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Ist die E.ON-AKTIE auf dem Weg der Besserung?

Bild: RWE Mediathek

Für E.ON (WKN: ENAG99)-Aktionäre waren die letzten elf Jahre keine schöne Zeit. Vom Hoch im Jahr 2008 verlor der Wert bis heute über 81 % (24.01.2019). Besonders der plötzliche Regierungsrichtungswechsel nach der Fukushima-Katastrophe im Jahr 2011 führte quasi zu einer Enteignung des Konzerns, der diese Belastungen verarbeiten musste.

Große Investitionen wie Kraftwerke brauchen langfristige Planungssicherheit, und ein abrupter Wechsel zu erneuerbaren Energien ist schwer zu bewältigen. Ein gleitender Übergang wäre deshalb für die Konzerne als auch für die Konsumenten besser gewesen.

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Im Jahr 2016 stellte sich E.ON durch die Abspaltung der konventionellen Energieerzeugung neu auf und passte sich damit den neuen Gegebenheiten an. Ob es dem Unternehmen mittlerweile besser geht und wie es seine eigene Zukunft sieht, erfährst du hier.

Die jüngsten Zahlen geben Anlass zur Hoffnung

Zwar verlor E.ON  mit der Abspaltung und dem späteren Verkauf von Unternehmensteilen auch Umsatz und Größe, erhöhte aber seine Profitabilität. So wurde 2017 wieder ein Gewinn in Höhe von 3,9 Mrd. Euro erzielt und auch für 2018 wird mit einem bereinigten Ergebnis von 1,3 bis 1,5 Mrd. Euro gerechnet.

Das Erfreuliche an den Ergebnissen für die ersten drei Quartale 2018 ist, dass alle drei Kerngeschäfte, Netze, Kundenlösungen und erneuerbare Energien, Gewinne erzielten. Und auch die Sparmaßnahmen (seit 2017 400 Mio. Euro) wirken sich positiv aus. So sank die Nettoverschuldung seit Ende 2017 von 19,2 auf heute 15,4 Mrd. Euro und die Eigenkapitalquote stieg auf 16,4 %.

Und so sieht E.ON seine weitere Entwicklung

Die Einschnitte und Veränderungen waren groß, aber E.ON besitzt nun eine klare und positive Vorstellung von der weiteren Entwicklung. So wird über die kommenden Jahre wieder mit einer Gewinn- und Dividendensteigerung gerechnet. Die Bilanz soll über eine Reduzierung der Schulden weiter gestärkt werden.

Der nächste große Schritt wird die Übernahme des Netz- und Vertriebsgeschäfts von Innogy (WKN: A2AADD), der Tochter von RWE (WKN: 703712), sein. RWE möchte hingegen einen Großteil der erneuerbaren Energien von E.ON übernehmen und sich gleichzeitig mit 16,67 % an dem Konzern beteiligen.

In Folge würde E.ON mit etwa 50 Mio. Kunden zu einem Spezialisten für Netze und Kundenlösungen werden, wodurch sich auch die Wettbewerbsposition verbessert. Weiterhin stiegen das EBITDA auf etwa 8 Mrd. Euro (2017: 5 Mrd. Euro) und das EBIT auf 5 Mrd. Euro.

Da nach der Transaktion 80 % der Gewinne aus regulierten Netzgeschäften stammen, würden die Erträge insgesamt berechenbarer und stabiler. Mit einer EBIT-Marge von 16,2 % (in den ersten drei Quartalen 2018) sind die Netzgewinne solide profitabel.

Bis 2022 wären noch einmal Kostensenkungen im Umfang von 600 bis 800 Mio. Euro möglich und zudem müsste RWE eine Barzahlung in Höhe von 1,5 Mrd. Euro an E.ON leisten. Der Konzern könnte so seine Schulden- und Bilanzsituation weiter verbessern. Sollten die Kartellbehörden dem Vorhaben zustimmen, könnte es noch bis Ende 2019 abgeschlossen werden.

Aktie nicht zu teuer

Die Aussicht auf stabile und wachsende Gewinne ist für die weitere Kursentwicklung sehr positiv. Die Altlasten sind weitgehend beräumt und die Bilanz ist auf dem Weg der Besserung. Hinzu kommt die moderate Bewertung der Aktie, die derzeit bei einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 2,4 notiert (24.01.2019). Und auch die 2019er-Dividendenrendite von über 5,2 % ist vor dem Hintergrund stabilerer Erträge attraktiv (24.01.2019).

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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