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3 Dinge, die Investoren 2019 von Royal Dutch Shell erwarten können

Foto: Getty Images

Für die Aktien von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) geht definitiv ein spannendes und ereignisreiches Börsenjahr zu Ende. Auch wenn es aus operativer Sicht zumindest innerhalb der ersten neun Monate eigentlich recht gut lief, ließen die wieder sinkenden Ölpreise das Papier in den vergangenen Wochen ordentlich einbrechen.

Auf Sicht des Gesamtjahres verlor die Aktie des Öl- und Gasmultis daher bislang rund 7 %, doch sollten Foolishe Investoren natürlich besser nicht in vergangenen Zeiträumen verharren. Werfen wir daher einen Blick auf drei interessante Aspekte, die Investoren von Royal Dutch Shell im kommenden Börsenjahr von der Aktie erwarten können.

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1) Hohe, stabile Dividenden

Eine Sache, die man definitiv auch weiterhin von Royal Dutch Shell erwarten kann, sind hohe und stabile Dividenden. Auf dem derzeitigen Kursniveau von 26,09 Euro entsprechen die quartalsweisen Ausschüttungen von momentan 0,47 US-Dollar einer Dividendenrendite von 6,32 %, was für viele Einkommensinvestoren durchaus interessant sein könnte.

Zudem sollte man trotz der derzeitigen Abverkäufe aufgrund des fallenden Ölpreises das Folgende nicht vergessen: Zum einen zahlt Royal Dutch Shell bereits seit dem Jahr 1947 stets eine zumindest konstante Dividende aus. Das ist natürlich ein sehr starker Indikator für die weitere Zuverlässigkeit der Ausschüttungen.

Außerdem ist Royal Dutch Shell auch auf dem aktuellen Ölpreisniveau nach wie vor so profitabel, dass die derzeitigen Dividendenzahlungen von den operativen Gewinnen und dem freien Cashflow gedeckt sein dürften. Selbst kürzere Einbrüche unterhalb der 50-US-Dollar-Marke beim Ölpreis dürfte Royal Dutch Shell langfristig aus Dividendensicht nicht aus der Fassung bringen. Daher können Investoren durchaus auch im kommenden Jahr zumindest mit stabilen Dividendenerträgen rechnen.

2) Es dürften auch Aktienrückkäufe warten

Eine zweite Sache, die Investoren von Royal Dutch Shell im kommenden Börsenjahr erwarten können, sind weitere Aktienrückkäufe. Wie Royal Dutch Shell im Sommer des aktuellen Geschäftsjahres verkündete, möchte der Öl- und Gaskonzern bis zum Jahre 2020 eigene Papiere in einem Gesamtvolumen von 25 Mrd. US-Dollar einziehen.

Bislang hat Royal Dutch Shell je Quartal für rund 2,5 Mrd. US-Dollar eigene Aktien eingezogen und ich vermute, dass das auch die Marschroute sein wird, die der Konzern in den folgenden Quartalen weiter anstreben wird.

Spannend dürfte jedoch auch hier sein, wie sich die momentanen Ölpreise auswirken werden, die durchaus die Gewinne und den freien Cashflow negativ beeinflussen könnten. Möglicherweise wird Royal Dutch Shell daher zumindest kurzweilig etwas auf die Bremse treten, um bei einem etwas besseren Zahlenwerk dafür mehr eigene Aktien einzuziehen. Die Zielmarke bis 2020 steht allerdings und wir können wohl davon ausgehen, dass Royal Dutch Shell auch im kommenden Jahr seinen Worten Taten folgen lassen wird.

3) Es könnte auch weiterhin ein volatiles Jahr werden

Zuletzt sollten sich Investoren wohl aber auch auf ein weiterhin turbulentes Jahr einstellen. Das derzeitige Überangebot an Öl könnte auch zum Jahresbeginn die Preise von Brent und WTI zumindest kurzfristig weiter einbrechen lassen. Zudem sorgen sich viele Marktbeobachter derzeit dahin gehend, dass eine nachlassende Weltkonjunktur die Nachfrage nach dem schwarzen Gold einbrechen lassen könnte, was ebenfalls zu niedrigeren Ölpreisnotierungen führen könnte.

Sollte es mit den Ölpreisen auch im kommenden Jahr weiter bergab gehen, dürfte das natürlich nicht spurlos an den Aktien von Royal Dutch Shell vorbeigehen, die nach wie vor stark abhängig von diesem Rohstoff sind. Allerdings könnte hier auch ein großer positiver Überraschungseffekt lauern. Denn immerhin sind die gängigen Ölnotierungen innerhalb der vergangenen drei Monate um fast 30 % eingebrochen. Zudem könnte die OPEC natürlich auch für eine Überraschung sorgen, wer weiß.

Es könnte erneut ein turbulentes Jahr werden …

Wenn sich die Ölpreise daher nicht einkriegen sollten, könnte auch das Börsenjahr 2019 zumindest wieder in der Anfangszeit etwas turbulent und wild für die Aktien von Royal Dutch Shell werden. Doch sollte das alle langfristigen Investoren nicht groß stören.

Ein Großteil der Investitionsthese vieler Einkommensinvestoren dürfte nämlich auch im kommenden Jahr sicher bleiben. Die stabile und hohe Dividende scheint auch in den kommenden zwölf Monaten nämlich nicht groß in Gefahr zu sein.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell (B-Aktien). The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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