedeutet, dass die Republikaner alle Ansätze einer Bundesreform unterdrücken würden, selbst wenn ein Gesetzentwurf, der von den Demokraten unterstützt wird, im Repräsentantenhaus akzeptiert wird. Da sich die republikanische Partei gerade auf die Grenzreform konzentriert, sieht es eher nicht so aus, als ob ein Cannabis-Gesetz auf Bundesebene im Jahr 2019 verabschiedet werden könnte.

2. Marihuana ist noch kein genug polarisierendes Thema, um wichtig zu sein…

Die zweite Problematik besteht darin, dass, obwohl sich die Unterstützung für Marihuana in den letzten zwei Jahrzehnten stetig verbessert hat, Marihuana in Washington kein Thema ist.

So veröffentlichte die unabhängige Quinnipiac University im April 2018 eine Umfrage, die unter anderem die Teilnehmer zu der Wahrnehmung von Cannabis befragte. Hier ist meiner Meinung nach die am meisten aufschlussreiche Frage, die von Quinnipiac gestellt wurde:

„Wenn Sie mit einem politischen Kandidaten in Bezug auf seine Themen einverstanden wären, jedoch nicht in Bezug auf die Frage der Legalisierung von Marihuana, denken Sie, dass Sie immer noch für diesen Kandidaten stimmen würden oder nicht?“

Im Wesentlichen geht es bei dieser Frage darum, ob sich Abgeordnete um ihren Sitz in Washington sorgen sollten, wenn sie mit der Mehrheitsmeinung zur Legalisierung von Pot nicht einverstanden sind. Nur 13 % der Befragten sagten „Nein“, 82 % sagten „Ja“. Das bedeutet, dass Marihuana noch nicht genug Einfluss auf dem Capitol Hill hat, sodass die Politiker, die gegen die Legalisierung sind, ihre Sitze im Repräsentantenhaus oder im Senat verlieren könnten. Das wird sich ändern müssen, bevor eine Cannabis-Reform auf Bundesebene eine Chance hat.

3. Es ist eine Frage des Geldes

Natürlich wusstest du, dass es aufs Geld hinauslaufen würde.

Da Marihuana eine Substanz der Liste I ist, unterliegen die Unternehmen, die Cannabis in den USA verkaufen, dem Abschnitt 280E des US-Steuerkodex. Die Grundidee des Kodex ist, dass er es den Unternehmen, die eine Substanz verkaufen, die bundesweit im Sinne des Controlled Substances Act illegal ist, verbietet, die üblichen Körperschaftsteuerabzüge vorzunehmen, ausgenommen die Kosten für die verkaufte Ware. Leider machen die Kosten der verkauften Produkte in der Regel einen kleinen Prozentsatz des Umsatzes aus. Das setzt profitable Cannabis-Unternehmen effektiven Steuersätzen aus, die bis zu 90 % betragen können.

Wenn Cannabis auf Bundesebene reformiert werden sollte, entweder durch eine Neuklassifizierung oder durch die Streichung von der Liste der kontrollierten Substanzen, hätten die Cannabis-Unternehmen diesen Nachteil nicht mehr. Das wären ausgezeichnete Nachrichten für die Investoren und die Unternehmen. Es würde jedoch zu weniger Steuereinnahmen für die Bundesregierung führen. Es wäre geschätzt eine Reduzierung um 5 Milliarden US-Dollar über einen Zeitraum von zehn Jahren. Das Generieren einer Bundesverbrauchssteuer kann auch nicht die Antwort sein. Die Kalifornier zahlen bereits bis zu 45 % Steuer auf Staatsebene auf den Verkauf von Marihuana im Einzelhandel. Die Einführung einer zusätzlichen Verbrauchssteuer könnte die Verbraucher noch weiter in den Schwarzmarkt drängen.

Der globale Preis

Kurz gesagt, die Legalisierung scheint 2019 nicht zur Debatte zu stehen. Es ist jedoch möglich, dass es 2020 so weit sein könnte, besonders wenn man bedenkt, dass es das Jahr der Präsidentschaftswahlen sein wird. Für die Investoren bedeutet das, dass sie ihre Aufmerksamkeit auf die Marihuana-Aktien richten sollten, die globale Strahlkraft haben, anstatt auf diejenigen, die nur innerhalb eines Binnenmarktes interessant sind.

Ein perfektes Beispiel ist KushCo Holdings (WKN:A2ATJ3), ein Unternehmen, das die meisten Investoren am besten für seine Verpackungs- und Markenlösungen kennen. KushCo liefert kinder- und fälschungssichere Verpackungen für mehr als 5.000 Marihuana-Anbauer weltweit, einschließlich Unternehmen in den US-Bundesstaaten, die Marihuana legalisiert haben.

Da die Gesetze von Bund, Staaten und Gemeinden unterschiedlich sein können, trägt KushCo die Verantwortung dafür, dass die Verpackung den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Als Markenunternehmen arbeitet es auch mit den Anbaubetrieben zusammen, um ihre Verpackungen einzigartig zu gestalten.

KushCo wird auch von seiner Rolle als Lieferant von Kohlenwasserstoffgasen und Lösungsmitteln profitieren. Ersteres wird bei der Herstellung von Cannabis-Ölen verwendet, während Letzteres für die Herstellung von Cannabis-Konzentraten entscheidend ist. Es wird erwartet, dass diese margenstarken alternativen Konsumgüter weltweit in den Fokus rücken, da sie wesentlich resistenter gegen den Preisdruck sind als getrocknete Cannabis-Pflanzen.

Die Investition in den Bereich Marihuana muss kein gefährliches Unterfangen sein, wenn man sich auf diversifizierte Geschäftsmodelle wie KushCo konzentriert.

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Dieser Artikel wurde von Sean Williams auf Englisch verfasst und am 03.02.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool empfiehtl KushCo Holdings.

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