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5 Lektionen über Geld, von denen ich wünschte, ich hätte sie früher gelernt

Wir lernen viele Lektionen mit zunehmendem Alter und wir wünschen uns oft, wir hätten sie früher gelernt. Es ist zum Beispiel wichtig, das Flusensieb deines Trockners regelmäßig zu reinigen, und nicht zu erwarten, dass andere dich glücklich machen.

Es gibt auch wichtige Geld-Lektionen, die wir erst später im Leben lernen. Hier sind fünf meiner eigenen. Wenn du dir einige davon jetzt aneignest, könntest du dir damit viel Geld oder Kopfschmerzen ersparen.

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Nr. 1: Rechnungen online bezahlen

Diese Lektion mag vielleicht offensichtlich intelligent erscheinen, aber aus irgendeinem Grund widersetzte ich mich, meine Rechnungen online zu begleichen, obwohl alle anderen es bereits taten. Ich dachte mir, dass es doch nicht so schwer ist, Rechnungen auf die altmodische Weise zu bezahlen, und vielleicht hat sich eine kleine Stimme in mir gefragt, ob es denn sicher ist, Rechnungen mit dem Computer zu bezahlen.

Jetzt bin ich bekehrt. Ja, es kann unsicher sein, Rechnungen online zu bezahlen … wenn du das öffentliche WLAN im Kaffeehaus nutzt. Aber wenn du dich auf deinem Heimcomputer und in einem sicheren Netzwerk befindest, sollte alles gut gehen. Finanzdienstleister schützen auch deine Konten, wie etwa durch Passwörter und eine Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Warum lohnt sich also das Online-Bezahlen von Rechnungen? Zum einen spart es Zeit, da ich mich nur in mein Konto einloggen muss, die Liste der regelmäßigen Überweisungen aufrufen, den fälligen Betrag eingeben und auf „Jetzt bezahlen“ klicken muss. Es spart auch Geld. Du musst kein Porto zahlen und auch nicht mit dem Auto zum nächsten Bankomat fahren.

Nr. 2: Vermeide Schulden und zahle sie schnell ab

Ich war spät dran, um zu erkennen, wie destruktiv Schulden für die eigenen Finanzen sein können, aber ich hatte auch das Glück, nie zu sehr mit Schulden belastet zu sein.

Hohe Schulden können dich davon abhalten, viele finanzielle Ziele zu erreichen. Wenn du zum Beispiel 400 US-Dollar pro Monat für Schuldenrückzahlungen ausgibst, sind das 400 US-Dollar, die nicht auf dein Alterssparkonto oder ein Hochschul-Sparkonto oder eine Anzahlung für ein Haus gehen. Eine große Schuldenlast kann sogar leicht größer werden, wenn du hohe Zinssätze zahlen musst und nicht in der Lage bist, das Geld zurück zu zahlen.

Der häufigste Verursacher von hochverzinsten Schulden ist die Kreditkarte. Niedrige Raten sind oft schon über 10 %, aber vielen Kreditkartennutzern werden 25 % oder fast 30 % berechnet — oft wegen der gefürchteten „APR“ — einer Funktion, die viele Karten haben. Eine solche Strafzahlung erhöht bereits deinen Zinssatz, wenn du nur eine einzige Rechnung zu spät bezahlst oder eine andere Zuwiderhandlung begehst. Wenn du 20.000 US-Dollar Schulden hast und dir 25 % darauf berechnet werden, zahlst au allein 5.000 US-Dollar pro Jahr an Zinsen! In solch einer Situation kann es schwierig werden, aus diesem Sumpf herauszukommen.

Einige Schulden können unvermeidlich sein, z. B. Studiengebühren oder Kosten für ein Auto oder ein Haus. Wenn dein Hypothekenzins niedrig ist, ist es kein großes Thema, doch ziele darauf ab, die meisten anderen Schulden bald zu begleichen, damit du mehr sparen und investieren kannst. Spare und investiere nicht, wenn du hohe Zinssätze zahlst. Zinsen kosten dich oft 20 %, während du hoffst, 10 % oder 15 % mit deinen Kapitalanlagen zu verdienen.

Nr. 3: Beginne sofort zu sparen und zu investieren

Als nächstes folgt die wichtigste Lektion, von der ich wünschte, ich hätte sie früher gelernt: Es ist wichtig, so schnell wie möglich in deine Zukunft zu investieren und es diszipliniert zu machen. Ich habe diese Lektion in meinen 30ern gelernt, was nicht allzu schlimm ist, aber wenn ich es in meinen 20ern gelernt hätte, hätte ich zu diesem Zeitpunkt mehr Erspartes für den Ruhestand.

Für die Meisten ist der beste Weg zum langfristigen Vermögensaufbau die Börse. Die langfristige durchschnittliche jährliche Börsenrendite lag über lange Zeiträume hinweg bei fast 10 %. Es gibt aber keine genauen Angaben darüber, wie es sich über den spezifischen Zeitraum, den du investierst, entwickeln wird. Um also zu sehen, wie viel du über verschiedene Zeiträume ansammeln könntest, nehmen wir eine konservativere Rate von 8 % an:

Wachstum bei 8 % für: 5.000 US-Dollar jährlich investiert 10.000 US-Dollar jährlich investiert 15.000 US-Dollar jährlich investiert
10 Jahre 78.227 USD 156.455 USD 234.682 USD
15 Jahre 146.621 USD 293.243 USD 439.864 USD
20 Jahre 247.115 USD 494.229 USD 741.344 USD
25 Jahre 394.772 USD 789.544 USD 1,2 Mio. USD
30 Jahre 611.729 USD 1,2 Mio. USD 1,8 Mio. USD
35 Jahre 930.511 USD 1,9 Mio. USD 2,8 Mio. USD
40 Jahre 1,4 Mio. USD 2,8 Mio. USD 4,2 Mio. USD

Berechnungen des Autors.

Du kannst, wenn du jung bist, vielleicht nur ein paar tausend pro Jahr weglegen, aber das kann immer noch mächtig sein. Eine einzelne Investition von 3.000 US-Dollar im Alter von 25 Jahren kann zu 65.000 US-Dollar heranwachsen, wenn das Geld jährlich (im Durchschnitt) mit 8 % wächst bis du 65 Jahre alt bist. Wenn du mehr verdienst, spare und investiere auch mehr. Wenn du z. B. über 20 Jahre hinweg einen Notgroschen von 600.000 US-Dollar anhäufst, würde das ausreichen, um im ersten Jahr deiner Pensionierung etwa 24.000 US-Dollar zu generieren, wenn du die 4%-Regel anwendest.

Nr. 4: Minimiere die Gebühren, die du zahlst

Eine weitere Lektion, die zu viele Menschen zu spät (oder gar nicht) lernen, ist, dass Gebühren wirklich zu Lasten der Ersparnisse gehen können. Ob du nun Bankgeschäfte tätigst, Kreditkarten verwendest, eine Hypothek aufnimmst oder nach einem guten Investmentfonds suchst, finde unbedingt heraus, wie viel an Gebühren dir berechnet wird und ob anderswo niedrigere Gebühren angeboten werden.

Um die zerstörerische Kraft von Gebühren zu verstehen, werfen wir einen genaueren Blick auf die Investmentfonds. Die durchschnittliche Kostenquote (Jahresgebühr) der Aktienfonds lag 2017 laut dem Investment Company Institute bei 1,18 %, wobei vielen Investoren noch mehr in Rechnung gestellt wurde. Mittlerweile gibt es Indexfonds, die z. B. den S&P 500 abbilden, mit Jahresgebühren von 0,10 % — und noch weniger. Der SPDR S&P 500 ETF (WKN:898706) berechnet beispielsweise 0,0945 %.

Stell dir nun vor, du investierst jedes Jahr 10.000 US-Dollar über verschiedene Zeiträume und verdienst eine durchschnittliche jährliche Rendite von 10 % — wobei du entweder 1,1 % oder 0,1 % an Jahresgebühren zahlst. Diese scheinbar kleine Differenz von einem Prozentpunkt wird dir sehr unterschiedliche Ergebnisse liefern:

Über einen Zeitraum von mit einem Wachstum von 8,9 % mit einem Wachstum von 9,9 %
10 Jahren 164.663 USD 174.315 USD
20 Jahren 550.920 USD 622.348 USD
30 Jahren 1,5 Mio. USD 1,8 Mio. USD

Berechnungen des Autors.

Die Zahlung des zusätzlichen Prozentpunktes könnte dich über viele Jahre Zehntausende von US-Dollar kosten — möglicherweise sogar Hunderttausende.

Nr. 5: Vermeide Penny-Aktien

Ich denke nicht, dass ich diesen Fehler begangen habe, doch wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, habe ich ihn gemacht — und ich habe dafür bezahlt. In Penny-Aktien, also Aktien, die für weniger als etwa 5 US-Dollar pro Aktie gehandelt werden, zu investieren, ist ein klassischer Börsenanfängerfehler. Penny-Aktien sind in der Regel an nicht bewährte, volatile Unternehmen gebunden und lassen sich oft leicht manipulieren, da sie relativ wenige Aktien im Umlauf haben.

Viele Menschen fallen in die Penny-Aktien-Falle, weil sie davon verführt werden, 2.000 Aktien eines Unternehmens für nur 500 US-Dollar kaufen zu können. Aber denk daran: Eine Aktie um 0,15 US-Dollar kann immer noch sinken und auf 0,03 US-Dollar fallen, und es besteht eine gute Chance, dass es auch passiert. Hingegen kann eine 250-US-Dollar-Aktie auf 450 US-Dollar klettern. Gib also nicht zu viel auf den Aktienkurs. Vor der Investition deines hart verdienten Geldes in eine Aktie, führe deine Recherche in Bezug auf das Unternehmen durch. Stell sicher, dass es intakt und wachstumsstark ist und nicht überbewertet wird. Informiere dich, wie das Unternehmen sein Geld verdient und was seine Wettbewerbsvorteile sind.

Je mehr du über die Investition und Verwaltung deines Geldes lernst, desto weniger Fehler wirst du wahrscheinlich machen — und desto mehr Geld kannst du verdienen, während du weniger verlierst.

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The Motley Fool hält keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Selena Maranjian auf Englisch verfasst und am 26.11.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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