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3 gravierende Einschnitte beim Investieren, die jeder Anleger kennen und akzeptieren sollte

Das Investieren in Aktien ist eigentlich eine tolle Sache. Mithilfe der Börse können wir unser hart erarbeitetes und mühevoll gespartes Geld für uns arbeiten lassen und so langfristig sogar ein regelrechtes Vermögen aufbauen.

Nichtsdestoweniger ist auch das Leben eines Investors von Beschränkungen und Einschnitten gekennzeichnet. Werfen wir in diesem Sinne einen Foolishen Blick auf drei solcher Limitierungen, die jeder Investor besser kennen und akzeptieren sollte, noch bevor der erste Euro überhaupt investiert ist.

Unsere Wahrnehmung ist beschränkt – immer

Ein erster Aspekt in diesem Sinne betrifft unsere Wahrnehmung als Investor. Zwar können wir viele Informationen wie beispielsweise den Aktienkurs tagesaktuell sehen. Nichtsdestoweniger sollten wir uns aber stets bewusst sein, dass vieles für uns auch weiterhin im Verborgenen liegt.

So wie beispielsweise die Aussichten für die Börse. Zwar können wir auch langfristig weiterhin davon ausgehen, dass die weltweiten Aktienmärkte sich in einer Aufwärtsspirale befinden. Nichtsdestoweniger sind wir mittelfristig und vor allem kurzfristig blind, wo die Reise in diesen Zeitfenstern hingehen wird.

Die tägliche, wöchentliche, monatliche und quartalsweise Volatilität ist stets ein Unsicherheitsfaktor, dem man sein Geld aussetzt. Und dementsprechend sollte man sich auch auf diese Unsicherheiten mental vorbereiten.

Zudem können wir nicht tagesaktuell in die Unternehmen, in die wir investieren, hineinsehen. Auch das beschränkt unsere Wahrnehmung nicht unerheblich und kann zuweilen für regelrechte Überraschungen sorgen. Auch deshalb ist es letztlich so wichtig, dass wir diversifizieren und unsere Investitionen breit streuen, damit wir diesem Wahrnehmungsrisiko ein kleines bisschen entgegenwirken können.

Finanzielle Einschnitte sind Teil des Investorenlebens

Eine zweite Sache, auf die sich jeder Investor einstellen sollte, noch bevor er investiert, sind finanzielle Einschnitte. Denn wir alle müssen in erster Linie sparen, bevor wir investieren können. Das bedeutet im Umkehrschluss einen gegenwärtigen Konsumverzicht für eine bessere Zukunft.

Auch dieser Aspekt kann manchmal so schwer wiegen wie Blei, vor allem, wenn sich die Börsen in der Anfangszeit nicht so entwickeln sollten, wie man es eigentlich gerne hätte. So mancher Investor zweifelt dann schnell an seinen Investitionsentscheidungen und überlegt, was er mit seinem Geld, das er vermeintlich für Aktien hinausgeworfen hat, Besseres hätte anstellen können.

Es könnte sich daher an dieser Stelle empfehlen, dieser Begrenzung aktiv entgegenzutreten. Beispielsweise mit Sparplänen gleich beim Gehaltseingang, damit man durch eine gewisse Regelmäßigkeit die Einschnitte über kurz oder lang gar nicht mehr so spürt. Doch muss jeder Investor für sich persönlich einen Weg finden, um diese Last zu schultern.

Wir müssen unsere Gefühle in den Griff bekommen

Eine letzte Sache, die wir zwingend in den Griff bekommen müssen, die uns jedoch eigentlich evolutionär mitgegeben worden ist, sind unsere Gefühle. Angst, Gier und Panik mögen zwar unseren Vorfahren in weit entfernter Vergangenheit gewisse Vorteile gebracht haben, allerdings sind sie in der Welt von Aktien und Börse weitgehend fehl am Platz. Und dementsprechend kann es für so manchen Investor eine regelrechte Zäsur sein, seinen emotionalen Wohlfühlbereich zu verlassen, um langfristig mit Erfolg zu investieren.

Gerade das Beherrschen der Emotionen beim Investieren ist unterm Strich eine Erfolgskomponente, die nicht zu unterschätzen ist. Wer nämlich lediglich zu Höchstkursen kauft, weil die Börsen dann scheinbar sicher sind, und zu Tiefstkursen wieder verkauft, weil sich Angst und Panik breitmachen, wird nie ein Vermögen aufbauen können. Und möglicherweise sogar Geld verlieren.

Wer sich hingegen zusammenreißt, gegen den Strom schwimmt und kauft, wenn andere panisch das Börsenparkett verlassen, legt einen soliden Grundstein für eine langfristige, erfolgreiche Investorenkarriere.

Es ist nicht einfach, ein Investor zu sein, aber …

Wie wir daher sehen können, ist es gefühlt nicht immer einfach, ein Investor zu sein. Unsere Wahrnehmung ist stets beschränkt und wir müssen uns zudem beim Konsum und aus emotionaler Sicht im Zaum halten, damit wir langfristig erfolgreich sein werden.

Nichtsdestoweniger dürfte sich diese lange und spannende Reise definitiv lohnen. Denn es könnte, je nachdem, wie viel man bereit ist zu investieren, nicht weniger als ein Vermögen am Ende dieses Weges auf einen warten.

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