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Virtual Reality wird 2019 große Fortschritte machen

Foto: The Motley Fool.

Als das Tochterunternehmen von Facebook (WKN:A1JWVX), Oculus, im Herbst 2018 sein Quest-Headset ankündigte, legte es dar, wie es die Virtual-Reality-Branche (VR) sieht. Es versucht, Headsets in die Hände von mehr Menschen zu bekommen, indem es sie drahtlos und benutzerfreundlich macht. Oculus Go, das in erster Linie ein 360-Videogerät ist, kam als erstes in den Handel. Darauf folgte das Quest, das über Onboard-Computing und Inside-Out-Tracking verfügt, um zu „sehen“, wo sich eine Person im Raum befindet.

Darauf hin kündigte HTC das Cosmos Headset und das Vive Pro Eye an, das über eine Eyetracking-Technologie verfügt. Mit diesen drei Produkten wird 2019 ein großes Jahr für die VR.

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Wird VR endlich in den Mainstream vordringen?

Das Ziel von Oculus mit Quest besteht klar darin, die Technologie in den Mainstream zu bringen. Laut NVIDIA wurden 4 Millionen PC-basierte VR-Headsets verkauft, eine Kategorie, die das Oculus Rift, HTC Vive, Microsofts Mixed-Reality-Headsets und kleinere Nischenanbieter umfasst. Darüber hinaus wurden über 3 Millionen Sony Playstation VR-Headsets verkauft, was die Gesamtzahl auf mehr als 7 Millionen erhöht.

Das mag beeindruckend klingen, aber das ist die Gesamtzahl von Headsets, die in fast drei Jahren verkauft wurden. Die  Nutzerbasis ist wahrscheinlich viel kleiner. Jeder in der VR-Branche würde sich wünschen, dass die Installationen und die Nutzerbasis deutlich wachsen, jetzt, da neue Hardware verfügbar ist.

Das Quest kommt mit einem Preis von 400 US-Dollar und einem Design, das sich die Nutzer schon lange gewünscht haben. Aber es wird auch weniger leistungsstark und grafisch schlechter sein als das Oculus Rift, das im Frühjahr 2016 auf den Markt kam. Schon heute erfordert die Senkung der Preise für VR-Headsets große Kompromisse bei der Leistung.

HTC geht in die andere Richtung und hält die Verbindung mit Cosmos und Vive Pro Eye aufrecht. Insgesamt erhöht HTC die Auflösung und, zumindest im Falle des Vive Pro, den Preis. Es ist eine riskante Strategie, wenn Oculus mit seinen neuen Produkten auf den Markt kommt, aber HTC setzt darauf, dass der Weg zur Mainstream-Akzeptanz über eine bessere Leistung und nicht über den Preis allein führt.

Das Risiko

Der Einsatz für VR im Jahr 2019 ist angesichts des heutigen Standes der Branche hoch. Wenn die Akzeptanz steigt und das Quest oder Cosmos in Haushalten und Unternehmen immer häufiger eingesetzt werden, ist die Zukunft für die Virtual Reality als Branche vielversprechend.

Wenn der Adoptionszyklus jedoch langsam bleibt, könnte die Branche stagnieren. Neue High-End-VR-Headsets kommen nur alle paar Jahre auf den Markt, so dass dies ein wichtiger Produktzyklus ist. Eine langsame Akzeptanz würde eine langsamere Entwicklung der Produkte bedeuten, was zu einem Abwärtszyklus für alle in der Branche führen könnte.

Ich glaube, dass das Quest und Cosmos positive Schritte für VR sein werden, aber es ist noch zu früh, um damit zu rechnen, dass Abermillionen von Menschen sich demnächst Headsets kaufen. Es ist noch viel zu tun, um die Verbraucher über die Vorteile von VR aufzuklären und sie davon zu überzeugen, Hunderte von Dollar für ein Headset auszugeben. Daher wird VR vorerst eine Nischenbranche für Anwender und Entwickler sein, was nicht das ist, was Tech-Giganten wie Facebook und HTC nicht im Sinn haben.

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Teresa Kersten, eine Mitarbeiterin von LinkedIn, einem Tochterunternehmen von Microsoft, ist Mitglied im Vorstand von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Travis Hoium auf Englisch verfasst und am 13.01.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt Aktien von Facebook und NVIDIA und empfiehlt diese. The Motley Fool besitzt Aktien von Microsoft.

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