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Ein vollständiger ETF-Leitfaden für REITs

Foto: Getty Images

Millionen von Amerikanern besitzen Immobilien und obwohl die meisten Investoren an Aktien und Anleihen denken, wenn sie investieren wollen, können Immobilien eine gute Wahl für diejenigen sein. Immobilien haben einige attraktive Eigenschaften, die Aktien und Anleihen nicht haben, und der Besitz von Immobilien kann dir eine zusätzliche Diversifikation in deinem Anlageportfolio ermöglichen. In einigen Fällen kann die Investition in Immobilien dazu beitragen, Verluste in anderen Beteiligungen auszugleichen und so dein Kapital zu erhalten. Darüber hinaus gibt es weltweit nur eine begrenzte Anzahl von Immobilien und vor allem an bestimmten Standorten hat die Knappheit zu beeindruckenden langfristigen Renditen für Immobilieninvestoren geführt.

Direkt in Immobilien zu investieren, kann lukrativ sein, ist aber auch eine Herausforderung. Die Recherche nach bestimmten Einzelobjekten ist zeitaufwendig und die Durchführung von Transaktionen kann sehr lange dauern. Für diejenigen, denen es gefällt, schnell Aktien kaufen und verkaufen zu können, ist es eine Alternative, in Immobilienfonds zu investieren. Wie du im Folgenden  erfährst, stellen Immobilienfonds, kurz REITs genannt, Portfolios mit Dutzenden oder gar Hunderten von Immobilien zusammen und bieten ihren Aktionären die Möglichkeit, an den Erträgen und Werten der Immobilienaktien des REITs teilzuhaben.

Da Hunderte von verschiedenen REITs zur Auswahl stehen, bevorzugen viele Immobilieninvestoren börsengehandelte Fonds, die es ihnen wiederum ermöglichen, Anteile an Dutzenden von REITs in einer einzigen Anlage zu halten. Niedrige Kosten und die Möglichkeit, effizienter in Immobilien zu investieren, machen ETFs zu einer attraktiven Option für diejenigen, die Immobilieninvestitionen in ihr Portfolio aufnehmen wollen.

Nachfolgend erfährst du mehr über ETFs und REITs und dann werden wir einige der besten REIT-ETFs auf dem Markt vorstellen, zusammen mit detaillierten Informationen darüber, wie sie funktionieren und was ihre Vor- und Nachteile sind. Auf diese Weise lässt sich herausfinden, ob REIT-ETFs einen genaueren Blick hinsichtlich deines Portfolios wert sind.

Was ist ein REIT?

REIT steht für Real Estate Investment Trust und ist eine besondere Art von Anlagevehikel, das es mehreren Anlegern ermöglichen soll, ihr Geld aus einem gemeinsamen Pool in verschiedene Arten von Immobilien zu investieren. REITs bieten ihren Anlegern Aktien an und genau wie die Investoren der meisten anderen Arten von Unternehmen erhalten REIT-Aktionäre einen proportionalen Anteil an den Erträgen, die der Immobilienfonds ausschüttet, und den Vermögenswerten, die er besitzt.

Es gibt verschiedene Arten von REITs, die man in die folgenden Kategorien einteilen kann:

  • Equity REITs besitzen eigene Immobilien. Hypotheken-REITs hingegen investieren in Wertpapiere, die mit der Hypothekenfinanzierung von Immobilien verbunden sind, darunter nicht nur Hypothekendarlehen, sondern auch hypothekarisch gesicherte Wertpapiere und ähnliche Derivate.
  • REITs werden auch nach den Arten von Immobilien klassifiziert, die sie besitzen. Einige der Kategorien umfassen Wohnen, Einzelhandel, den Gesundheitsbereich, Energiespeicher, Industrie- oder Bürogebäude, Hotels, Rechenzentren und Bauholz-REITs. Da die zugrunde liegenden Vermögenswerte unterschiedlich sind, kann jede Kategorie von REITs unterschiedliche Merkmale aufweisen.

Der größte Vorteil von REITs besteht darin, dass sie es den Investoren ermöglichen, mit relativ moderaten Geldbeträgen eine Immobilieninvestition zu tätigen. Wenn du direkt in Immobilien investieren willst, dann erfordert das meist einen hohen Kapitaleinsatz. Bedenke: Typische Häuser in den USA kosten etwa 200.000 US-Dollar und unter den gewerblichen Immobilien wurden in den letzten zwei Jahren mehr als 300.000 für 1 Mio. US-Dollar oder mehr verkauft. Es würde Millionen von US-Dollar kosten, um selbst ein moderat diversifiziertes Immobilienportfolio mit etwa einem Dutzend Immobilien zusammenzustellen. Im Gegensatz dazu erlauben es REITs, in Immobilien zu investieren, und zwar bereits ab einem Preis von einer einzigen Aktie, der in der Regel weniger als 100 US-Dollar beträgt.

Der REIT-Vorteil für Einkommensinvestoren

Die andere primäre Anziehungskraft von REITs gilt für diejenigen Anleger, die Wert darauf legen, Erträge aus ihren Anlagen zu erhalten. REITs haben Steuervorteile, die die meisten Unternehmen nicht haben, da sie aufgrund ihres REIT-Status die Steuer auf Unternehmensebene vermeiden können. Stattdessen werden die Ertragsteuern von den Aktionären gezahlt, wenn sie Ausschüttungen aus dem REIT erhalten. Auf diese Weise vermeiden Immobilieninvestoren bei der Nutzung von REITs eine Doppelbesteuerung und verschaffen sich damit einen Vorteil gegenüber den meisten anderen Unternehmen.

Es gibt Dinge, die ein Immobilienunternehmen tun muss, um sich als REIT zu qualifizieren, und da wird es für die Aktionäre spannend. REITs müssen mindestens 75 % ihres Vermögens in Immobilien investieren und mindestens 75 % der Erträge müssen aus Vermietung oder anderen immobilienbezogenen Quellen stammen. REITs müssen über eine diversifizierte Aktionärsbasis von mindestens 100 Investoren verfügen, wobei keine fünf Investoren mehr als 50 % am REIT halten dürfen. Vor allem aber müssen REITs 90 % ihrer steuerpflichtigen Einnahmen in Form von Ausschüttungen an ihre Aktionäre weitergeben. Aufgrund dieses letzten Merkmals sind die Dividendenrenditen von REITs in der Regel höher als bei Aktien, was sie für Investoren zu einer Alternative zu Aktien macht, die auch noch das Potenzial von Kursgewinnen bietet.

Die Grundlagen von Exchange Traded Funds

Exchange Traded Funds oder auf Deutsch börsengehandelte Fonds sind im gesamten Anlageuniversum äußerst beliebt geworden, wobei Billionen von US-Dollar in Tausende von ETFs fließen, aus denen du wählen kannst. ETFs sind regulierte Investmentunternehmen, die Kapital beschaffen, um es in verschiedene Zwecke zu investieren, indem sie Aktien an ihre Investoren verkaufen. ETFs haben in der Regel spezifische Anlageziele, die sie dann bei der Anlage des eingenommenen Geldes verfolgen.

Die meisten ETFs investieren passiv, indem sie Indizes verfolgen. Anstatt aktiv zu entscheiden, welche Anlagen gekauft oder verkauft werden sollen, kaufen diese Index-ETFs nur die im Index enthaltenen Anlagen im vom Index vorgegebenen Verhältnis. Ihr oberstes Ziel ist es, die Performance des Index zu erreichen, wobei man wissen muss, dass sie in den meisten Fällen die Rendite des Index um den Betrag verfehlen, der nötig ist, um die Betriebskosten und andere Kosten des Index zu decken.

Die zunehmende Beliebtheit von ETFs ist auf viele positive Eigenschaften zurückzuführen. Wie REITs bieten ETFs auch Kleinanlegern mit wenig Geld die Möglichkeit, in eine breite Palette von diversifizierten Anlagen zu investieren. Ein einzelner Anteil eines ETFs kostet oft weniger als 100 US-Dollar, aber diese eine Aktie kann dir Zugang zu Dutzenden oder gar Hunderten von Investitionen geben, die im Portfolio des ETFs gehalten werden. Anstatt sich für eine einzelne Anlage entscheiden zu müssen, kann ein ETF-Investor einfach das gesamte Universum der verfügbaren Anlagen in einem bestimmten Bereich besitzen und von den allgemeinen Trends profitieren, die diese Nische begünstigen, während er gleichzeitig das Risiko vermeidet, sich für ein bestimmtes Unternehmen zu entscheiden, das nicht mit seinen Mitbewerbern mithalten kann.

Es gibt Tausende von ETFs und sie decken fast jede denkbare Anlagestrategie ab. ETFs umfassen Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Fremdwährungen und andere spezialisierte Anlagen. Einige ETFs bieten eine vollständige Abdeckung einer gesamten Anlageklasse, während andere nur bestimmte Branchen, geografische Regionen oder andere Teilanlagen innerhalb dieses breiteren Bereichs abbilden. Ein Anleger kann den richtigen ETF auswählen, der genau auf sein gewünschtes Anlageziel abgestimmt ist.

ETFs zu halten ist außerdem relativ preiswert. Da der ETF nur die Performance eines Index erreichen muss, braucht er kein Geld für teure Dinge wie Recherche auszugeben. Die meisten Börsenmakler berechnen dir eine Provision für den Kauf oder Verkauf von ETF-Aktien, aber bei Discountmaklern mit Tiefstprovisionssätzen fallen hier selten größere Summen an. Darüber hinaus bieten einige Broker tatsächlich sogar einen provisionsfreien ETF-Handel an, was die Kosten noch weiter reduziert.

Das ETF-Format erleichtert den Anlegern auch den Kauf und Verkauf von Aktien. ETFs sind an wichtigen Börsen wie der New York Stock Exchange und dem Nasdaq Stock Market notiert, sodass der ETF-Handel immer dann zur Verfügung steht, wenn die Börse geöffnet ist. Dadurch können ETF-Anleger schnell reagieren, wenn es notwendig ist.

Schließlich bieten ETFs einige eigene Steuervorteile. Obwohl sie die Einnahmen, die sie verdienen, an die Investoren weitergeben müssen, bieten sie in der Regel eine günstige steuerliche Behandlung, wenn es um die Wertsteigerung der Anlagen geht, die sie ihren Portfolios halten. Du zahlst Steuern auf die Dividenden, die sie zahlen, und auf alle Kapitalgewinne, die du beim Verkauf deiner ETF-Aktien realisierst.

Was sind die Vor- und Nachteile von REIT-ETFs?

Der größte Vorteil von REIT-ETFs besteht darin, dass du mit ihnen ein diversifiziertes Engagement in fast allen verschiedenen Arten von REITs erhältst. Es stimmt, dass REITs aufgrund ihres umfangreichen Immobilienbesitzes bereits diversifiziert sind, aber es ist selten, dass REITs in mehr als einer oder zwei verschiedene  Arten von Immobilien investieren. Die Investoren sind es gewohnt, dass REITs an eine bestimmte Immobilienklasse gebunden sind, und so würde ein REIT, der ein Alleskönner auf dem Immobilienmarkt sein wollte, nicht die positive Resonanz finden, die man erwarten könnte.

Darüber hinaus ersparen dir REIT-ETFs die Komplexität, ein eigenes Portfolio aus einzelnen Immobilienfonds zusammenstellen zu müssen. Insbesondere bei einem steuerpflichtigen Konto können die Probleme bei der Bilanzierung mehrerer REIT-Käufe belastend sein. Ein ETF ermöglicht es dir, nur eine einzige Investition zu tätigen, vieles erleichtert.

Es gibt zwei wesentliche Nachteile von REIT-ETFs. Erstens bringt dir die Verwendung eines ETFs nicht die Renditen, die möglich sind, wenn man erfolgreich auf einen bestimmten, besonders gut verwalteten REIT setzt. Mit anderen Worten, Diversifikation kann gegen dich arbeiten, wenn du die durchschnittlichen Renditen des Sektors akzeptierst, anstatt dich auf die besten Akteure der Branche zu konzentrieren. Darüber hinaus erheben ETFs zusätzliche Gebühren und obwohl diese im Allgemeinen nicht sehr hoch sind, stellen sie dennoch eine Verringerung der Erträge dar, die du aus deiner REIT-Investition erhalten wirst.

Was macht einen guten REIT-ETF aus?

Sobald du dich entschieden hast, dass REIT-ETFs eine gute Möglichkeit für dich sind, in Immobilien zu investieren, musst du entscheiden, welcher REIT-ETF der beste für dich ist. So besitzen einige ETFs beispielsweise nur Hypotheken-REITs oder nur Aktien-REITs, während andere eine Kombination aus beiden anbieten. Wie du unten sehen wirst, haben diese beiden Kategorien von ETFs sehr unterschiedliche Eigenschaften, was sie für unterschiedliche Anlegergruppen attraktiv macht.

Jeder, der in REIT-ETFs investieren will, sollte auch die folgenden Punkte berücksichtigen, um die am besten geeignete Anlage auszuwählen:

  • Top-ETFs haben in der Regel größere verwaltete Vermögen, da ein höheres Vermögen meist niedrigere Kosten bedeutet. Große ETFs haben in der Regel nicht nur niedrigere Kostenquoten – das sind die Kosten, die Investmentfonds und ETF-Unternehmen an ihre  Aktionäre weitergeben, um die Kosten für die Verwaltung des Fonds zu decken –, sondern auch die damit verbundenen Kosten für den Aktienhandel sind bei einem großen, leicht handelbaren ETF niedriger als bei einem kleinen, illiquiden ETF.
  • Umgekehrt gilt: Je spezifischer das Anlageziel ist, das ein REIT-ETF hat, desto höher sind seine Kosten. Diejenigen, die sich auf kleinere Segmente des REIT-Universums konzentrieren, haben oft höhere Gebühren.
  • Da jeder REIT bereits über diversifizierte Portfolios von Immobilienanlagen verfügt, sind die Diversifikationsvorteile eines REIT-ETFs nicht ganz so groß wie bei anderen Arten von ETFs. Dennoch gibt es immer noch einen gewissen Vorteil, denn der Besitz mehrerer REITs bietet dir die Möglichkeit, dich an mehreren Managementunternehmen zu beteiligen, wodurch das Risiko beseitigt wird, dass ein bestimmter Immobilienverwalter schlechte Arbeit dabei leistet, Immobilien auszuwählen, was den Erträgen schaden könnte.

Es gibt nicht den perfekten ETF für jeden REIT-Investor, aber die folgenden REIT-ETFs gehören zu den besten der Branche. Jeder hat seinen eigenen Ansatz mit seinen eigenen Vor- und Nachteilen, die verschiedene Anleger unterschiedlich gewichten.

Die 4 größten REIT-ETFs

REIT-ETF verwaltetes Vermögen Kostenquote 5-Jahres-Gesamtrendite
Vanguard Real Estate (WKN:A0JEHJ) 27,8 Mrd. USD 0,12 % 42 %
Schwab US REIT (WKN:A1JFE0) 4,41 Mrd. USD 0,07 % 45 %
iShares Mortgage Real Estate (WKN:A2AUC0) 1,16 Mrd. USD 0,48 % 51 %
iShares Residential Real Estate (WKN:A0RM3L) 314 Mio. USD 0,48 % 67 %

DATENQUELLEN: FONDSANBIETER UND ETFDB.COM. DATEN DEZ. 31, 2018.

Zwei Allzweck-REITs

Wenn du eine breite Abdeckung des REIT-Marktes willst, dann sind der Vanguard Real Estate ETF und der Schwab US REIT ETF solide Entscheidungen. Das Vanguard-Angebot ist das ältere und größere der beiden und beherrscht die Branche mit einer riesigen Investorenbasis. Der ETF hält Anteile an fast 200 verschiedenen REITs mit erheblichen Zuteilungen in Einzelhandels-, Wohn-, Büro-, Gesundheits-, Industrie- und Hotel-REITs sowie spezialisiertere Immobilieninvestmentfonds. Der ETF ist teilweise auch bei Immobilienunternehmen engagiert, die keine REITs sind, diese Beteiligungen machen jedoch weniger als 5 % des Gesamtvermögens des Fonds aus.

Der Schwab ETF hat einen ähnlichen Fokus, aber der Index, den er verfolgt, ist ausschließlich auf REITs konzentriert. Unter den Top 10 der REITs befinden sich solche, die sich auf Einkaufszentren, Industrieimmobilien, Lagerhallen, Gesundheitsimmobilien, Wohn-, Büro- und digitale Kommunikationsinfrastruktur spezialisiert haben. Der Fonds hält etwa 115 Aktien – etwas weniger als der Vanguard ETF, aber auch er hat viel Diversifikation.

Beide ETFs können dir dabei helfen, eine breite Abdeckung des REIT-Sektors sicherzustellen. Der größere Fonds von Vanguard bietet etwas mehr Handelsliquidität, die Kostenquote von Schwab ist jedoch niedriger. Die Anleger können provisionsfreie Trades erhalten, indem sie bei den beiden jeweiligen Fondsmanagern Brokerage-Konten eröffnen.

Zwei kleinere, spezialisiertere ETFs

Der ETF-Gigant iShares bietet einige Möglichkeiten, auf beide Teilmengen des REIT-Universums zu setzen. Der iShares Mortgage Real Estate besitzt hauptsächlich Hypotheken-REITs, wodurch die Investoren ein fokussiertes Engagement bei diesen hypothekenbezogenen Anlagen erhalten. Das wichtigste Merkmal für Investitionen in Hypotheken-REITs ist, dass sie in der Regel eine extrem hohe Dividendenrendite aufweisen, und das erklärt, warum die Rendite des ETFs derzeit 10 % übersteigt. Dividenden tragen einen großen Teil zu den Gesamtrenditen des iShares Mortgage Real Estate bei, aber die Investoren müssen im Blick haben, dass der Fonds extrem volatil sein kann – besonders in Zeiten, in denen die Zinssätze höher sind.

Insbesondere Hypotheken-REITs übernehmen eine Art von Risiko, das die meisten anderen REITs vermeiden. Um mehr Ertrag zu generieren, nehmen Hypotheken-REITs routinemäßig erhebliche Geldbeträge auf, um sie in zusätzliche hypothekarisch gesicherte Wertpapiere zu reinvestieren. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Hypotheken-REITs sich ein Vielfaches dessen leihen, was sie von den Aktionären bekommen haben. Aber solange der Hypotheken-REIT eine höhere Rendite auf diese Wertpapiere erzielen kann, als er für die Verzinsung seiner Kredite zahlt, führt die Strategie zu einem höheren Gewinn für die Aktionäre. Wenn jedoch der Wert der Anlagen des Hypotheken-REITs sinkt, können die hohen Schulden zu weitaus größeren Verlusten führen, als sie traditionelle REITs in einem ähnlichen Immobilienumfeld einfahren würden.

Der iShares Residential Real Estate ETF ermöglicht es seinen Investoren, den Markt für Wohnimmobilien anzupeilen. Dazu gehören nicht nur REITs, die Mehrfamilienhäuser und andere Wohngebäude besitzen, sondern auch Seniorenwohnungen und Betreutes Wohnen. Außerdem finden sich Firmen, die Energiespeicher betreiben, im Portfolio des ETFs. Durch die Konzentration auf den Wohnungsbereich vermeidet der iShares Residential Real Estate das Risiko von gewerblichen Immobilien und ermöglicht es Investoren, ihr Risiko nach eigenem Ermessen zu steuern.

Gehören REIT-ETFs in dein Portfolio?

Wenn du nach dem Einnahme- und Wachstumspotenzial von Immobilien suchst, dich aber nicht mit den Problemen auseinandersetzen willst, die mit der Investition in und dem Besitz von Einzelobjekten verbunden sind, dann können REITs ein attraktiver Weg sein, um deinem Portfolio ein Immobilienengagement hinzuzufügen. Mit REIT-ETFs wie den oben genannten bekommt man eine maximale Diversifikation und kann gleichzeitig sein Portfolio an seine spezifischen Ziele anpassen.
Nicht alle Investoren besitzen Immobilienanlagen und du kannst solide Renditen erzielen, ohne dir die Mühe zu machen, das Feld der traditionellen Aktien und Anleihen zu verlassen. Aber wenn dir der Gedanke der Immobilienanlage gefällt oder du diversifizieren willst, dann betrachte diese Top-REIT-ETFs als Option für einen Teil deines Anlagevermögens.

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Dieser Artikel wurde von Dan Caplinger auf Englisch verfasst und am 04.01.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool hat keine Position in einer der erwähnten Aktien.

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