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Die Aktie von Tesla wurde hochgestuft: Was man wissen sollte

Foto: The Motley Fool.

Jeden Tag stufen die Wall-Street-Analysten einige Aktien hoch, stufen andere herunter und beginnen die Berichterstattung über ein paar weitere. Wissen jedoch diese Analysten überhaupt, wovon sie reden? Heute nehmen wir eine hochkarätige Empfehlung unter die Lupe…..

Die Aktie von Ford erzielte 2017 1,90 US-Dollar pro Aktie, aber ihr Gewinn wird in diesem Jahr wahrscheinlich sinken – und auch im nächsten Jahr. Die Gewinne von Toyota werden auch im nächsten Jahr sinken, während die Gewinne von General Motors in den nächsten zwei Jahren in Folge sinken dürften – zumindest laut den von S&P Global Market Intelligence befragten Wall-Street-Analysten.

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Dennoch gibt es einen Autohersteller, der sich diesem Trend der sinkenden Gewinne bei den Autobauern widersetzen könnte, meint Jefferies & Co. Ob du es glaubst oder nicht, es handelt sich dabei um Tesla (WKN:A1CX3T).

Tesla stellt sich gegen den Trend

Ja, Tesla. Dieses Unternehmen, das in den vergangenen Jahren immer wieder Geld verbrannte, wurde im dritten Quartal endlich profitabel und hatte einen positiven freien Cashflow. Außerdem versprach das Unternehmen, im vierten Quartal mehr Gewinn zu erzielen und mehr Cashflow zu generieren. Das ist ein wichtiger Grund, warum Jefferies am 7. Dezember die Tesla-Aktien hochgestuft hat.

„Tesla ist einer der wenigen OEMs, bei dem davon auszugehen ist, dass das Unternehmen in den Jahren 2019 – 2020 sein Gewinnwachstum steigern wird“, schrieb Jefferies in einem Kommentar auf StreetInsider.com (Abonnement erforderlich). Das Unternehmen hebt sich vom Wettbewerb ab „mit breiteren Preispunkten, Batterieversorgungssicherheit, Produktvorsprung und einer Marke, die die Volumen-/Premium-Grenze überschreitet“, argumentiert der Analyst.

Infolgedessen, während Autohersteller wie Ford, GM, Toyota, Volkswagen, Volvo und andere ein „Nullsummenspiel“ um den Marktanteil an Elektroautos, die keine Teslas sind, kämpfen, operiert Tesla in einer Art separatem Markt ganz allein. Das Unternehmen muss nicht mit den anderen Automobilherstellern um den Verkauf von generischen E-Autos konkurrieren. Es muss die Preise für Elektroautos nicht senken, um Marktanteile zu gewinnen, und es muss keine „negative Marge“ erleiden, um Verkäufe zu tätigen.

Im Gegensatz zu allen anderen Autoherstellern, argumentiert Jefferies, ist Tesla das einzige Autounternehmen, das in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter steigende Gewinne erzielen wird.

Ein weiterer Grund, Tesla zu lieben

Der Grund zum Kauf, den uns Jefferies gerade vorgestellt hat, kann bereits ausreichen, um das Interesse an Tesla-Aktien zu wecken. Es ist jedoch nicht der einzige Grund, warum Jefferies von Tesla begeistert ist. Wie der Analyst erklärt, ist das Unternehmen auch dabei, eine „Bilanz-Entgiftung“ durchzuführen, die seine finanzielle Position stärken wird, indem es seine derzeitige Schuldenlast von 9,7 Milliarden US-Dollar reduziert.

Am 6. Dezemner berichtete Bloomberg, dass Tesla plant, 920 Millionen US-Dollar in Wandelanleihen, die im März fällig werden, durch eine Kombination aus Bargeld und Aktien zu tilgen. Etwa die Hälfte dieser Schulden wird durch die Umwandlung der zu zahlenden Schulden in Tesla-Aktien (d. h. die Ausgabe neuer Aktien und den Handel mit Fremdkapital) bezahlt. Doch jetzt, da Tesla einen positiven freien Cashflow aufweist (und wahrscheinlich das auch in Zukunft tun wird), wird das Unternehmen die Hälfte davon mit Bargeld bezahlen.

Was das für die Investoren bedeutet

Bloomberg bemerkt, dass Teslas Entscheidung, sich von einem Teil des hart verdienten Geldes zu trennen, „ein Vertrauensbeweis des von Elon Musk-geführten Unternehmens sein könnte, dass es in Zukunft nachhaltig profitabel sein wird“. Wenn das Unternehmen freiwillig Barmittel zur Tilgung seiner Schulden einsetzt, dann bedeutet dies, dass das Management davon ausgehen muss, dass es in Zukunft mehr Geld generieren wird. Es gibt jedoch noch einen zweiten Aspekt in dieser Geschichte.

Die Tilgung der Anleihe mit Bargeld erweist sich für Tesla als ein geschickter finanzieller Schritt. Hier ist der Grund: Derzeit werden die Tesla-Aktien für mehr als 370 US-Dollar pro Aktie gehandelt. Angesichts der Tatsache, dass die Tilgung der Anleihe mit Eigenkapital das Unternehmen dazu zwingen würde, Aktien zu einer impliziten Bewertung von weniger als 360 US-Dollar auszugeben (die Anleihen werden mit 359,87 US-Dollar pro Aktie in Eigenkapital umgewandelt), ist es für Tesla in der Tat günstiger, in bar und nicht mit Aktien zu zahlen.

Da Tesla das Recht hat, „unsere Umwandlungspflicht zu erfüllen, indem wir nach unserer Wahl Bargeld, Stammaktien oder eine Kombination aus Bargeld und Stammaktien bezahlen oder liefern“, ist es für das Unternehmen sinnvoll, Bargeld – und nicht Aktien – so weit wie möglich zur Tilgung seiner Schulden einzusetzen.

Sobald die Umwandlung stattfindet, werden wir also nicht nur ein besseres Gefühl dafür bekommen, wie viel „Vertrauen“ Tesla in seine eigenen Fähigkeiten hat. Wir werden auch einen guten Blick darauf werfen können, was für ein gutes Geschäft das Unternehmen damit machen konnte.

Je mehr Geld Tesla ausgibt, desto wahrscheinlicher ist es, dass Jefferies recht hat, indem er Tesla-Aktien empfiehlt.

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Dieser Artikel wurde von Rich Smith auf Englisch verfasst und am 07.12.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla. The Motley Fool empfiehlt Ford.

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