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7 Tricks, die Milliardäre verwenden, um ihr Geld für sich arbeiten zu lassen

Foto: Getty Images

Es gibt im Leben viel zu lernen und wenn möglich, ist es am besten, schnell von anderen zu lernen, anstatt mühsam alleine den Weg durch die School of Hard Knocks zu gehen. Wenn du etwas über das Geldverdienen lernen möchtest, solltest du dir überlegen, ob du nicht einige Tipps von denen einholen willst, die ziemlich gut darin sind: Milliardäre.

Hier sind sieben Möglichkeitn, wie Milliardäre ihr Geld einsetzen, um mehr Geld zu verdienen. Du kannst einige oder alle dieser Strategien selbst in die Tat umsetzen.

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Nr. 1: Keine Angst vor Misserfolgen

Dieser Ratschlag kommt von jemandem, der eine Milliardärin war, aber auch so viel Geld verschenkt hat, dass sie vielleicht keine Milliardärin mehr ist: J. K. Rowling, der Autorin der Harry-Potter-Bücher. In einer Antrittsrede in Harvard im Jahr 2008 sagte sie:

„Du wirst vielleicht nie in dem Maße versagen, wie ich es getan habe, aber ein gewisses Versagen im Leben ist unvermeidlich. Es ist unmöglich zu leben, ohne bei etwas zu versagen, es sei denn, man lebt so vorsichtig, dass man genauso gut überhaupt nicht gelebt haben könnte – in diesem Fall versagt man von vornherein. Das Scheitern gab mir eine innere Sicherheit, die ich durch das Bestehen von Prüfungen nie erreicht hätte. Das Scheitern lehrte mich Dinge über mich selbst, die ich auf keine andere Weise hätte lernen können. Ich entdeckte, dass ich einen starken Willen und mehr Disziplin hatte, als ich erwartet hatte; ich fand auch heraus, dass ich Freunde hatte, deren Hilfe unbezahlbar war.“

Steve Jobs war der gleichen Meinung. Er formulierte es so:

„Ich bin überzeugt, dass etwa die Hälfte dessen, was die erfolgreichen Unternehmer von den erfolglosen unterscheidet, reine Beharrlichkeit ist.“

Nr. 2: Früh anfangen

Wenn du hoffst, ein Milliardär zu werden – oder auch nur ein Millionär –, ist es am besten, früh zu beginnen. Warren Buffett zum Beispiel kaufte seine erste Aktie im Alter von elf Jahren. Es ist wahrscheinlich zu spät für dich, um so früh zu beginnen, aber du solltest immer noch darauf achten, aggressiv für deinen Ruhestand zu sparen, indem du dich daran erinnerst, dass deine am frühesten investierten Dollar am meisten Zeit haben, für dich zu wachsen. Sieh mal, wie eine einzelne Investition von 10.000 US-Dollar im Laufe der Zeit wachsen kann:

Nach …  10.000 USD bei 8% Wachstum werden zu…
10 Jahren  21.589 USD
20 Jahren  46.610 USD
30 Jahren 100.627  USD
40 Jahren  217.245 USD

BERECHNUNGEN: AUTOR.

Nr. 3: Günstige Indexfonds

Wer sagt, dass du die besten Aktien finden musst oder auch die am besten verwalteten Investmentfonds? Das ist eine sehr schwere, wenn nicht gar unmögliche Aufgabe. Schau dir stattdessen ein paar Indexfonds an. Ja, ein solcher Fonds wird nur die durchschnittliche Rendite des Marktes liefern, ungefähr, aber auch das kann ziemlich stark sein. Der Markt hat über viele Jahrzehnte hinweg durchschnittlich ein jährliches Wachstum von fast 10 % erzielt. Die folgenden Zahlen verdeutlichen, wie sogar mit einer etwas konservativeren durchschnittlichen Rendite von 8 % im Jahr Vermögen aufgebaut werden kann:

8 % über 10.000 USD pro Jahr 15.000 USD pro Jahr 20.000 USD pro Jahr
5 Jahre 63.359 USD 95.039 USD 126.718 USD
10 Jahre 156.455 USD 234.683 USD 312.910 USD
15 Jahre 293.243 USD 439.865 USD 586.486 USD
20 Jahre 494.229 USD 741.344 USD 988.458 USD
25 Jahre 789.544 USD 1.184.316 USD 1.579.088 USD
30 Jahre 1.223.459 USD 1.835.189 USD 2.446.918 USD

BERECHNUNGEN: AUTOR.

Du solltest auch wissen, dass viele Milliardäre Indexfonds sehr gut finden. Warren Buffett hat gesagt, dass er in seinem Testament folgende Anweisungen für das Geld niedergelegt hat, das seine Frau von ihm erben wird: „Lege 10 % des Bargeldes in kurzfristige Staatsanleihen und 90 % in einem sehr kostengünstigen S&P500 Indexfonds an. (Ich schlage den von Vanguard vor.)“ Buffett ist damit nicht allein. Ray Dalio, Leiter des riesigen Bridgewater Associates Hedgefonds, hatte kürzlich fast 24 % seines Portfolios im SPDR S&P 500 ETF (WKN:898706) und mehr als 21 % im Vanguard FTSE Emerging Markets ETF (WKN:A1JX51) angelegt, der in die größten Unternehmen der Londoner Börse investiert.

Nr. 4: Chancen nutzen

Warren Buffett hat den Investoren mit dem berühmten Motto „Sei ängstlich, wenn andere gierig sind, und gierig, wenn andere ängstlich sind“ den Weg gewiesen. In diesem Satz stecken gleich mehrere Ratschläge. Zunächst bedeutet er, dass man sich nicht mit der Herde treiben lassen sollte, sondern alleine denken und handeln. Der Satz spiegelt auch wider, wie große Investoren viele große Investitionen tätigen – indem sie kaufen, wenn der Markt gesunken ist und die Preise niedrig sind, und oft verkaufen, wenn die Aktien überbewertet sind und daher wahrscheinlich in absehbarer Zeit fallen werden.

Der Hedgefonds-Milliardär Sam Zell hat diesen Ratschlag bekräftigt und gesagt: „Wenn alle nach rechts gehen, schau nach links.“

Nr. 5: Sei dir über deinen Kompetenzbereich im Klaren

Es ist auch wichtig, die Grenzen deines Kompetenzbereichs zu kennen und dich daran zu halten, wenn du gut investieren willst. Wie Buffett erklärt hat:

„Was ein Investor braucht, ist die Fähigkeit, ausgewählte Unternehmen richtig zu bewerten. Der Akzent liegt auf ‚ausgewählt‘: Man muss nicht für jedes Unternehmen ein Experte sein, noch nicht mal für viele. Man muss nur Unternehmen in seinem Kompetenzbereich bewerten können. Die Größe dieses Kreises ist nicht sehr wichtig, aber die Kenntnis seiner Grenzen ist von entscheidender Bedeutung.“

Lou Simpson, der in der Vergangenheit viele Milliarden von Buffett investiert hat, hat gesagt, dass „die Vertrautheit mit einem Kompetenzbereich, mit Unternehmen, die man verstehen kann, und damit die Möglichkeit, eine gute Analyse des Wertes und der Ertragskraft eines Unternehmens zu erstellen, von grundlegender Bedeutung ist“. Ähnlich hat Ray Dalio festgestellt: „Zu wissen, dass man etwas nicht weiß, ist fast so wertvoll, wie es zu wissen. Die schlimmste Situation ist, zu denken, dass man etwas weiß, wenn man es nicht weiß.“ Und der Hedgefonds-Milliardär Seth Klarman hat dem beigepflichtet: „Investoren, die sich auf das beschränken, was sie wissen, so schwierig das auch sein mag, haben einen erheblichen Vorteil gegenüber allen anderen.“

Nr. 6: Starte ein großartiges Unternehmen

Diese letzte Art und Weise, wie Milliardäre ihr Geld eingesetzt haben, um für sie zu arbeiten, ist nicht jedermanns Sache, aber wenn es dich nicht zu sehr einschüchtert, überleg es dir: Gründe ein Unternehmen. Jeff Bezos von Amazon.com zum Beispiel wurde kürzlich zum reichsten Menschen der Welt und sein Reichtum stammt aus einem kleinen Onlinegeschäft, das mit dem Verkauf von Büchern begann. Mark Zuckerberg startete Facebook bereits während des Studiums, genau wie Michael Dell Dell Technologies.

Unternehmertum ist nicht einfach, aber es kann äußerst lohnend sein, wenn es gelingt. Du wirst für dich selbst arbeiten, anstatt für irgendwelche lästigen Bosse, und dein Zeitplan kann flexibler sein – obwohl viele Unternehmer lange Arbeitszeiten haben.

Selbst wenn du kein Milliardengeschäft aufbaust, kannst du dir trotzdem einen guten Dienst erweisen, indem du dich zumindest für eine Weile auf eine Nebenbeschäftigung einlässt. Ein Nebenjob kann mehr Geld einbringen, was dir helfen kann, Schulden schneller zurückzuzahlen oder deine Altersvorsorge nach vorn zu bringen. Du könntest Kinder unterrichten oder Möbel in deiner Garage herstellen oder freiberuflich schreiben oder Texte bearbeiten.

Nr. 7: Weiter lernen

Es ist auch sehr effektiv, während des gesamten Lebens zu lernen, denn je mehr du weißt, desto besser wirst du auch beim Investieren. Warren Buffetts Partner, Charlie Munger, hat bemerkt: „Ich sehe ständig Menschen im Leben aufsteigen, die nicht die klügsten, manchmal nicht einmal die fleißigsten sind, aber sie sind Lernmaschinen. Sie gehen jede Nacht ein wenig klüger ins Bett als beim Aufstehen und das hilft enorm, besonders wenn man einen langen Weg vor sich hat.“

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einem Amazon-Tochterunternehmen, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. 

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Amazon und Facebook.

Dieser Artikel wurde von Selena Maranjian auf Englisch verfasst und am 26.11.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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