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Royal Dutch Shell: So viele Aktien kauft die Dividendenperle derzeit zurück

Foto: Getty Images

Viele Investoren der Aktie von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) dürften derzeit gespannt darauf warten, dass der britisch-niederländische Öl- und Erdgasmulti am kommenden Donnerstag seine Quartalszahlen für das abgelaufene vierte Quartal und somit auch das Gesamtjahr präsentiert.

Hierbei handelt es sich für gewöhnlich um wichtige Neuigkeiten rund um das Dividendenurgestein. Und du kannst dir natürlich sicher sein, dass wir dich diesbezüglich mit einer neuen, Foolishen Einschätzung auf dem Laufenden halten werden.

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Doch was vielen Investoren der Dividendenperle derzeit durchaus entgangen sein könnte, ist, dass Royal Dutch Shell auch gegenwärtig beinahe täglich neue, spannende Meldungen zu verkünden hat. Diese betreffen jedoch nicht irgendwelche operativen Kennzahlen oder Einblicke in den Konzern selbst, sondern einzig und alleine die Menge an zurückgekauften Aktien. Lass uns diesen Aspekt daher im Folgenden mal ein bisschen näher beleuchten.

So viele Aktien kauft Royal Dutch Shell derzeit zurück

Wie Royal Dutch Shell bereits im vergangenen Sommer verkündete, möchte das Unternehmen in den kommenden Quartalen nicht nur auf Dividenden als Form der Kapitalrückführung an die Aktionäre setzen, sondern zusätzlich eigene Aktien zurückkaufen.

Zwischen Juli 2018 und Ende 2020 sollen so eigene Papiere in einem Gesamtvolumen von rund 25 Mrd. US-Dollar eingezogen werden. Und wie ein Blick auf die Investor-Relations-Seite des britisch-niederländischen Konzerns offenbart, ist Royal Dutch Shell auch im neuen Jahr hier auf einem guten Weg.

Allein seit Anfang Januar wurden so bis heute (28.01.2018, maßgeblich für alle Werte und Renditen) an fast jedem Handelstag eigene Papiere zurückgekauft. Das bisherige Volumen entspricht hierbei einer Größenordnung von 18,3 Mio. A-Aktien mit einem entsprechenden Gegenwert von rund 430 Mio. Pfund Sterling (bei einem durchschnittlichen Kurs je A-Aktie von 23,50 Pfund Sterling) beziehungsweise 567 Mio. US-Dollar.

Mit diesen Werten ist Royal Dutch Shell daher auch im neuen Jahr auf einem hervorragenden Weg, den eigenen Ansprüchen bei den Aktienrückkäufen gerecht zu werden. Denn 25 Mrd. US-Dollar in ca. zehn Quartalen bedeuten im Endeffekt, dass der britisch-niederländische Öl- und Erdgasriese pro Quartal in etwa für 2,5 Mrd. US-Dollar eigene Papiere zurückkaufen muss. Definitiv spannende Zahlen.

Nicht der einzige Kapitalrückführungsmechanismus

Aber hierbei handelt es sich, wie gesagt, nicht um die einzigen Kapitalrückführungen, die Royal Dutch Shell seinen Investoren gegenwärtig gönnt.

Denn Royal Dutch Shell wird voraussichtlich auch weiterhin eine stabile Dividende von 0,47 US-Dollar pro Quartal an seine Aktionäre auszahlen, was bei einem gegenwärtigen Kursniveau von 26,63 Euro je B-Aktie einer Dividendenrendite von 6,15 % p. a. entsprechen würde.

Zudem kann die Dividendenperle vor allem bei den eigenen Dividendenausschüttungen ein besonders hohes Maß an Verlässlichkeit vorweisen. Denn bereits seit 1945 und somit seit ziemlich genau 75 Jahren hat Royal Dutch Shell die eigene Ausschüttung nicht mehr gesenkt und somit vielen Einkommensinvestoren in den vergangenen Jahrzehnten bereits üppige und konstante Dividenden beschert.

Royal Dutch Shell bleibt eine Kapitalrückführungsmaschine

Wie wir daher abschließend sehen können, bleibt Royal Dutch Shell auch im neuen Börsenjahr eine regelrechte Kapitalrückführungsmaschine. Die Dividenden sprudeln auch weiterhin auf hohem Niveau. Hinzu kommen Aktienrückkäufe in Milliardenhöhe, die zudem die Aktienkurse etwas stützen und gleichzeitig dazu führen werden, dass die zukünftigen Ergebnisse konsequent auf weniger ausstehende Aktien aufgeteilt werden müssen.

Prinzipiell daher hervorragende Neuigkeiten für alle Dividendenjäger, die jetzt erst einmal zumindest kurzfristig gebannt und erwartungsvoll auf die frischen Zahlen im Laufe dieser Woche blicken können.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell (B-Aktien). The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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