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Wie die Cloud- und Werbegeschäfte von Amazon die Gewinne steigern könnten

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Die Aktie von Amazon (WKN:906866) war Gegenstand eines rosigen Kommentars von zwei Analysten in dieser Woche. Beide glauben, dass die Aktien im Jahr 2019 einen deutlichen Aufwärtstrend haben werden und nennen das schnell wachsende Cloud-Computing- und Werbegeschäft als wichtige Wachstumstreiber.

Obwohl der E-Commerce den größten Teil des Umsatzes von Amazon ausmacht, hat das Geschäft mit Konsumgütern einen geringeren Einfluss auf die Gewinne. Amazon’s Cloud-Computing-Geschäft, Amazon Web Services (AWS), ist der wichtigste Treiber für die Gewinne – und Amazons schnell wachsendes Werbegeschäft entwickelt sich schnell zu einem lukrativen Dienst. Deshalb nennen zwei Analysten AWS und Werbung als Hauptgründe für die Aufwärtsentwicklung.

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Was die Analysten sagen

„Die am schnellsten wachsenden Einnahmequellen von Amazon sind die profitabelsten und sie sorgen auch für eine Margensteigerung“, sagte JPMorgan-Analyst Doug Anmuth in einer Notiz für die Kunden,  so Barron’s. Diese Einnahmequellen, so Anmuth, sind Amazon Web Services und Werbung. Insbesondere schätzt Anmuth, dass diese Geschäftsbereiche im aktuellen Jahr 85 % des Gewinns ausmachen werden. Der Analyst bestätigte auch ein 12-monatiges Kursziel von 2.100 US-Dollar für die Amazon-Aktien. Das ist viel höher als der ungefähre Kurs der Aktie von 1.660 US-Dollar zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Textes.

Der Analyst Brian Wieser von Pivotal Research zeigte sich letzte Woche ebenfalls optimistisch und eröffnete die Berichterstattung zur Aktie mit einem Kauf-Rating und einem Kursziel von 1.920 US-Dollar zum Jahresende. Wieser verwies ebenfalls auf das Cloud-Computing- und Werbegeschäft als Wachstumstreiber. Er schätzt vor allem, dass das Anzeigengeschäft von Amazon bis 2023 auf 38 Milliarden US-Dollar Umsatz wachsen könnte, gegenüber einer Schätzung von 9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018.

Starke Dynamik

Die Investoren können sich anhand des aktuellen Jahresabschlusses ein besseres Bild von der Dynamik in diesen beiden wichtigen Bereichen machen.

Für den Zeitraum von neun Monaten bis zum 30. September 2018 betrug der Umsatz von AWS 18,2 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 48 % gegenüber dem Vorjahr. Obwohl diese Umsätze im genannten Zeitraum nur 11,4 % des Gesamtumsatzes ausmachten, betrug das Betriebsergebnis von AWS 5,1 Milliarden US-Dollar – 59 % des gesamten Betriebsergebnisses von Amazon.

Das Werbegeschäft von Amazon ist viel kleiner als AWS und wird im Segment „Anderes“ aufgeführt, wo es nach Aussagen des Managements den größten Umsatzbeitrag leistet. Aber die Werbesparte wächst sehr schnell, wie das Wachstum der sonstigen Einnahmen von Amazon im dritten Quartal 2018 um 123 % gegenüber dem Vorjahr zeigt. Wieser schätzt, dass die Werbeumsätze von Amazon im Gesamtjahr 2018 um 70 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind.

Obwohl das Werbegeschäft von Amazon nach wie vor klein ist und im dritten Quartal nur 4 % der Gesamteinnahmen auf das Segment entfällt, beginnt sich die Werbung bereits positiv auf den konsolidierten Bruttogewinn von Amazon auszuwirken.

Da kein Anzeichen dafür erkennbar ist, dass sich einer dieser Faktoren verlangsamt, sollten AWS und Werbung im Laufe der Zeit einen größeren Teil des Geschäfts von Amazon ausmachen und so zur Rendite beitragen.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einem Amazon-Tochterunternehmen, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 09.01.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Amazon.

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