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Die Geschichte zeigt, der Uber-Börsengang könnte der Anfang vom Ende sein

American Online und Time Warner im Jahr 2000, der Blackstone-Börsengang im Jahr 2007 und nun der anstehende Uber-Börsengang 2019. Es scheint, als ob jeder große Bären-Markt mit einem großen Knall beginnt, der den Anfang vom Ende einläutet.

Reiht sich der Uber-Börsengang tatsächlich in diese unrühmliche Reihe ein? Man weiß es leider nicht. Aber die Zahlen klingen tatsächlich sehr stark nach der letzten großen Übertreibung.

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3.400. 50.000. 70.000. 120.000.

Das sind nicht etwa die aufsummierten Kilometer, die ein Uber-Fahrer in seinen ersten vier Jahren durchschnittlich zurücklegt, sondern die jüngsten Bewertungen von Uber – in Millionen US-Dollar, wohlgemerkt. Die ersten drei Zahlen beziehen sich noch auf Finanzierungsrunden als privates Unternehmen. Die letzte Zahl ist die angestrebte Bewertung von 120 Milliarden US-Dollar beim Börsengang im Jahr 2019.

Bedenkt man, dass die Bewertung von 3.400 Millionen US-Dollar gerade einmal fünf Jahre und die Bewertung mit 72.000 Millionen US-Dollar erst wenige Monate alt ist, muss man allen frühen Investoren anerkennend auf die Schulter klopfen.

Aber zurück zur ursprünglichen Frage nach dem Anfang vom Ende, den ein Uber-Börsengang nun einläuten könnte. Zumindest lassen das einige historische Beispiele tatsächlich vermuten.

Die großen Knalls der neueren Geschichte

Im Jahr 2000 verkündete American Online den Kauf von Time Warner für einen unglaublichen Betrag von 165 Milliarden US-Dollar. Die New York Times meldete den Zusammenschluss am 11. Januar. Einige Wochen später erreichte der DAX seinen damaligen Höchststand von knapp über 7.500 Punkten, um dann in den kommenden zwei Jahren auf rund 2.400 Punkte abzustürzen. Ein Minus von beinahe 70 % in 24 Monaten.

Springen wir in das Jahr 2007, in dem sich diese Geschichte anscheinend wiederholte.

Der Börsengang der Blackstone-Gruppe im Juni 2007 spülte der Investmentgesellschaft 4,12 Milliarden US-Dollar in die Kassen und bescherte ihr eine Börsenbewertung von 33,6 Milliarden US-Dollar. Die New York Times titelte vom damals größten US-Börsengang der vergangenen fünf Jahre. Ein halbes Jahr später erreichte der DAX sein damaliges Allzeithoch bei knapp über 8.000 Punkten, nur um bis zum Februar 2008 auf rund 3.800 Punkte abzustürzen – ein Minus von immerhin beinahe 60 % in weniger als zwölf Monaten.

Nun also Uber und der geplante Börsengang mit einer Bewertung von 120 Milliarden US-Dollar. Für ein Unternehmen, das in diesem Jahr lediglich bis zu 11 Milliarden US-Dollar an Umsatz erwirtschaften wird und allein im dritten Quartal 2018 einen Verlust von über einer Milliarde US-Dollar vermeldete.

Wiederholt sich auch dieses Mal die Geschichte?

Die genannten Ereignisse sprechen eine deutliche Sprache: nach dem Börsengang von Uber könnte es tatsächlich noch ungemütlicher werden, als es in den letzten Wochen schon war.

Auf der anderen Seite spricht aber auch einiges dagegen. Denn die gleichen Sorgen hätten wir uns auch 2012 beim Börsengang von Facebook machen können. Immerhin wurde Facebook beim Börsengang im Jahr 2012 mit rund 104 Milliarden US-Dollar bewertet.

Bemerkenswerterweise betrug der Umsatz von Facebook im Jahr 2011, also ein Jahr vor dem Börsengang, gerade einmal 3,7 Milliarden US-Dollar. Allerdings stand damals unterm Strich auch schon ein bemerkenswertes Ergebnis von 1 Milliarde US-Dollar.

So blöd es zum Abschluss auch klingen mag, letztlich weiß niemand von uns, ob der Uber-Börsengang nun das große Finale der Börsenrallye einläuten wird oder nicht. Auch wenn die Historie uns diesen Schluss nahelegt, sollten wir bedenken, dass es im Nachgang sehr einfach ist, einem bestimmten Ereignis eine direkte Auswirkung zuzuschreiben.

Der Blick in die Vergangenheit gibt uns aber auch Hoffnung. Denn letztlich zeigt die Vergangenheit, dass alte Höchststände bisher noch immer von neuen Höchstständen abgelöst wurden. Und so schmerzhaft die Verluste von 70 und 60 % sicherlich gewesen sind, so schön war sicherlich auch der anschließende Bullen-Markt, in dem sich der DAX jeweils mehr als verdreifachte.

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Offenlegung: Sven besitzt Aktien von Facebook. The Motley Fool empfiehlt und besitzt Aktien von Facebook. The Motley Fool empfiehlt Aktien von The New York Times.

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