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Sixt-Aktie: Übernahmegerüchte und Dementi – das müssen Investoren jetzt wissen

Foto: Getty Images

Es sind interessante Gerüchte, die derzeit die Aktie von Sixt (WKN: 723132) bewegen. Denn in den vergangenen Tagen tauchten durchaus spannende Meldungen über eine möglicherweise geplante Übernahme des deutschen Autovermieters auf.

Das mögliche Ziel soll laut der Gerüchte der US-Konkurrent Hertz (WKN: A2ALSZ) sein. Doch scheinen die Gerüchte zumindest im Moment heißer zu brodeln, als sie letztlich serviert werden.

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Schauen wir daher mal, was wir bislang wissen und ob sich eine derart kolportierte Übernahme für den deutschen Automobilvermieter überhaupt lohnen könnte.

Der momentane Stand des Wissens

Die derzeitige Kenntnislage war von Anfang an mehr als verzwickt. Der Nachrichtendienst Bloomberg berichtete so ziemlich als erstes, dass sich Sixt unbestätigten Gerüchten zu Folge in Gesprächen über eine Hertz-Übernahme befinde. Die Aktien reagierten natürlich auf derartige Spekulationen, auch wenn sie mehr als vage zu sein schienen.

Inzwischen gibt es jedoch bereits eine offizielle Stellungnahme von Seiten des Managements (und gleichzeitig der Mehrheitseigner) von Sixt. Demnach befinde sich das Unternehmen derzeit nicht in derartigen Gesprächen. Die Spekulationen entbehrten jedweder Grundlage und seien falsch. Sixt weise derartige Gerüchte daher explizit zurück.

Dennoch scheint es hier auch weiterhin zumindest ein wenig langfristige Fantasie zu geben. Schauen wir daher mal, was eine solche Übernahme, ob sie nun zustande kommt oder auch nicht, für Sixt bedeuten könnte.

Verstärkung des heimischen europäischen Geschäfts könnte Motiv sein

Was man an dieser Stelle wohl nämlich noch wissen sollte, ist, dass derartige Spekulationen nicht zum ersten Mal aufgekommen sind. Bereits vor gut einem Jahr kamen ähnliche Meldungen über die beiden Autovermieter auf, die Übernahmefantasie geht daher lediglich in eine neue Runde.

Schon damals wurde darüber spekuliert, dass Sixt mit einer solchen Übernahme sein Engagement im europäischen Markt ausbauen würde. Zum einen, indem ein Konkurrent natürlich von der Bildfläche verschwinden würde. Zum anderen aber auch, weil Sixt sich durch die Übernahme schlagartig zu einem der größten Autovermieter in Europa mausern würde.

Zusammen mit dem Hertz-Marktanteil von 12 % (Werte aus 2016, maßgeblich für alle Anteile) und dem eigenen Marktanteil von ca. 11 % könnte Sixt letztlich gute Chancen haben, um an dem hiesigen Branchenprimus Europcar (19 %) vorbeizuziehen.

Doch bislang bleibt all das natürlich bloße Spekulation. Bleiben wir daher gespannt, wie es hier zukünftig weitergehen wird. Beziehungsweise, ob derartige Meldungen jemals über den Gerüchtestatus hinausgehen werden.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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