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3 Technologieunternehmen, die Milliarden ausgeben, um ihre eigenen Aktien zurückzukaufen

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Eine Sache, die erfolgreiche Unternehmen gerne mit ihrem überschüssigen Bargeld machen, ist der Rückkauf eigener Aktien im Rahmen von sogenannten Aktienrückkaufprogrammen. Diese Programme gibt es in allen Variationen.

Einige sind extrem aggressiv und führen zu deutlichen Rückgängen der ausstehenden Aktienzahl eines Unternehmens – was, das den Gewinn pro Aktie (EPS) eines Unternehmens wesentlich steigert. Andere dienen lediglich dazu, die Verwässerung der ausstehenden Aktienzahl eines Unternehmens zu kompensieren, die durch Dinge wie aktienbasierte Vergütung entsteht.

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Ich möchte drei große Technologieunternehmen vorstellen, die große Aktienrückkaufprogramme haben und diese aktiv umgesetzt haben: Apple (WKN:865985), Microsoft (WKN:850747) und Micron (WKN:869020).

Der Rückkaufkönig

Apple, der Hersteller beliebter Produkte wie iPhone, iPad und Mac, kauft gerne eigene Aktien zurück. Wie du in der folgenden Grafik sehen kannst, hat die aggressive Rückkauftätigkeit von Apple zu einem dramatischen Rückgang der Anzahl der ausstehenden Aktien geführt.

AAPL Average Diluted Shares Outstanding (Quarterly) Chart

Durchschnittliche Anzahl der ausstehenden verwässerten Aktien von Apple (vierteljährlich). Daten von YCharts.

Aufgrund des konsequenten Bestrebens des Unternehmens, eigene Aktien zurückzukaufen, ist der Gewinn pro Aktie bei jedem Quartalsbericht deutlich höher, da der Gewinn pro Aktie berechnet wird, indem der Jahresüberschuss (d. h. der Gewinn nach Steuern) eines Unternehmens durch die Anzahl der ausstehenden Aktien geteilt wird. Je kleiner die Anzahl der ausstehenden Aktien, desto größer ist der Gewinn pro Aktie.

Apple ist auch noch nicht fertig damit. Laut der jüngsten Daten waren von den 100 Milliarden US-Dollar, die der Vorstand bereits im Mai für Aktienrückkäufe genehmigt hat, bis zum 29. September 2018 nur 29 Milliarden US-Dollar verbraucht worden, sodass 71 Milliarden US-Dollar verbleiben. Angesichts des jüngsten – und bedeutenden – Kursrückgangs wäre ich nicht überrascht, wenn das Unternehmen die Gelegenheit nutzen würde.

Das wertvollste Technologieunternehmen der Welt

Microsoft hat Apple kürzlich als das wertvollste börsennotierte Technologieunternehmen der Welt abgelöst.

Marktkapitalisierung von Microsoft. Daten von YCharts.

Wie Apple hat auch Microsoft erhebliche Summen ausgegeben – und gibt diese auch weiterhin aus –, um die eigenen Aktien zurückzukaufen. Dabei war das Tempo der Aktienrückkäufe von Apple im Laufe der Jahre viel höher.

Durchschnittliche Anzahl der ausstehenden verwässerten Aktien von Microsoft (vierteljährlich). Daten von YCharts.

Mit Blick auf die Zukunft hat der Vorstand von Microsoft bereits am 20. September 2016 ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar genehmigt. Entsprechend der letzten vierteljährlichen Einreichung hatte das Unternehmen zum 30. September 2018 noch 25,6 Milliarden US-Dollar übrig. Das bedeutet, dass es über einen Zeitraum von zwei Jahren Aktien im Wert von nur 14,4 Milliarden US-Dollar zurückgekauft hat. Ich bin gespannt, ob Microsoft in den kommenden Quartalen das Tempo des Aktienrückkaufprogramms erhöht oder ob es sich mit dem langsameren Ansatz zufriedengibt.

Ein Speicherspezialist

Anfang 2018 kündigte der Speicherspezialist Micron ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar an. Obwohl das nicht ganz im gleichen Bereich liegt wie Microsofts Aktienrückkauf in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar, ganz zu schweigen von Apple mit 100 Milliarden US-Dollar, muss man das im Zusammenhang mit der Marktkapitalisierung eines Unternehmens betrachten. Die Marktkapitalisierung von Microsoft und Apple liegt jeweils über 700 Milliarden US-Dollar, während die von Micron derzeit bei rund 35 Milliarden US-Dollar liegt.

Im letzten Quartal hat Micron eigene Aktien im Wert von 1,8 Milliarden US-Dollar zurückgekauft. Das bedeutet, dass das aktuelle Rückkaufprogramm noch 8,2 Milliarden US-Dollar umfasst. Wenn Micron in der Lage ist, die Aktien zum ungefähr gleichen Kurs zu erwerben, mit dem die Aktie derzeit gehandelt wird, sollte das Unternehmen in der Lage sein, fast 24 % der derzeit ausstehenden Aktien mit dem Rest der Rückkaufgenehmigung zurückzukaufen.

Selbst unter Berücksichtigung der Verwässerung, die Micron zwangsläufig aus der aktienbasierten Vergütung erhalten wird, sollte das Unternehmen, wenn es die verbleibenden 8,2 Milliarden US-Dollar relativ schnell für den Aktienrückkauf einsetzt, dadurch einen deutlich höheren Gewinn pro Aktie erzielen können.

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Dieser Artikel wurde von Ashraf Eassa auf Englisch verfasst und am 30.12.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Teresa Kersten arbeitet bei LinkedIn und ist im Vorstand von Motley Fool. LinkedIn ist ein Tochterunternehmen von Microsoft. The Motley Fool besitzt Aktien und empfiehlt Apple. The Motley Fool hat folgende Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple.

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