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Die 7 Tech-Börsengänge mit den besten Ergebnissen im Jahr 2018

Im Jahr 2018 gab es bisher 188 Börsengänge, etwa ein Fünftel davon im Technologiebereich. Einige der mit Spannung erwarteten blieben aus, wie Airbnb, Buzzfeed und Lyft, während andere Unternehmen wie Spotify anstelle eines tatsächlichen Börsengangs den direkten Weg an die Börse einschlugen. Nachfolgend sind die sieben stärksten Gewinner unter den Technologiewerten aufgeführt, die 2018 an die Börse gingen. Basis sind die Renditen aus dem Erstemissionspreis der Aktien, die oft hauptsächlich den Instituten zugeteilt werden.

7. Anaplan (+ 57,4 %)

Das Cloud-Software-Unternehmen Anaplan (WKN:A2N7B1) ging im Oktober an die Börse, während der Technologiesektor im Tiefflug war, stieg aber nach dem ersten Handelstag von seinem Angebotspreis von 17 US-Dollar um 30 % auf über 23 US-Dollar. Der Aktienkurs für den kollaborativen Online-Dienst zur Unternehmensplanung ist seitdem recht volatil. Ende November veröffentlichte das Unternehmen seinen ersten Quartalsbericht und gab bekannt, dass der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 40 % gestiegen ist, zum Teil, weil der durchschnittliche Kunde von Anaplan 24 % mehr Geld für das Unternehmen ausgegeben hat als im Vorjahr. Die Aktien, die unter den Einstiegskurs gefallen waren, sind inzwischen um 35 % gestiegen. Anaplan meldet jedoch nach wie vor erhebliche Verluste, so dass die Investoren wohl weiterhin mit Volatilität rechnen müssen.

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6. Smartsheet (bis zu 60 %)

Cloud-basierte Plattformen sind in diesem Jahr ein heißes Thema für IPO-Technologieunternehmen: Smartsheet (WKN:A2JHJH) bietet wie Anaplan einen Service, der es Firmen ermöglicht, Projekte in großem Maßstab zu planen, zu erfassen, zu verwalten und zu automatisieren sowie Berichte zu erstellen. Das Unternehmen ging am selben Tag im April an die Börse wie DocuSign und sammelte 150 Millionen US-Dollar ein, nachdem es seine Aktien mit 15 US-Dollar pro Aktie bewertet hatte. Obwohl es sich in etwa vier Monaten mehr als verdoppelt hat, gab Smartsheet über ein Viertel dieser Gewinne wieder zurück. Das Unternehmen wird jetzt knapp über 24 US-Dollar pro Aktie gehandelt. Der kürzlich veröffentlichte dritte Quartalsbericht zeigt steigende Umsätze gegenüber dem Vorjahr und sinkende Verluste, welche die Erwartungen der Analysten übertrafen.

5. Pluralsight (+62,3 %)

Am 17. Mai hat der Online-Bildungsanbieter Pluralsight (WKN:A2JL45) seine Aktie mit einem Preis von 15 US-Dollar pro Aktie leicht über der erwarteten Spanne von 12 bis 14 US-Dollar bewertet. Die Aktie war ein sofortiger Hit und schloss am ersten Tag 33 % höher, bei 20 US-Dollar pro Aktie. Pluralsight bietet Cloud-basierte technische Schulungen, die von den meisten Fortune-500-Unternehmen genutzt werden. Der Börsengang brachte Pluralsight 310,5 Millionen US-Dollar Kapital und eine Marktkapitalisierung von 2,5 Milliarden US-Dollar zum Angebotspreis, doch die Aktien schlossen kürzlich über 24 US-Dollar, was eine Bewertung von 3,5 Milliarden US-Dollar ergab.

4. Ceridian HCM (+ 66,5 %)

Ceridian HCM (WKN:A2JHZH) ist ein Unternehmen für „Human Capital Management“ (wofür das HCM steht), das in der Cloud operiert und Dienstleistungen in den Bereichen Personalwesen, Gehaltsabrechnung, Sozialleistungen sowie Personal- und Talentmanagement anbietet, die denen seines viel größeren Konkurrenten Workday ähneln. Was Ceridian von anderen Anbietern unterscheidet, ist die Fähigkeit, am selben Tag zu zahlen , was in der wachsenden Projekt-Wirtschaft entscheidend ist. Doch es ist viel mehr als nur das: Zu den diversen Kunden, welche die Dayforce-Plattform nutzen, gehören BlackRock, Trader Joe’s und die Denver Broncos.

3. i3 Verticals (+66,6 %)

i3 Verticals (WKN:A2JPHL) wurde 2012 gegründet und bietet integrierte Zahlungs- und Softwarelösungen für kleine und mittlere Unternehmen. Das Unternehmen ging im Juni mit 13 US-Dollar pro Aktie an die Börse und holte damit 86,5 Millionen US-Dollar. Im Vergleich zu Pluralsight liegt die Marktkapitalisierung jedoch bei viel moderateren 577 Millionen US-Dollar, obwohl die Aktie kürzlich unter 22 US-Dollar schloss. Das sind nur 4 % weniger als der Höchststand von 25,50 US-Dollar Anfang Oktober nach dem ersten Quartalsbericht als börsennotiertes Unternehmen. Es übertraf die Umsatz- und Gewinnschätzungen der Wall Street, hat es aber mit starker Konkurrenz zu tun, darunter PayPal, Worldpay und Square.

2. Elastic (+ 114,8%)

Das Big-Data-Unternehmen Elastic (WKN:A2N5RS) verbindet Mitfahrkunden in Uber und Lyft mit Fahrern, Partnersuchende auf Tinder und sogar Lebensmittelhändler mit Artikeln, die sie bei Instacart benötigen. Zu den Kunden gehören Giganten wie Barclay’s, Cisco und Sprint. Seit dem Börsengang vor nur zwei Monaten hat das Unternehmen eine stattliche Anhängerschaft optimistischer Analysten aufgebaut, und die Investoren haben die Aktie auf mehr als das Doppelte ihres Angebotspreises von 36 US-Dollar gehoben, der damals 252 Millionen US-Dollar einbrachte. Dennoch war die Aktie volatil und Elastic schreibt weiter Verluste, welche im letzten Quartal auf 27,5 Millionen US-Dollar wuchsen, obwohl der Umsatz um 72 % auf 63,6 Millionen US-Dollar stieg.

1. Zscaler (plus 161,6%)

Der stärkste Tech-IPO des Jahres 2018 war Zscaler (WKN:A2JF28), ein Cybersicherheitsanbieter, der im März mit 16 US-Dollar pro Aktie an die Börse ging und seinen Wert mehr als verdoppelt hat, indem er seinen Umsatz steigerte und im letzten Quartal einen Nettogewinn (Nicht-GAAP) erzielte. Es war auch einer von vier Cloud-basierten Serviceprovidern, welche die Möglichkeit hatten, sich im Rahmen des FedRAMP-Connect-Programms zertifizieren zu lassen, um Sicherheitslösungen für alle US-Regierungsbehörden anbieten zu können. Anfang dieses Jahres wurde es von der FCC zertifiziert, um Cloud-Sicherheitslösungen für Behörden anzubieten. Diese Genehmigungen werden es Zscaler ermöglichen, sein Geschäft mit den US-Regierungsbehörden auszubauen. Mit einer Marktkapitalisierung von 5,4 Milliarden US-Dollar ist Zscaler jedoch etwa ein Viertel so groß wie die Konkurrenten Check Point Software, Fortinet und Palo Alto Networks, was die Aktie nach der Euphorie des Börsengangs stark belasten könnte.

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Dieser Artikel wurde von Rich Duprey auf Englisch verfasst und am 14.12.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können. 

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Check Point Software Technologies, PayPal Holdings, Square und Workday. The Motley Fool hat folgende Optionen: Short Januar 2019 $82 Calls auf PayPal Holdings und Short Januar 2019 $80 Calls auf Square. The Motley Fool empfiehlt DocuSign, Fortinet und Palo Alto Networks.

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