The Motley Fool
Werbung

Steigende Zinsen? Das spricht jetzt ganz stark dafür!

Foto: Getty Images

Sie sind auch weiterhin der Albtraum vieler Sparer hierzulande: Gemeint sind natürlich die nach wie vor niedrigen Zinsen, die Anlegern vermeintlich sicherer Anlageformen wenig Rendite ermöglichen und sie der Inflation schutzlos ausliefern. Das erschwert für so einige gewiss die Ruhestandsplanung.

Doch eigentlich sind die Zeiten einer Zinswende längst überfällig. Die makroökonomischen Voraussetzungen würden schon längst ein Einschreiten der Europäischen Zentralbank rechtfertigen und die jüngsten Inflations- und Arbeitslosigkeitszahlen haben das erneut verdeutlicht.

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

Schauen wir uns diese Zahlen im Folgenden daher einmal etwas näher an.

EU-Inflations- und Arbeitsmarktdaten im Blick

Wie viele Medien derzeit wieder berichten, lag die Teuerungsrate (Inflation) im November im Jahresvergleich bei rund 2,0 %. Dieser Wert liegt zwar etwas niedriger als die Oktoberinflationsrate, die noch bei 2,2 % gelegen hat. Aber dennoch war der Novemberwert erneut ein eigentlich wegweisender Fingerzeig der Inflationsentwicklung der vergangenen Monate.

Genau genommen war es nämlich der sechste Wert in Folge, der über der EZB-Zielmarke von knapp unter 2,0 % gelegen hat. Das ist insofern imposant, als die EZB lange Zeit das Erreichen des Ziels eines stabilen Teuerungsniveaus trotz vereinzelter Werte in dieser Größenordnung lange infrage gestellt hat. Eine halbjährige Folge höherer Inflationsraten als die eigentliche Vorgabe dürfte diese Argumentation inzwischen deutlich entkräften.

Zudem entwickelte sich auch die Arbeitslosigkeit zuletzt in eine positive Richtung. Wie ebenfalls mitsamt den Teuerungsraten für November verkündet worden ist, lag die Arbeitslosenquote innerhalb der gesamten EU bei rund 8,2 %. Wohlgemerkt der beste Wert, den die Europäische Union in den vergangenen zehn Jahren verkünden konnte, auch wenn es zwischen einzelnen Mitgliedsstaaten weiterhin deutliche Gefälle gibt.

Warum das wichtig ist

Auch wenn diese Zahlen für sich allein bereits äußert beeindruckend sind, bekommen sie noch ein viel stärkeres Gewicht, wenn wir diese mit den konkreten Aufgaben der Europäischen Zentralbank in Verbindung bringen.

Ohne dich jetzt mit rechtlichem Geschwafel quälen zu wollen, aber das festgeschriebene vorrangige Hauptziel der EZB nach Artikel 127 des AEU-Vertrages ist eigentlich weiterhin, die Preisniveaustabilität zu wahren. Was im Grunde genommen nur eine andere Formulierung dafür ist, dass die EZB vorrangig gewährleisten soll, dass im europäischen Wirtschaftsraum eine näher präzisierte Inflationsrate von knapp unter 2,0 % vorherrschen soll. Und dieses Ziel ist gegenwärtig eigentlich erreicht.

Natürlich gibt es auch weitere Ziele, die die Zentralbank verfolgen möchte. Regelmäßig wird beispielsweise lehrbuchmäßig vom magischen Viereck berichtet, das neben diesem EZB-spezifischen Hauptziel noch den hohen Beschäftigungsstand, das außenwirtschaftliche Gleichgewicht und ein stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum vorsieht. Doch zumindest beim hohen Beschäftigungsstand würde die aktuell niedrige Arbeitslosigkeit ebenfalls einen kleineren Schritt in Richtung Zinsnormalität rechtfertigen.

Warum Sparer sich immer noch gedulden müssen

Und dennoch müssen wir uns leider noch etwas gedulden. Analysten rechnen derzeit damit, dass die EZB nicht vor Ende des kommenden Jahres an der Zinsschraube drehen dürfte. Frühestens, wohlgemerkt, denn nach wie vor werden immer noch die aktuellen Probleme als Rechtfertigung vorgeschoben.

Ob es nun die Sorge um globale wirtschaftliche Entwicklungen ist oder aber kriselnde Mitgliedsstaaten wie Italien oder Griechenland, Gründe für das Aufschieben gibt es natürlich wie Sand am Meer.

Doch eigentlich, wenn wir die EZB an ihrem festgeschriebenen Zielkatalog messen, wird die Zinswende langsam überfällig. Es wird nur Zeit, dass auch die EZB das so langsam mal bemerkt beziehungsweise bemerken möchte.

Unsere Top-Aktie für das Jahr 2021

Es gibt ein Unternehmen, dessen Name zurzeit bei den Analysten von The Motley Fool sehr, sehr häufig fällt. Es ist für uns DIE Top-Investition für das Jahr 2021.

Du könntest ebenfalls davon profitieren. Dafür muss man zunächst alles über dieses einzigartige Unternehmen wissen. Deshalb haben wir jetzt einen kostenlosen Spezialreport zusammengestellt, der dieses Unternehmen detailliert vorstellt.

Klick hier, um diesen Bericht jetzt gratis herunterzuladen.

Wo du jetzt 1.000 EUR investieren kannst

Anlage-Experte Bernd Schmid von Stock Advisor Deutschland hat soeben seine 5 Top Aktien veröffentlicht, in die du seiner Meinung nach jetzt investieren kannst. Immerhin schlägt Stock Advisor Deutschland den Markt um den Faktor 3.

Tausende von Anlegern vertrauen deshalb bereits seinen Aktien-Empfehlungen, von denen sich viele bereits verdoppelt, verdreifacht oder sogar vervielfacht haben. Plus: 6 Monate nutzen, nur 3 Monate zahlen.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!