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Die 4 größten Ankündigungen von Aphria im Jahr 2018

Obwohl die Marihuana-Aktien ihre beeindruckenden Erträge aus den Jahren 2016 und 2017 nicht wiederholen konnten, wird dieses Jahr immer noch als das bisher beeindruckendste für die Cannabis-Industrie gelten.

Zuerst haben wir gesehen, wie Kanada das allererste industrialisierte Land wurde, das am 17. Oktober Freizeit-Marihuana legalisiert hat. Wenn die Cannabis-Industrie innerhalb weniger Jahre auf allen Zylindern läuft, sollte sie in der Lage sein, jährlich einen zusätzlichen Umsatz von etwa 5 Milliarden US-Dollar durch den Erlass des Cannabis Act zu generieren. Für die Investoren sollte dies einige klare Gewinner im Cannabis-Bereich mit sich bringen.

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In den USA stimmten zwei weitere Staaten während den Zwischenwahlen im vergangenen Monat für medizinisches Cannabis und erhöhten damit die Zahl der Staaten, in denen Cannabis legal ist, auf 32. Die Einwohner von Michigan stimmten auch für Pot für Erwachsene. Heute erlaubt ein Fünftel aller US-Bundesstaaten den Konsum von Freizeit-Marihuana.

Die vier wichtigsten Momente von Aphria in diesem Jahr

Unter den beliebten einzelnen Marihuana-Aktien hatten nur wenige ein so aufregendes Jahr wie Aphria (WKN:A12HM0). Auch wenn der Aktienkurs im Jahresvergleich deutlich niedriger ist, was bei den meisten Pot-Aktien der Fall ist, hatte Aphria vier große herausragende Ereignisse in 2018, die das Potenzial haben, das Wachstum in den kommenden Jahren zu steigern.

1. Eine Partnerschaft mit Double Diamond Farms

Eine der größten Ankündigungen in diesem Jahr kam Anfang Januar, als es so aussah, als würde der Cannabis Act schließlich die Zustimmung des kanadischen Parlaments finden. Am 10. Januar ging Aphria eine strategische Partnerschaft mit Double Diamond Farms ein, um bestehende Gemüsegewächshäuser für die Cannabis-Produktion umzurüsten. Diese Partnerschaft (heute Aphria Diamond) zielte darauf ab, 120.000 Kilogramm Jahresproduktion bei Spitzenkapazität zu erzeugen. Die Umrüstung soll voraussichtlich bis Januar 2019 abgeschlossen sein.

Vor dieser Partnerschaft arbeitete Aphria vor allem an einem einzigen Projekt, dem sogenannten Aphria One. Dieses vierphasige, mehr als 100 Millionen US-Dollar teure Projekt sollte in der Spitzenproduktion rund 100.000 Kilogramm bringen. Diese Arbeiten werden ebenfalls irgendwann im Januar 2019 abgeschlossen sein. Durch diese Partnerschaft würde die damalige maximale Jahresproduktion des Unternehmens auf 220.000 Kilogramm mehr als verdoppelt.

Dank Aphria One und Aphria Diamond wird erwartet, dass das Unternehmen der drittgrößter Anbauer mit einer jährlichen Spitzenproduktion von 255.000 Kilogramm werden kann.

2. Der Erwerb von Nuuvera für 425 Millionen kanadische Dollar

Ein weiterer großer Moment für Aphria war die Ankündigung am 27. März, dass Aphria die Übernahme von Nuuvera für 425 Millionen kanadische Dollar abgeschlossen hat. Da die meisten Marihuana-Deals tendenziell aktienlastig sind und wenig oder gar keine Barkomponente enthalten, lag der Endwert dieser Übernahme um Hunderte von Millionen Dollar unter dem Wert, der ursprünglich angekündigt wurde. Dies ist auf einen Rückgang des Aktienkurses von Aphria zurückzuführen.

Obwohl das ein stark kritisierter Deal war – Nuuvera hat nichts zur Produktion beigetragen, und das Managementteam von Aphria hat die eigenen Anteile an Nuuvera einen Tag vor Abschluss des Deals offengelegt –, hat es dazu beigetragen, Aphria in neue Märkte zu bringen. Nuuvera verfügte bereits über eine Infrastruktur in acht Auslandsmärkten. Mit den bestehenden Auslandsgeschäften von Aphria und der Ankündigung eines Liefergeschäfts mit Argentinien wenige Tage vor Abschluss des Nuuvera-Deals hatte Aphria die Vertriebspräsenz auf ein Dutzend Länder ausgedehnt.

Aufgrund der großen Wahrscheinlichkeit, dass Anfang des nächsten Jahrzehnts ein Überangebot an getrockneten Pflanzen im Inland entstehen wird, werden diese Auslandsmärkte nötig, um überschüssige Produktbestände zu verkaufen.

3. Der angekündigte Bau eines Extraktionszentrums

Im Juni überraschte Aphria die Wall Street und die Investoren erneut, als das Unternehmen ankündigte, dass es eine Extraktionsanlage im Wert von 55 Millionen kanadische Dollar bauen werde, die es dem Unternehmen ermöglichen würde, bei vollem Betrieb etwa 25.000 Kilogramm Cannabis-äquivalente Konzentrate pro Jahr zu produzieren. In der damaligen Pressemitteilung hieß es, dass die ersten Konzentrate bereits im März zum Verkauf stehen könnten.

Was diese Ankündigung so wichtig macht, ist, dass Cannabis-Alternativen wie Konzentrate in der Regel höhere Preise und saftigere Margen haben als getrocknete Cannabis-Pflanzen. Auch wenn wir davon sprechen, den Verbraucherpool ein wenig zu verkleinern, sind alternative Produkte weniger häufig kommerzialisiert und stehen unter Preisdruck, was zu gesunden operativen Margen führen sollte.

Aphria war bereits führend bei der Vermarktung von Cannabis-Öl für die registrierten medizinischen Patienten. Die Eröffnung eines Extraktionszentrums verschafft Aphria einen weiteren Margenvorteil gegenüber den Mitbewerbern.

4. Notierung an der NYSE

Anfang November nahm die Aphria-Stammaktie offiziell den Handel an der New York Stock Exchange (NYSE) auf.

Warum der Wechsel von der Freiverkehrsbörse (OTC), fragst du dich? Zunächst einmal bietet die Notierung der Aktien neben den bewährten, börsennotierten Unternehmen an der NYSE ein zusätzliches Maß an Glaubwürdigkeit für die aufstrebende Marihuana-Industrie. Zweitens dürfen nicht alle Wall Street-Institutionen in Unternehmen investieren oder darüber Bericht erstatten, wenn sie an der OTC-Börse notiert sind. Mit der Notierung öffnete Aphria die Tür für mehr institutionelle Abdeckung und Investitionen auf. Drittens sollte die Notierung dazu beitragen, die Liquidität zu erhöhen, was mehr Investoren dazu einladen könnte, sich mit der Branche zu beschäftigen.

Die große Frage

Was die Anleger natürlich wissen wollen, ist, was die Zukunft für Aphria bereithält. In diesem Sinne sehe ich viel Potenzial, aber mit viel kurzfristigem Risiko.

Als Kanadas prognostizierter drittgrößter Anbauer dürfte das Unternehmen keine Probleme haben, sich langfristige Lieferverträge zu sichern und ausländische Märkte zu finden, um einen Teil seiner Produktion zu verkaufen. Eine diversifizierte Produktlinie mit vielen alternativen Cannabis-Produkten wird auch nicht schaden. Es besteht sogar die Chance, dass das Unternehmen im kommenden Jahr einen Markenpartner in der Getränke-, Tabak- oder Pharmaindustrie finden wird.

Aphria hat jedoch offensiv investiert, um die Projekte Aphria One und Diamond abzuschließen. Außerdem baut das Unternehmen das Extraktionszentrum und tätigt von Zeit zu Zeit Übernahmen. Dies alles bedeutet steigende Kosten und die hohe Wahrscheinlichkeit von operativen Verlusten in naher Zukunft.

Solange die Anleger an ihrer langfristigen Strategie festhalten und sich nicht zu sehr von den möglicherweise schlimmen operativen Verlusten im Geschäftsjahr 2019 runterziehen lassen, hat Aphria eine Chance auf Erfolg.

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The Motley Fool besitzt keiner der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Sean Williams auf Englisch verfasst und am 03.12.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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